Leinwand · Zitat am Sonntag

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 187 – Paulo Coelho

 

Und plötzlich wurde mir bewusst, dass es unheimlich schwierig war, schweigend neben jemandem zu sitzen, den man gerade erst kennengelernt hatte.²

Paulo Coelho

 

 

Die heute gezeigten Gemälde von mir sind alle 11 Jahre alt aus dem Jahr 2006. Ich habe sie beim Stöbern auf meiner Festplatte entdeckt und fand die Idee gut, sie euch zu zeigen. Zwei der Gemälde befinden sich in der Kunstsammlung Claudia Jahnke (siehe hier).

 

Letzte Woche nahm ich mir in der Bücherei das Buch Die Spionin – The Spy von Paulo Coelho mit. Ich habe die ersten beiden Kapitel angelesen und zugeklappt. Ich war erstaunt, wie wenig mir das Buch gefiel. Coelho zählte doch eigentlich zu meinen Lieblingsautoren. Also holte ich die vier Bücher, die ich von ihm besitze, aus meinem Bücherregal und war erstaunt, wieviele Ecken ich doch in den Büchern machte und wieviele Zitate ich anstrich. Die Zitate sprechen mich heute nicht mehr alle an – ich habe den Eindruck, ich war zu der Zeit auf einem ganz anderen Lebens-Wege-Punkt.

Nun möchte ich diese Bücher von Coelho verschenken. Ist einer unter meinen Lesern, der die Bücher von Coelho gerne geschenkt haben möchte? Ich sende sie gerne zu. In den Tiefen meiner Regale habe ich bisher gefunden: Der Dämon und Fräulein Prym, Brida, Elf Minuten und die Hexe von Portobello. Ich denke, ich besitze noch mehr Bücher von Coelho, die ich bei Interesse heraussuchen werde. Schreibt mir einfach eine Mail, wenn ihr Interesse habt: info@susannehaun.de

Ansonsten wandern sie in die Büchertelefonzelle (siehe hier).

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² Coelho, Paulo, Die Hexe von Portobello, Zürich 2007, S. 165.

 

13 Kommentare zu „Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 187 – Paulo Coelho

  1. wie sch;n, nun auch diese Bilder von dir kennenzulernen , liebe Susanne. Der „Frühstückstisch“ gefällt mir außerordentlich, erinnert ein wenig an Beckmann. Und du bist voll zu erkennen. Liebe Grüße nun aus Athen!

    1. Ja, Gerda, ich habe mich auch mit allen beschäftigt: Beckmann, Klee, Grosz, Modersohn-Becker, Nolde, Kirschner etc….. und je mehr man schaut desto mehr nimmt man Lösungen an. Ich denke, ich habe seit knapp 10 Jahren nicht mehr derartig viel Farbe verwendet. Meine Leinwände haben sich mehr zur Zeichnung entwickelt.
      Ich wünsche dir einen spannenden Tag in Athen, wirst du dir viele Ausstellungen der documenta 14 anschauen? Ich habe neulich einen Bericht in arte gesehen, der vielversprechendes zeigte.
      Liebe Grüße von Susanne aus dem sonnigen Berlin

  2. Ich finde alle sehr gut, ganz besonders gefallen mir Nr.3 (Das Paar, das sich anschaut und Nr.6 (Die zwei Frauen, die Eine macht ein Selfie). Schade, dass Du uns so wenig von dieser Art Deiner Malerei zeigst!

    LG Babsi

    1. Liebe Babsi, ich habe mich von dieser Art der Malerei wegentwickelt. Die Gemälde sind über 10 Jahre alt und ich reduzierte mich immer mehr auf die Linie auch in meinen Gemälden auf Leinwand. Es freut mich, dass dir die Arbeiten gefallen. Einige sind noch in meinem Lager, viele habe ich verkauft.
      Liebe Grüße von Susanne

      1. Ja klar, Du hast recht! Die Kunst ist ein ständiger Entwicklungsprozess! Mir gefallen Deine reduzierten Arbeiten auch sehr gut! Mit wenig viel auszusagen ist eine hohe Kunst, die Du exellent beherrscht!

        LG Babsi

  3. Auch mir gefallen die Gemälde sehr gut. Von Farbe und Stil „Am Frühstückstisch“ am besten, aber das Paar („Was nun“) spricht mich auch sehr an, ebenso „Der Augenblick“.
    Liebe Grüße

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