Susanne Haun

Die lange Nacht der Freiheit in Augsburg – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Augsburg, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 10. Juli 2017

 

Es ist schon etwas her, da besuchten wir die Lange Nacht der Freiheit in Augsburg. Viele Eindrücke stürmten konzentriert auf mich ein und so habe ich lange nicht alles gezeichnet oder Fotografiert was ich wollte.

 

Innenstadt Augsburg (c) Foto von M.Fanke

Innenstadt Augsburg (c) Foto von M.Fanke

 

Beeindruckt hat mich die abgeschlossene Renovierung der Moritzkirche (siehe hier). Ganz in Weiß erstrahlt ihr Inneres, geschmückt ist sie einzig mit unbemalten original aus der Kirche stammenden Holzskulpturen und die neu gebaute Orgel. Das Büro John Pawson architects (Projektarchitekt: Jan Hobel)  realisierte eine „zukunftsweisenden Gestaltung für einen Sakralraum mitten in einer Stadt“² .

 

 

Der Rathausplatz Augsburgs‘ ist florentinisch-bayrisch, besser kann ich den Campanile mit Zwiebeldach neben dem Rathaus und dem muschelförmigen Platz nicht beschreiben.

Die Fuggerei als älteste Sozialsiedlung der Welt finde ich interessant. Die Miete ist fast geschenkt, noch heute sind die Häuser mit den sozial Schwächsten bewohnt. Jedoch muss jeder Mieter noch heute mindestens dreimal am Tag in der Kapelle der Siedlung für die Familie Fugger beten.

Augsburg hat mir sehr gut gefallen! Eine interessante Stadt – danke für das Herumführen, Birgit 🙂

 

 

 

 

 

______________________

²http://www.moritzkirche.de/neugestaltung, 8.7.2017, 20:00 Uhr

18 Antworten

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  1. SätzeundSchätze said, on 10. Juli 2017 at 18:21

    Liebe Susanne, das ist eine schöne Erinnerung an euren Besuch. Und toll, wie vier fremde Augen doch wieder ganz neue Details entdecken, die mir beim täglichen Gang durch die Stadt nicht auffallen…
    Mir gefällt natürlich am besten das Foto der beiden Damen mit Schirm 🙂 Das ist doch witzig, auch in seinen Farben. Grüße an Dich und den Fotografen … ich hoffe, das lässt sich wiederholen!
    Einen schönen Abend wünscht Dir Birgit

    • Susanne Haun said, on 11. Juli 2017 at 06:15

      Ja, das ist wahr, Birgit, guten Morgen, ich bin immer erstaunt, wie unterschiedlich die Wahrnehmungen auf solchen gemeinsamen Spaziergängen sind.
      Klar sind die Damen mit dem Schirm am witzigsten …. 🙂
      Ich würde mich auch freuen, wenn wir das wiederholen könnten…
      Liebe Grüße von Susanne

  2. Stift und Schrift said, on 10. Juli 2017 at 18:29

    Was tut man nicht alles angesichts der Wohnungsknappheit heutzutage 🙂 Aber gleich 3 x am Tag in der Kapelle für die Familie Fugger beten zu müssen, das ist schon eine echte Herausforderung !

    • Susanne Haun said, on 11. Juli 2017 at 06:16

      Das sehe ich auch so, Ingrid. Mein Fall wäre das nicht!

      • SätzeundSchätze said, on 11. Juli 2017 at 09:25

        Schade. Jetzt habe ich schon eine schnuckelige Wohnung für euch dort organisiert. Normalerweise kommen da ja nur unbescholtene Bürger rein, aber weil ich ein nettes Wort für euch eingelegt habe, machen sie eine Ausnahme. Aber wenn ihr partout nicht beten wollt, tsstss….

        • Susanne Haun said, on 12. Juli 2017 at 06:22

          Guten Morgen, Ingrid und Birgit 🙂
          wir könnten uns das Beten ja teilen 😉
          Einen sonnigen Tag aus Berlin von Susanne

  3. juergenkuester said, on 10. Juli 2017 at 18:32

    Dieser informative Bericht macht mich richtig neugierig auf diese Stadt. Mal sehen, was auf unserer Rueckfahrt möglich ist. Liebe Grüße

  4. flowerywallpaper said, on 10. Juli 2017 at 19:58

    Oh, der weiße Kirchenraum ist wunderschön. Ich als Atheist spüre mehr Mystik in einfacher Architektur. Das findet man oft in ganz schlichten romanischen Kapellen. Schön.

    • Susanne Haun said, on 11. Juli 2017 at 06:17

      Ja, das fand ich auch so. Und die Holzfigur des Jesus, der mit ausgestreckten Händen auf die Gemeinde zutritt, ist in seiner Einfachheit eindrucksvoller als jeder volle Kirchenraum!

  5. kopfundgestalt said, on 11. Juli 2017 at 17:08

    Feiner und sorgfältig aufbereiteter Artikel.
    Die Zeichnungen berühren in ihrer „Einfachheit“.

    • Susanne Haun said, on 12. Juli 2017 at 06:23

      Danke, Gerhard, mir ist es bei diesen Zeichnungen wichtig, so schnell als möglich meinen persönlichen Eindruck festzuhalten – wie eine Art zeichnerisches Foto.

  6. Virginia Duran said, on 11. Juli 2017 at 20:41

    Hi Susanne, thanks for being an example of persistence, it makes me want to draw more and more. When you draw on site, what do you like most?

    • Susanne Haun said, on 12. Juli 2017 at 06:26

      Hi Virginia, I haven’t a favorite theme, my drawings based on the moment of seeing and drawing. Sometimes it is a building, a leaf or a human beeing …. sometmes something other …. have a nice day, Susanne

  7. entdeckeengland said, on 12. Juli 2017 at 21:00

    Liebe Susanne, schön, Augsburg auch mal durch Deine Augen zu sehen. Birgit hat mich ja schon oft neugierig gemacht. Herzliche Grüße, Pe

    • Susanne Haun said, on 13. Juli 2017 at 12:35

      Das freut mich, Peggy, ich finde es immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich Städte gesehen werden können. So bin ich auch schon neugierig, was du von Berlin berichten wirst.
      Viele Grüße von Susanne


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