Susanne Haun

Hilfe für die Puten Roddahns

Posted in Tiere, Was es sonst so gibt!, Zeichnung by Susanne Haun on 5. September 2018

 

Anfang der Woche fand ich von Nina Alice Schuchardt eine Mail mit dem Titel Petition für Roddahn ohne Putenquälerei im Posteingang.

Sie bat in der E-Mail um meine Unterschrift unter eine Petition zur sofortige Schließung der gesundheitsschädlichen und tierwohlmissachtenden Putenfarm in Roddahn. Nina ist in Roddahn aufgewachsen und hat mir schon öfter von den zwei Putenanlagen der Gut Jäglitz GmbH & Co. Agrar KG, erzählt, die seit fast 20 Jahren betrieben wird und die Gesundheit der Anwohner*innen in Roddahn gefährdet sowie den gesetzlich vorgeschriebene Tierschutz nicht eingehält.

Die Petition kann auf der Seite des Bunds Friends of the Earth Germany unter diesem Link unterschrieben werden:

https://www.bund-brandenburg.de/index.php?id=322

Ich habe die Petition bereits unterschrieben. Bevor ich unterschrieb, habe ich mich mit dem Thema Pute beschäftigt. Als Großstädterin kannte ich die Pute bisher auch nur aus der Kühltheke und da ich nicht gerne Pute esse, blieben sie dort auch liegen.

Wie sieht so eine Pute eigentlich aus? fragte ich mich und war erstaunt, dass es sich bei der Pute um den Haustruthahn handelt. Truthähne bezeichne ich seit der Lektüre des Comics Asterix in Amerika in meiner frühsten Jugend immer scherzhaft als gubbel gubbel.

Auf youtube fand ich das Video Bronzeputen und Wildtruthühner – Alte Nutztierrassen Folge 56 – Puten Dokumentation, Truthühner unter folgendem Link und skizzierte und zeichnete danach.

 

 

9 Antworten

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  1. kormoranflug said, on 5. September 2018 at 17:21

    Meine Tante hatte immer so etwa 4 – 5 Truthähne. Mir gruselte es als Kind vor diesen Viechern. Die Hühner waren mir wesentlich sympathischer. Vor Sonnenuntergang mussten sie in das Hühnerhaus sonst übernachteten sie auf den Obstbäumen.

    • Susanne Haun said, on 7. September 2018 at 05:53

      Ich kann mir gut vorstellen, Tom, dass dich die Tiere gruselten, es ist ja für einen kleinen Kerl auch bedrohlich. Ich muss lächeln, wenn ich mir einen Truthahn im Apfelbaum vorstelle 😉

  2. gkazakou said, on 5. September 2018 at 19:19

    du hast diese urigen Tiere wunderbar wiedergegeben. Bei uns ist ein Albaner, der auf seinem großen angepachteten Grundstück wechselnd Nutztiere großzieht, die er dann verkauft, darunter in den Monaten vor Weihnachten vor allem Puten. Ich bewundere sie sehr und mag ihren perlenden Ruf. Sie haben ein gutes freies Leben. Irgenwann sind sie dann einfach verschwunden und durch Ziegen und Zicklein ersetzt. Die werden dann zu Ostern verschwinden.

    • Susanne Haun said, on 7. September 2018 at 05:55

      Da wird der Kreislauf des „Gegessen werdens“ sichtbar, Gerda. Ich denke, so sollte es sein und nicht, dass die Tiere eingesperrt sind. Neulich habe ich einen Bericht gesehen, wie sich bei lebenden Schweinen Maden bilden. Graulich! Ich glaube, ich kann erstmal eine Weile kein Scheinefleisch essen. Brrrrr – schüttel …..

  3. Joachim Schlichting said, on 7. September 2018 at 10:18

    Du hast die „Raubtiere“ sehr treffend wiedergegeben, liebe Susanne! Als Kind wurde ich von den Puten/Truthähnen meiner Großeltern gejagt. Das waren noch glückliche, selbstbewusste Tiere. Ich habe meinen Frieden mit ihnen geschlossen und wünsche ihnen ein „wildtierwürdiges“ Leben.

  4. Eichhoernchenverlag said, on 10. September 2018 at 21:31

    Liebe Susanne, erst jetzt sehe ich diesen Beitrag deinerseits zu „unserer kleinen Petition“ und bin sehr dankbar dafür. Puten und Truthähne sind wirklich beeindruckende und manches Mal beängstigende Wesen, wie einige Kommentator*innen es hier sehr gut beschreiben. Unabhängig davon haben sie ein Recht auf ein von unnötiger Qual freies Leben, wie auch die Menschen im Umfeld von Anlagen der Massentierhaltung ein Recht auf die Achtung ihrer gesundheitlichen Belange sowie überhaupt der geltenden Rechtslage haben. Darum ist jede Unterschrift unter dieser Petition so wichtig und mein Dank fliegt allen zu, die diese Unterschrift tätigen!
    Allen, die sich näher mit der besagten Petition bzw. den dahinter stehenden Problemen und mit der Bürgerinitiative Roddahn MINUS Putenmast auseinandersetzten möchten, empfehle ich die dazugehörige Website: https://www.roddahn-putenmast.de/ und das darauf zu findende Kontaktformular. Ansonsten geht’s hier entlang zum Unterschreiben: https://www.bund-brandenburg.de/putenfarm-roddahn-schlie%C3%9Fen/
    Herzliche Grüße sendet
    Nina

    • Susanne Haun said, on 17. September 2018 at 15:28

      Liebe Nina,
      ich freue mich, dass dir /euch in Roddahn die Unterstützung hilft. Ich bin entsetzt, wie rücksichtslos Menschen sein können. Egal in welchen Belangen. Hast du das Video von Alexander Gerst gesehen? Wie er die Erde aus der Sicht des Astronauten beschreibt. Spätestens das müsste doch alle wachrüteln… aber das tut es nicht. Es geht nur um Profit…
      Liebe Grüße von Susanne

  5. […] Schon vor einiger Zeit berichtete ich von den Quälereien von Puten in Roddahn (siehe hier meinen Blogbeitrag). […]


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