Susanne Haun

Die Amazone Medb – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Der Rinderraub - Táin Bó Cuailnge, Illustration, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 24. Februar 2010

Mir war nie bewußt, wieviel Anleihen die Fantasy-Filme, -Bücher und -Spiele aus der Vergangenheit nehmen.

Wenn ich mir Medb, die Königin und Amazone der Táin vorstelle, muss ich aufpassen, dass ich nicht eine Magierin, Kriegerin oder Elfin von World of Warcraft oder dem Herrn der Ringe sehe. Ihre Rüstungen und Helme basieren auf Fundstücke der Archäologie. So habe ich Medbs Helm einem Helm aus dem Neuen Museum entlehnt. Ich möchte sie poetisch, fantasievoll und natürlich strahlend schön sehen!

Amazone Medb - Zeichnung von Susanne Haun - 30 x 20 cm - Tusche auf Bütten

Amazone Medb - Zeichnung von Susanne Haun - 30 x 20 cm - Tusche auf Bütten

5 Responses

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  1. Werner Schätzle said, on 24. Februar 2010 at 20:37

    das ist ja wunderschön geworden.

    viele Grüße Werner

  2. frank8233 said, on 24. Februar 2010 at 21:50

    Hallo Susanne,
    die Frauen, die zur Zeit auf das Papier bringst, sind klasse.
    Die Verwandlung der Medusa – und diese Zeichung mag ich sehr. Beste Grüße – FRank

  3. susannehaun said, on 25. Februar 2010 at 07:28

    Ich danke euch!

  4. Jutta Brandt-Stracke said, on 26. Februar 2010 at 11:06

    Liebe Susanne, mit deiner Vermutung zu den Anleihen in der Vergangenheit hast du sicher recht. Vor einiger Zeit habe ich meinen Sohn portraitiert und wollte ihm einige Attribute beigeben, die ihn beschreiben. Er liebt Japan sehr und so lag es nahe, auch daraus etwas einzubringen. Dabei nahm ich die alten Tuscheaquarelle von Schauspielern und Maikos aus Japan zur Hand und auch ein paar Mangas, und da wurde mir auf einmal klar, dass die neuen Mangas einer alten Wurzel entspringen. Ich finde das witzig. Und irgendwie auch beruhigend.
    Deine Arbeiten gefallen mir im übrigen ausgesprochen gut. Wir haben uns an anderer Stelle ja schon über unsere Ansicht zu guter Handwerklichkeit ausgetauscht. Deine Zeichnungen sind lebendig und ausdrucksstark. Danke dafür!
    Liebe Grüße Jutta

  5. susannehaun said, on 26. Februar 2010 at 15:31

    Ja, Jutta, es baut immer alles aufeinander auf. Deshalb ist die heutige Kunst ohne die vergangene auch nicht zu denken!
    Gruß Susanne


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