Eine schwierige Entscheidung – zeichne ich nun mich oder Herrn Beckmann?
Mich zeichne ich sehr häufig – von vorne, von der Seite, geblendet, gespiegelt, popelnt. Seht hier.
Auch Max Beckmann malte sich selber sehr oft. Reinhard Spieler beschreibt das im Taschen Buch Beckmann wie folgt: „Die annähernd zweihundert Selbstbildnisse, die im Laufe seiner fünfzigjährigen Schaffenszeit entstanden, umfassen die Bandbreite seines menschlichen Erleben.
Beckmann selbst sagte dazu: „Ich habe mich mein ganzes Leben bemüht, eine Art Selbst zu werden.“
Ich zeichnete Beckmann nach einem Foto (logisch – er ist ja nun schon eine Weile tot) und hatte dabei im Kopf, was ich von ihm bisher gelesen habe. Das ist noch nicht viel, wird aber immer mehr. Blauviolette Tusche fand ich sehr passend für Beckmann – Zitate von ihm, Gedanken von mir zieren das Bild links unten. Ich habe ihm Ängstlichkeit in seinem Blick gelegt. In seinen Worten ist mehr Wut.






Ein sehr eindringliches Porträt.
Danke Frank, Bianca und Martina, über die Farbe habe ich auch lange nachgedacht, Frank!
Ich kann mich Martina nur anschließen – was die Zeichnung im Kontext zur Person interessant macht, ist die Pose und die Hintergrundfarbe …. Frank
Super! Sehr genaue Beschreibung eines meiner Lieblingsmaler!Schönes Weihnachtsfest wünscht Dir Bianca