Ein Hund ist ein Hund ist ein Hund – Zeichnung von Susanne Haun

Es ist Freitagabend und ich sitze im Zug von Rostock nach Berlin.

Neben mir sitzt Andreas und schaut sich die Unterlagen von unseren Gesprächen in Rostock an und ich habe meinen Laptop auf dem Schoß und wir haben auch in dem Betram „Kunst – Eine philosophische Einführung“ gelesen.

Wenn ihr diese Zeilen lest, bin ich immer noch im Funkloch Haselberg und wir sind eine Stunde vor unserer Ausstellungseröffnung. Ich habe den heutigen Beitrag mit Hilfe von WordPress eingeplant.

2005: Engel9 - Zeichnung von Susanne Haun - 20 x 20 cm - Tusche auf Bütten
2005: Engel9 - Zeichnung von Susanne Haun - 20 x 20 cm - Tusche auf Bütten

Aber jetzt sind Andreas und ich hier im Zug noch am Diskutieren, was der Wert der Kunst ist. Conny Niehoff hatte diese Frage bei ihrer Blogparade gestellt.

„… was der Hund ist? Es ist ein fleischfressendes Haustier,…“

Einwurf von Andreas: „Es gibt bestimmt Leute, die erziehen ihren Hund vegetarisch!“

„…, das vier Beine hat und bellt. Auch wenn Hunde groß werden können wie Kälber oder in ausgewachsenen Zustand kleiner sind als gewöhnliche Katzen, bringt eine solche Bestimmung des Hundes wenig Probleme mit sich. Sie wird allen Hunden gerecht. Mit der Kunst verhält es sich anders.“

„Für das Nachdenken über Kunst stellt die Vielheit der Künste ein Problem dar.“

2005: Engel8 - Zeichnung von Susanne Haun - 20 x 20 cm - Tusche auf Bütten
2005: Engel8 - Zeichnung von Susanne Haun - 20 x 20 cm - Tusche auf Bütten

Das ist einsehbar und wir sollten es bei unseren Blogparaden Fragen bedenken.
Ich hänge gedanklich immer noch bei den vergangenen Fragen und schon sind wir kurz vor der Neuen.

Natürlich habe ich nicht auch „vorgezeichnet“ hier sind einige Zeichnungen von 2005:

P.S. Vorbloggen ist doof!

4 comments

  1. Hallo Susanne!
    Tja, die Reclamhefte!
    Erstaunlich, welchen geistigen Wert diese Reihe hatte und hat und dies im Zeitalter von Wikioedia. Die Bedeutung scheint ungebrochen, denn immer wieder, wie jetzt in Deinem Fall laufen einem die Hefte über den Weg – letztens in der Verwendung durch meinen Sohn.
    Gruß Jürgen.
    Und viel Erfolg bei Eurer Ausstellung.

    1. Ja, Jürgen,
      sie tauchen wirklich immer wieder auf …
      meine erste Begenung mit den gelben Heftchen war Wilhem Tell und Emilia Galotti!
      Ich bin jetzt noch erstaunt, wenn ich die beiden Werke in anderen Büchern sehe als in gelben, zerknickten Heften mit vielen Eselsohren und lauter Anmerkungen!
      Danke für deine guten Wünsche Susanne

  2. ….wenn ihr diese zeilen lest, bin ich bereits mit den millionen auf dem weg nach südamerika und der usb stick über geheimwaffen der cia in der brd auf dem weg ans kgb in moskau:-))))….so ungefär lesen sich immer deine texte wenn du vorbloggst:-)))

    und jetzt im moment seid ihr vielleicht schon auf dem weg wieder nach hause, ich hoffe das we war schön und erfolgreich….

    ah ja….ich kenne eine frau die erzieht ihren hund vegetarisch…es gibt auch schon vegetarische kost für vierbeiner zu kaufen….
    man kann glaub NICHTS in eine schublade stecken, weder hund noch hans noch kunst…im laufe der zeit ändert sich alles und wenn man eine schildkröte oft genug in die luft schmeisst, wette ich, kann sie irgendwann fliegen ……

    grüße cocoline

    1. Hallo Cocolinchen,
      ja, wie du aus Facebook weißt, sind wir nun wieder da!
      Ich sehe schon die Schildkröten durch die Luft fliegen und wie manche von Ihnen Kellen in der Hand halten, um den Luftverkehr zu regeln 🙂
      Es war sehr schön in Haselberg ……
      Vielleicht schaffen wir es ja mal bis September eine Landpartie zu machen!!!!!
      Viele Grüße Hauni

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