Susanne Haun

Phlox und Rosemarie Trockel – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 19. August 2011

Um sechs Uhr heute Morgen beim Kaffee kochen konnte ich meine Augen nicht mehr von meinem Phlox lösen.

Er ist kurz vor dem verblühen und die einzelnen kleinen Blüten fallen schon ab. Im Geiste stelle ich auch schon meine Ausstellung vom Kulturverein Mittelahr zusammen, die vom 24. September bis zum 2. November 2011 im Rathaus Altenahr zu sehen sein wird. Die Ausstellungseröffnung ist am 24.9.2011 ab 19 Uhr. Eine große blauviolette Phlox-Zeichnung paßt gut in mein Konzept.

Wie klein ist der Phlox gegenüber der Zeichnung - Ausschnitt Zeichnung von Susanne Haun

Wie klein ist der Phlox gegenüber der Zeichnung - Ausschnitt Zeichnung von Susanne Haun

Am 31. August bin ich in Bonn. Neben den Terminen, die ich an diesem Tag rund um die Kunst habe, möchte ich auf jeden Fall die Ausstellung der Arbeiten von Rosemarie Trockel  im Kunstmuseum Bonn besuchen. Rosemarie Trockel erhielt dieses Jahr den Kaiserring. Über den Kaiserring schrieb ich schon einmal in diesem Beitrag.

In der Ausstellungsankündigung des Kunstmuseum Bonns steht, dass Trockel die gesellschaftlichen Gemeinplätze und künstlerischen Normen, im besonderen die traditionelle Vorstellung von Zeichnung, in Frage stellt.

Der Satz birgt viel Gedankenfutter für mich. Was sind denn gesellschaftliche Gemeinplätze? Beim googeln komme ich „nur“ auf die Ausstellung von Trockel. Ist der Begriff von ihr geprägt?

Im laufe des Tages fallen auch immer mehr Blüten ab - ich bewege den Phlox beim Betrachten zu viel - Ausschnitt Zeichnung von Susanne Haun

Im laufe des Tages fallen auch immer mehr Blüten ab - ich bewege den Phlox beim Betrachten zu viel - Ausschnitt Zeichnung von Susanne Haun

Ich bin schon sehr neugierig auf die Ausstellung und freue mich wie auf Weihnachten auf sie. Im art-magazin  fallen mir folgende Stichwörter zur Ausstellung ins Auge: „Ihr Stilmitte ist die Nicht-Festlegung auf Stile“, „stringente Inszenierung“ und „Naturwissenschaften als Vergleichsebene“.

Im Moment sinniere ich erst einmal über die Inszenierung nach. Ich denke, sie gehört sehr zur Ausstellung bzw. Darstellung dazu.  Ich mache mir gerne Gedanken um meine Ausstellungen.

Ob die noch geschlossenen Blüten nach der Tortur, mir Model zu stehen, noch aufgehen? - Foto von Susanne Haun

Ob die noch geschlossenen Blüten nach der Tortur, mir Model zu stehen, noch aufgehen? - Foto von Susanne Haun

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