Portraitmalerei · Selbstbildnisse · Was es sonst so gibt! · Zeichnung

Geboren 1965 – Zeichnungen von Susanne Haun

„Wir“ sind in den 70igern zur Schule gegangen; ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht, was das bedeutet.

Claudia Jahnke hat mich in die autorenbuchhandlung Berlin zur Veranstaltung Eva Illouz und Carolin Emcke im Gespräch mit Christian Dunker eingeladen.

Um mich vorzubereiten, habe ich mir das Buch „Wie wir begehren“ von Carolin Emcke geliehen.  Die Autorin beginnt ihren Bericht mit der Schulzeit, dem Wechsel von der Grundschule zum Gymnasium. Auf Seite 22 schreibt sie:  „Wer den Normen entspricht, kann es sich leisten zu bezweifeln, dass es sie gibt.“ Der Satz beeindruckt mich und bringt mich zum Nachdenken. Das Buch holt Erinnerungen an eine Schulzeit hervor, die ich schon längst vergessen glaubte.

Selbst als 5jährige Version 3 (c) Zeichnung von Susanne Haun
Selbst als 5jährige Version 3 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich nahm das rote Fotoalbum „Unser Kind“, liebevoll von meiner Mutter mit den s/w Fotos gefüllt, zur Hand. Das dort abgebildete Mädchen ist mir fremd. So fremd, dass ich mich ihr zeichnerisch nähern möchte. Offensichtlich habe ich immer viel zu große Wollstrumpfhosen zu zu kurzen Kleidchen getragen. Warum ist das mir bisher nie aufgefallen?


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Geboren 1965 – Zeichnungen von Susanne Haun

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