Betrachtungen zur Kunst · Stillleben · Zeichnung

Mein Sofa und die Kissen darauf als Linien sehen – Zeichnung von Susanne Haun

Gehe ich durch die Welt, so sehe ich Linien. Sie sind einfach da.

Kissen Zeichnen (c) Foto von Susanne Haun
Kissen Zeichnen (c) Foto von Susanne Haun

So habe ich das unproportioniere Plädoyer für die Zeichnung aus dem Kunstforum Band 196 von Reinhard Ermen „Und dann sieht man plötzlich nichts anderes mehr als das…“ beim Lesen fast eingeatmet.

Warum der Artikel unproportiniert ist, habe ich schon nach den ersten Sätzen erfahren, aber trotzdem mag ich die Gleichung „Denken = Zeichnung„, „göttliche Wissenschaft“ und „Solchermaßen hervorgehoben gehört sie als Kunst zur Aristokratie, weil sie mit ganz wenig ungeheuer viel leisten kann,…“

Kissen 10 x 10 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun
Kissen 10 x 10 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Und was für schöne Linien sich aus zwei meiner Kissen ergeben! Nach der Lektüre des Artikels mußte ich einfach schnell etwas in Linien umsetzen. Und das erste was ich sah, waren Kissen auf meinem Sofa, auf der ich es mir zum Lesen gemütlich gemacht hatte.

Mein Sofa und die Kissen darauf als Linien sehen – Zeichnung von Susanne Haun

4 Kommentare zu „Mein Sofa und die Kissen darauf als Linien sehen – Zeichnung von Susanne Haun

  1. Schön! Ich mag die Linie auch sehr gerne. Diese Zeichnungen erinnern mich an ein Zeichenseminar bei Sonja Alhäuser, da haben wir auch solche Linienzeichnungen angefertigt. Auch haben wir mal versucht, nur die „Leerräume“ zwischen den Gegenständen und Personen zu zeichnen, also quasi nur den Hintergrund umrandet, dass war auch interessant und schult das genaue hinsehen.

    Liebe Grüße Ute

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