Gestern war ich im Martin-Gropius Bau, um mir die Itten-Klee Ausstellung anzuschauen und entdeckte dabei Anish Kapoor.

Kapoor bespielt das gesamte Erdgeschoss des Martin-Gropius Baus und ich war beeindruckt von der Größe der Arbeiten, dem Material und von der Aufweichung des Raumes, die er erreicht. Mir war schwindlig beim Betrachten der Exponate, da sich durch sie zum Teil die Raumkonturen auflösen und es für meine Augen keine Anhaltspunkte zum Halten des Gleichgewichts gab.
Ich mochte am liebsten das unspektakulärste, geradlinigste Objekt mit dem Namen „When I am Pregnant„, 1992, Fiberglas und Malerei, 198 x 152 x 15 cm.
Kapoor zeigt eine weiße Wand, aus der eine Ausstülpung, die wie ein schwangerer Bauch aussieht, hervorkommt. Vom Rezipient wird die Wand als gerade Fläche erwartet, durch die Ausstülpung erhält sie eine neue Raumwahrnehmung, die zuerst verwirrt.
„The idea that if I empty out all the content and just make something that is an empty form, I don’t empty out the content at all. The content is there in a way that is more surprising than if I tried to make a content.“ Anish Kapoor²
Kapoor studierte an der Hornsey School of Art Bildhauerei. Ich fand sehr interessant, dass die Schule am offensten für Einflüsse der marcuseschen Revolution war. Natürlich musste ich im Netz nach der marcuseschen Revolution suchen und habe einen Artikel aus dem Spiegel von 1968 über Marcuse (siehe hier) gefunden, den ich sehr interessant fand. Nun versuche ich gerade meine Eindrücke von der Ausstellung mit Marcuse zusammen zu bringen aber ganz gelingt es mir noch nicht.
Im Gropius Bau selber ist das Fotografieren verboten. So kann ich nur auf die Links, die ich zum Thema gesetzt habe, verweisen.

Meinen kleinen Fotoapparat habe ich immer in der Handtasche, um die kleinen und großen Gegebenheiten der Stadt dokumentieren zu können. Ich zeige euch eine Auswahl der Fotos, die ich in der letzten Woche aufgenommen habe.
Zum Schluss noch einen Hinweis auf eine Veranstaltung mit meiner Beteiligung im Netz:
Treffpunkt KulturManagement (siehe hier den Blog)
Termin: 24.07.2013 von 09:00 bis 10:00
Thema: Erfolgreich im Sopcial Web, auch wenn man alleine ist
Gäste: Susanne Haun, Frank Koebsch
Zugang: http://proj.emea.acrobat.com/treffpunktkulturmanagement
Hier die Beschreibung vom Veranstalter Christian Henner-Fehr:
Der Treffpunkt KulturManagement ist ein gemeinsames Onlineformat von Projektkompetenz.eu, Kulturmanagement Network und der stARTconference. Die Teilnahme ist kostenlos, die Installation einer Software nicht notwendig. Es ist zwar kein Nachteil, wenn Sie über eine Webcam und ein Headset verfügen, aber da die Adobe Connect-Plattform, die wir für diese Veranstaltung nutzen, über einen gut funktionierenden Chat verfügt, reicht es, am Mittwoch, den 24. Juli, um 09 Uhr einfach diesen Link anzuklicken und dabei zu sein.
Wenn Sie sich über die bisherigen Veranstaltungen informieren wollen, können Sie das in unserem Treffpunkt KulturManagement-Wiki tun, dort finden Sie die Aufzeichnungen der bisherigen Online-Veranstaltungen. Der Treffpunkt KulturManagement ist darüber hinaus auch auf Facebook vertreten und wenn Sie schon vorab wissen wollen, wer alles am 24. Juli dabei sein wird, dann können Sie im bereits angelegten Event nachsehen und sich auch gleich selbst dort anmelden.

For my english speaking reader:
I saw the work of Kapoor in one of the biggest museums of Berlin: Martin-Gropius Bau. I was very impressed. The different materials and the way to fill the rooms are superb. Unfortunately it is forbidden to take pictures inside. So I will show you my pictures of the week. I have always a camera in my pocket and if I say something interesting, I take a picture.
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²http://realitybitesartblog.blogspot.de/2011/04/bite-100-anish-kapoor-when-i-am.html













Liebe Susanne, endlich finde ich auch mal wieder ein wenig Zeit zum Bloglesen… An Kapoor habe ich mich vor lauter Größe (der Objekte und Konzepte) nicht herangetraut… es ist spannend, was Du über die Ausstellung schreibst! Liebe Grüße Greta
Liebe Greta, Sonntags 16.00 Uhr finden Führungen durch die Ausstellung statt. Vielleicht nimmt dir das etwas von der Angst oder Ehrfurcht vor Kapoor und du besuchst die Ausstellung zu solchen Termin…..
Liebe Grüße von Susanne
Hat dies auf Schaunabella (Fantasie so gut wie nie.Man denkt sich was aus,egal auch was.Hauptsache man hat sein Spass) rebloggt.