Projekt Zeichnerische Dialoge · Vergänglichkeit · Zeichnung

Ein zeichnerischer Dialog ist eröffnet – Zeichnung von Susanne Haun

Letzten Monat schrieb mich Heike Sackmann von „Kleingedrucktes & Großkariertes“ an und fragte, ob ich Lust haben, mit ihr in einen zeichnerischen Dialog zu treten.

Es war schwierig für mich, eine einzelne Antwort zu geben, wo es doch soviele Faczetten des Lebens gibt. Und so sandte

Bewusst Sein Version 3 (c) Zeichnung von Susanne Haun
Bewusst Sein Version 3 (c) Zeichnung von Susanne Haun
ich Heike drei Antworten zur Auswahl, von denen sie sich ihre Antwort aussuchen kann.

Selbst wenn ich noch so viele Ausstellungen und Referate zu bestreiten habe, solch ein verlockenes Angebot kann ich einfach nicht ablehnen!

Ein Glück auch! Ich habe große Freude an diesem Dialog.

Mehr über das Projekt, das schon 2013 seinen Anfang hatte, findet ihr auf Heikes Homepage hier.

Und mehr über Heike generell könnt ihr hier in ihrer Vita lesen.

Das Thema für unseren Dialog konnte ich mir aussuchen und nach einiger Überlegung wählte ich „Bewußt-Sein“.
Heike sendet mir darauf hin per Mail ihre erste Zeichnung zum Thema.

Eigentlich muß ich fast von einem Austausch von Miniaturen reden, denn als Format hat Heike 14,8 x 10,5 cm vorgeschlagen. Ich freue mich schon auf unser gebundenes Buch.

 

 

21 Kommentare zu „Ein zeichnerischer Dialog ist eröffnet – Zeichnung von Susanne Haun

      1. Ich mag Mickey Rourke ja auch und darf das deshalb sagen. Er ist ein Original und ein guter Schauspieler. und lustiger Typ. Musst mal den „Wrestler“ anschauen. Es geht wenige um Gewalt, als um einen Menschen, der scheitert, weil er nicht altern möchte.

        Schönen zweiten Advent, Sven <3

        1. Ich habe wenig an Filmen mit Mickey Rourke gesehen. Er gehört ehrlich gesagt nicht zu meinen Lieblingsschauspielern. Alan Rickman sehe ich gerne und Matt Damon. Es kommt immer darauf an. Einen schöne Adventwoche sendet dir Susanne

          1. Mickey Rourke ist für mich ein lebendes Kunstwerk, aber ich mag auch schräge Vögel wie Jack Nicholson oder Johnny Depp, der auch mal bei Marylin Manson oder den Stones die Klampfe schwingt oder mal den Betrunkenen markiert, wo bei Preisverleihungen gerne Skandale gesehen werden. Was wäre die Welt ohne die Paradiesvögel? Lieben Gruß auch dir 🙂

          2. Mickey Rourke ist für mich ein lebendes Kunstwerk und ich mag die schrägen Vögel wie Jack Nicholson oder Johnny Depp, der auch mal bei den Stones oder Marilyn Manson die Klampfe schwingt und den Besoffenen gibt, wenn bei Preisverleihungen ein Skandal gefragt ist. Was wäre die Welt ohne die Paradiesvögel? Was wäre die Kunst ohne von Gogh, der sich im Absinth-rausch ein Ohr abschnitt oder ohne Horst Janssen, dier dir vielleicht ein wenig Vorbild ist und seinen Pinsel in Herzblut und Alkohol tauchte? Lieben Gruß, schöne Woche und tolle Adventszeit, Sven 😉

            1. Jack Nicholson mag ich auch und empfinde ihn ebenfalls als schräg. Aber mit Johnny Depp und dem Attribut „schräg“ habe ich so meine Probleme. Sicher, es gibt von ihm schräge Filme wie Gilbert Grape oder Dead Man von Jarmusch – aber ich glaube, er ist mir zu glatt im Aussehen.
              Als schrägen und aufrührenden Künstler würde ich Schlingensief bezeichnen, der ja leider schon Tod ist.
              Ich respektiere und mag Janssens Kunst aber er ist mir als Künstler vom Künstlerleben und „seinem sein“ aus gesehen kein Vorbild.
              Ich bin in Bezug auf Alkohol und Drogen langweilig – ich trinke und rauche nicht und nehme auch sonst keine Drogen. Ich kann ohne diese Hilfen fröhlich, traurig, offen, euphorisch und lachend sein.
              Wenn ich nach etwas süchtig bin, dann ist es die Kunst selber, das Leben und das Reisen.
              Und ich mag Ruhe und manchmal Einsamkeit. Massenveranstaltungen sind mir unangenehm.
              Einen schönen Abend von Susanne

              1. Ja, Johnny gehts wie mir: Wir werden beide aufs Aussehen reduziert, Schlingensief kennst du auch? Der hat in Frankurt mal ne aufsehenderregende Performance gegeben. Schade um ihn. Da gibts doch noch diesen Künstler mit seiner Muse, der in einer Brücke wohnte .. Nein, Kunst hat nix mit Drogen zu tun, manche nehmen sie doch, aber ich glaub jeder muss sich treu bleiben. Da bist du schon richtig. Janssen, dacht ich, der hat auch so viel Gefizzel in seinen Bildern, lauter so Sachen, die an ne Tonstörung oder an ne Fehlfarbe erinnern, wenn das Fernsehbild durch magnetischen Einfluss gestört ist, hihi. Ei ja: Dann lag mal weiter deine Eier und gehab dich woh dabei, Sven

          3. Die Wahrheit
            (für Susanne Haun)

            .. ist nicht schön,
            ist nicht begehrlich,
            zeigt keinen Liebreiz,
            zieht keinen an:

            Die Wahrheit stinkt.

            Vielleicht machen deshalb
            so viele einen großen Bogen um sie.

            Aber wer sollte um die Wahrheit schreiben,
            wer sollte die Wahrheit abbilden,

            wenn nicht der Künstler?

            ©Dunkelpoet

              1. Ja gut, philosophisch gesehen hat jeder seine eigene Wahrheit, die ich meine ist eben einfacher, aber wenn du das nicht verstehst, wie ich es meine, kann ich es dir auch nicht erklären. Man muss eigentlich nur die Nachrichten verfolgen, um die hässliche Fratze der Welt zu erkennen. Aber ist nicht mein Ding, Leute aufzuklären. Dir noch schöne Fotos und Bilder und viel Erfolg und ein bisschen Prosecco bei den Ausstellungen mit den wohlbetuchten Käufern, die auch so gern wegsehen von dem, was wirklich läuft, Sven

                1. Um das noch anzumerken: Manchmal hab ich das Gefühl – und nimm es nicht persönlich – ihr Künstler seid alle blinde Idioten, die sich tausendmal selbst zeichnen aus allen Perspektiven und nicht einmal das, auf was es wirklich ankommt. Ihr feiert euch und zelebriert euch selbst und seht nicht, wie eine Welt neben euch in Flammen liegt und verbrennt. Es lebe die Selbstgerechtigkeit. Mann, Susanne, was du machst ist eitelt und selbstverliebte Spielerei. Das will in 50 Jahren schon keiner mehr im Wohnzimmer haben. Das ist ein kurzer Furz, werde endlich wach und denk global. Die Bilder deiner Mutter da einzubinden, das ist doch Eitelkeit per se. Komm doch mal runter von dem Kurs. Das ist keine Kunst, das sind kleine Kunstfürze, die du fliegen lässt. Du bist auf dem jetzigen Stand keine Künstlerin und wenn du nicht umdenkst wirst du nie eine. Das wäre schade um dein Talent. Du musst es aber wissen, Sven

                  1. Oja, der Künstler an sich ist ein selbstverliebter Narr, der sich gerne selbst beweihräuchert.
                    Welche Bilder meiner Mutter meinst du, Sven, da stehe ich echt auf der Leitung?
                    Ich zeichne, was ich sehe. Ich lebe nicht im Krieg und ich habe keine Ahnung vom Krieg. Also kann ich zu diesem Thema nichts zeichnen. Ich werde auch nicht zum Zeichnen in den Krieg ziehen, jedenfalls nicht freiwillig.
                    Ich bin was ich bin und das zeige ich hier.

  1. Liebe Susanne!
    Das hört sich ja toll an: ein zeichnerischer Dialog zum Thema „Bewußtsein“, der in ein Künstlerbuch mündet. Und der sicherlich Deine im Studium gewonnen Erkenntnisse ergänzt, erweitre oder bündelt – wie auch immer.
    Da wünsche ich Dir viel Erfolg, einen regen und befruchtenden Austausch und reichlich Input fürs Bewusstsein.
    Schönes Wochenende
    Juergen

    1. Danke, Jürgen, ich freue mich auch schon auf die nächste Zeichnung und meine „Meditationes de prima philosophia“ von Descartes liegen neben mir.
      Ich habe schon die Antwort auf Heikes nächster Seite im Kopf.
      Schönes WE
      Susanne

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