Susanne Haun

Der Braunschweiger Dom – Bericht von Susanne Haun

Wandmalereien im Braunschweiger Dom sehen
stand im Dezember ganz oben auf meiner todo – Liste.

 

Braunschweiger Dom (c) Foto von Susanne Haun

Braunschweiger Dom (c) Foto von Susanne Haun

 

Ich hatte mich mit den Malereien im Braunschweiger Dom im Zusammenhang mit dem Wolfenbütteler Musterbuch beschäftigt. Nach den Fotos von den Malerein, die ich in Büchern sah, dachte ich kräftig farbenprächtige Gemälde zu sehen. So war ich ganz erstaunt, dass die Wandmalereien in zarten Farben, kaum sichtbar, zu sehen sind.

 

Ausschnitt Fresken Braunschweig (c) Foto von M.Fanke

Ausschnitt Fresken Braunschweig (c) Foto von M.Fanke

 

Erst im Jahr 1845 entdeckten Restauratoren die Fresken wieder, sie waren mit weißer Farbe überdeckt. Die Malereien wurden seither mehrfach restauriert.

Es ist schön, so „lapidar“ über die Malereien des Doms zu schreiben – sehr entspannend. Es entspricht nicht der wissenschaftlichen Arbeit, die ich sonst für die Uni leisten muß. In der Regel benötige ich für eine Seite in meinen Hausarbeiten drei bis fünf Stunden. Nicht mitgerechnet die Stunden, die ich mir das Wissen, das ich für die Hausarbeiten benötige, angelesen habe.

Die Malereien im Braunschweiger Dom sind nach den formalen Regeln der Byzantinische Kunst erstellt. Ich berichtete vor ein paar Tage von der Haltung des Engel am leeren Grab Christi (siehe hier) An der Decke in der Westkappe im Braunschweiger Dom ist der Engel in genau der Haltung zu sehen, die ich zeichnete.

 

Engel am leeren Grab Christis (c) Foto von M.Fanke

Engel am leeren Grab Christis (c) Foto von M.Fanke

16 Antworten

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  1. kormoranflug said, on 18. Dezember 2014 at 16:44

    Der Freskenhimmel und die gedrehten Säulen gefallen mir.

    • Susanne Haun said, on 18. Dezember 2014 at 17:28

      So ging es mir auch, Tom. Auch mir gefiel die Decke, auch diejenige über die gedrehten Säulen, ist es eine Fächerdecke? Wir hatten in Architektur die Chapel in Cambrigde als Beispiel.

  2. IngridW said, on 18. Dezember 2014 at 17:10

    Schöne Fotos! – Gut, dass Du Dich mal entspannen konntest. Das muss trotz Studiums auch gelegentlich sein …

    • Susanne Haun said, on 18. Dezember 2014 at 17:56

      Ein bißchen Entspannung ist auch ein absolutes Muß!
      Dann „flutscht“ das Studieren um so besser! ….

  3. Jonathan Caswell said, on 18. Dezember 2014 at 19:52

    Hat dies auf By the Mighty Mumford rebloggt und kommentierte:
    HEAVENLY STONEWORK!

  4. friedefreudeundeierkuchen said, on 19. Dezember 2014 at 08:15

    Meine Geburtsstadt und 30 jähriger Wohnort ❤️

    • Susanne Haun said, on 19. Dezember 2014 at 20:56

      Ich mochte Braunschweig, Jennifer. Besonders die restaurierten Gebäude in Verbindung mit dem schönen Weihnachtsmarkt. So konnten wir den Dom zwar nicht in seiner ganzen Schönheit sehen, jedoch können wir das im Sommer immer noch nachholen.

      • friedefreudeundeierkuchen said, on 19. Dezember 2014 at 21:03

        Der Weihnachtsmarkt in BS ist einer der 5 schönsten in Deutschland (laut Berichterstattung). Es gibt unzählig schöne Erinnerungen daran. Die geselligsten Stunden habe ich an der Feuerzangenbowle verbracht …

        • Susanne Haun said, on 20. Dezember 2014 at 12:19

          Das wusste ich nicht, Jennifer, aber ich unterschreibe es sofort! Wir haben Glühwein mit Amaretto getrunken. Lecker!

  5. Ulli said, on 20. Dezember 2014 at 09:25

    die Fresken haben es mir angetan … danke dir fürs teilen
    hab ein feines WE
    herzliche Grüsse Ulli

    • Susanne Haun said, on 20. Dezember 2014 at 12:21

      Ich bin von den Fresken auch ganz begeistert und werde heute wieder ein Stück von meiner Hausarbeit dazu weiterschreiben.
      LG Susanne
      P.S. Mail kommt noch 🙂

  6. […] Vor einiger Zeit berichtete ich von den Wandmalereien von 1240 bis 1250 im Braunschweiger Dom (siehe hier). […]

  7. dennilehmann said, on 30. Dezember 2014 at 19:15

    Schade, dass ich nicht mitbekommen habe, dass Du hier in Braunschweig warst 🙂

    • Susanne Haun said, on 31. Dezember 2014 at 19:12

      Es war nur eine kurze Stipvisite zum Dom, Denni!
      Aber für einen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt hätte es sicher gereicht.
      Komm gut ins neue Jahr, lg Susanne


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