Susanne Haun

#2 Zeichnerische Auseinandersetzung mit der Madonna des Kanzlers Nicolaus Rolin – Susanne Haun

Posted in Hortus Conclusus, Vom Bloggen an sich, Zeichnung by Susanne Haun on 30. Januar 2017

Die Rolin Madonna bietet mir viele Reibungspunkte und Inspirationen. (siehe hier).

Beim flüchtigen Betrachten fallen nur der Kanzler, die Madonna und das Kind ins Blickfeld. Beim zweiten Schauen wird die durch die Säulen geteilte Landschaft sichtbar.

Maria präsentiert das Jesuskind. Ich habe auf alten Fotos aus meinem Kinderalbum den Unterschied zwischen dem Präsentieren und dem liebevoll Anschauen des Kindes durch die Mutter entdeckt und zeichnerisch festgehalten. Meine Mutter hat mich nie präsentiert, auch später nicht. Ich empfinde das als Glück, so hat sie mich nicht unter Druck gesetzt, etwas beweisen zu müssen.

Eine weitere Frage beschäftigt mich, wie alt ist meine Mutter im Hortus Conclusus?

Übrigens!

Ich bin gerade am Überlegen, ob ich die Zeichnungen eher einzeln und damit größer einfüge oder ob ich sie weiter in einer Galerie abbilde und dann jedes angeklickt werden muss, um eine größere Abbildung zu erhalten.

Was meint ihr als Betrachter?

 

13 Antworten

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  1. ladyfromhamburg said, on 30. Januar 2017 at 18:42

    Mir persönlich gefällt die Einzelpräsentation (größer) besser. Gern mit der Zwischenanmerkung direkt am Bild bzw. zwischen den einzelnen Fotos. Mich reißt es eher raus, wenn ich erst hinterher als Gesamtpaket alle Bilder zur Verfügung habe und sich erst nachträglich die Verbindung zu den Textstellen ergibt.

    LG Michèle

    • Susanne Haun said, on 31. Januar 2017 at 18:54

      Danke, Michèle, mir geht es auch so. Ich habe sogar überlegt, ob ich bei den Reiseberichten nachträglich die Zeichnungen größer darstelle. Aber das wäre eine „wahnsinsarbeit“ und so lasse ich es und werde in Zukunft die Zeichnungen in den Reiseberichten als Einzelbilder darstellen. 🙂 lg Susanne

  2. Stift und Schrift said, on 30. Januar 2017 at 19:27

    Du kannst schon beim Anlegen der Galerie festlegen, wie groß etwa die Bilder im Artikel, also vor dem Anklicken, erscheinen sollen. U. a. gibt es die Einstellmöglichkeit „vollständige Größe“ (oder so ähnlich).

    • Susanne Haun said, on 31. Januar 2017 at 18:54

      Danke, Ingrid, ich werde auch diese Möglichkeit ausprobieren. Einen schönen Abend sendet dir Susanne

  3. Ulli said, on 30. Januar 2017 at 22:28

    Liebe Susanne,
    iIch mag auch die Einzelbilder sehr! Versuche bei mir auch die Galerien weitestgehend zu vermeiden, ausser bei Spaziergangsserien-
    verrätst du mir was „Hortus Conlusus“ ist … ?
    Herzliche Abendgrüsse
    Ulli

    • gkazakou said, on 30. Januar 2017 at 22:36

      hortus conclusus – der ummauerte Garten.

      • Ulli said, on 30. Januar 2017 at 22:54

        danke Gerda und dann weiter gedacht der Friedhof?

        • gkazakou said, on 30. Januar 2017 at 23:38

          nein, Ulli, das ist ein mittelalterlicher Ausdruck für Maria, die Jungfrau, in die noch kein Mann eingedrungen ist. Du findest dasselbe Motiv im Märchen, am deutlichsten beim Dornröschen, das als es in die Menstruation kam – Blutstropfen nach Spindelstich – in einen tiefen Schlaf fiel…. Auch in der islamischen Kunst ist ein verbreitet.

          • Ulli said, on 31. Januar 2017 at 12:12

            nochmals danke, Gerda, ich lerne und das tue ich doch immer sehr gerne!!!

          • Susanne Haun said, on 31. Januar 2017 at 18:58

            Der Vergleich mit Dornröschen ist sehr interessant, Gerda.
            Ich dachte gelesen zu haben, dass Maria nach Maria Himmelfahrt im Hortus Conclusus (dem Paradiesgarten gleich) Hof hält. Aber ich habe die Quelle auf die Schnelle nicht gefunden. Ich habe es weiter im Auge…..

    • Susanne Haun said, on 31. Januar 2017 at 18:55

      Liebe Ulli,
      ich werde wohl meine Zeichnungen nun immer als Einzelbild einfügen.
      Zum Hortus Conclusus hat Gerda schon eine Menge geschrieben… ich gehe mal alle Kommentare durch.
      Liebe Abendgrüße aus dem dunklen Berlin von Susanne

  4. gkazakou said, on 30. Januar 2017 at 22:41

    Ich finde diese Gegenüberstellung eines Kunstwerkes mit dem Erleben und Aufarbeiten deiner Beziehung zur Mutter sehr inspirierend. Ich bin schwer beeindruckt, wie du in wenigen Linien den Unterschied darzustellen vermagst.
    Mir ist es ziemlich egal, wie du die Bilder präsentierst, ich klicke mich halt durch, wenn es eine Galerie ist.
    Selbst weiß ich auch nie, was besser ist. Ich vermute, dass viele die kleinen Bilder nicht anklicken, drum mache ich sie dann groß, denn ich möchte schon, dass sie gesehen und gewürdigt werden. LG Gerda

    • Susanne Haun said, on 31. Januar 2017 at 18:57

      Ich bin manchmal einfach traurig, weil auf den kleinen Bildern die Linien nicht so zu erkennen sind, wie ich mir das vorstelle und wie ich darauf Wert lege. 🙂


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