Ich lese gerne den Blog Über das Schreiben von Geschichten von Jutta Reichelt.
In Zeiten von Covid-19 hat Jutta Zeit für Experimente und ihr Blog wird zur virtuellen Schreibwerkstatt! (klick).
Jeden Tag erhält die interessierte Leserin, der interessierte Leser Hinweise zum Schreiben. Gestern war schon der 5. Tag der Schreibwerkstatt (klick).
Jutta schreibt unter anderem:
„Heute möchte ich Euch zum Ausprobieren eine relativ „extreme Variante“ vorschlagen, nämlich fünf Minuten zu schreiben, ohne den Stift abzusetzen, ohne aufzuhören. Wirklich alles aufschreiben, was in den Sinn kommt – auch, wenn es unsinnig oder belanglos ist oder nicht mehr als der Ärger über diese saublöde Übung. Und wie bei der Schreibanregung Daily Diary von Lynda Barry lohnt es sich, die Übung ein paar Mal zu machen, um herauszufinden, ob sie für eine/n etwas sein könnte.“
Ich habe die Aufgabe auf die bildende Kunst übertragen und habe fünf Minuten gezeichnet, ohne den Stift tatsächlich abzusetzen. Es gibt eine Reihe von Bildern von Picasso in dieser Art!
Ich habe mir gestern für diese Übung eine Stoppuhr, ein Stylefilmarker der Farbe schwarz und eine grundierte Leinwand der Größe 57 x 74 cm zurechtgelegt und los ging es.
Mir war erst beim Zeichnen klar, wie lang 5 Minuten sind. Eine sehr interessante Übung, die viel Kraft erforderte.
