Alpenveilchen oder muss alles einen Sinn ergeben? – Zeichnungen von Susanne Haun

Ich habe mir gestern den Film „The book of Eli“ auf DVD angeschaut. Er hat mir gut gefallen, er schien mir wie eine Mischung aus Onlinegame (Szenen im Kampf), Verrücktheit (Gary Oldman), Idealismus (Eli, Denzel Washington), Schönheit gepaart mit Tugend und über allen schwebt das Christentum. Ich wurde gut unterhalten und war sogar zum Teil ergriffen. Ich habe sogar ein Zitat aus dem Film gezogen:

„Es muss keinen Sinn ergeben – das ist Glaube.“ Bob Dylan.

Bei mir im Blumenladen gab es heute einzelne Alpenveilchenblüten (Cyclamen) ohne Topf. 30 Cent das Stück. Ich war begeistert und kaufte eine einzelne pinkfarbende Blüte. Wenn ich sie in meiner Hand drehe ist es als ob sie für mich tanzt.

Der Tanz des Alpenveilchen 1 - Zeichnung von Susanne Haun - 25 x 28 cm - Tusche auf Bütten
Der Tanz des Alpenveilchen 1 - Zeichnung von Susanne Haun - 25 x 28 cm - Tusche auf Bütten

Ich habe heute einen Patchworktag, denn heute flatterte auch ein Umschlag mit den Artikeln in der Presse in Imst ins Atelier. Ich habe alle Artikel eingescannt und als Foto heute hier angehangen.

Die Ausstellung in der Turmgalerie in Imst bei Innsbruck in Österreich läuft noch und ihr könnt euch meine Zeichnungen bei Ingrid bis Ende des Jahres anschauen. Mehr von der Ausstellung erfahrt ihr hier.

Tiroler Tageszeitung, Mittwoch, 20.10.2010
Tiroler Tageszeitung, Mittwoch, 20.10.2010

5 comments

  1. Ein wunderbarer Veilchentanz!
    Danke dafür und für Die Energie, die Du u.a. in Dein Blog steckst. Das Netz ist manchmal eine großartige Sache.

    Zwei Nachzeichner-Fragen hätt ich noch: Mit welcher Feder arbeitest Du bei den Veilchen? Wenn ich Bütten nehme, ist es immer sehr rauh und die Feder spritzt….

    Grüße nach Berlin

    M

    1. Hallo Micha, mir scheint dein Kommentar „durchgerutscht“ zu sein. Es freut mich, dass dir meine Zeichnungen gefallen.
      Ich arbeite mit einer einfachen Zeichenfeder von Standardgraph. Die benutze ich bei all meinen Zeichnungen. Ich verbrauche pro Woche mindestens 1 Feder und einen Federhalter dazu. Ich modeliere die Linie durch den Druck, den ich beim Zeichnen ausübe.
      Auf rauen Bütten zeichne ich nicht. ich nehme entweder satiniertes oder relativ glattes Bütten. Wenn nicht, bleiben Fasern des Papiers in der Feder hängen, da ich ab 250g aufwärts arbeite, ist das nicht schlimm – da schafffe selbst ich kein Loch.
      Benutze ich Silberburgpapier, dann drücke ich die Feder nicht auf. es werden andere Linie —– zarter. Aber es ist dieselbe Feder!
      Einen schönen Tag wünscht dir Susanne

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