Das Gedächtnis oder von der Kunst sms‘ wegzuschmeissen – Zeichnung von Susanne Haun

Ich habe den Beitrag „Von der Kunst sms‘ wegzuschmeissen“ hier gelesen.

Wie schön es ist, sich erinnern zu können, merkt Mensch erst, wenn sein Erinnerungsvermögen nachläßt und er Defizite bemerkt. Ich schreibe wenige sms. Das ist mir zu kurz und zu anstrengend. Und ich brauche definitiv keine meiner geschriebenen oder erhaltenen sms später noch einmal. So leere ich meinen sms Ordner immer dann, wenn ich Lust dazu habe oder wenn ich in der S-Bahn sitze.

Natürlich verrläßt mich mein Gedächtnis auch oft. Bei dieser Zeichnung von 2001 habe ich die Geschichte vergessen.

1.7.2001 - Zeichnung von Susanne Haun - A5 aus Buch gerissen - Radiograph
1.7.2001 – Zeichnung von Susanne Haun – A5 aus Buch gerissen – Radiograph

Aber nach 9 Jahren ist das vielleicht auch verständlich.

Es gibt zwei (nein drei) Arten für mich, sich etwas zu merken.

1. Mein Gedächtnis
2. Meine Notizbücher (Kalender), in denen in Kurzform Termine stehen
3. Mein Blog, in dem ich täglich meine Zeichnung blogge und meine Gedanken zur Kunst festhalte.
In meinem Blog schreibe ich auch über Bücher, Musik und Filme und was mich sonst noch bewegt.

Es ist wichtig, sich nicht mit unnötigen Gedankenmüll zu belasten und sich somit das zu merken, was merkenswert ist.

In den Krieg - 2002 - Zeichnung von Susanne Haun - 20 x 20 cm - Radiograph und Buntstift
In den Krieg – 2002 – Zeichnung von Susanne Haun – 20 x 20 cm – Radiograph und Buntstift

Auf dem Friedhof St. Sebastian in Salzburg stehen viele Engel und einer dieser Engel inspirierte mich zum unteren Aquarell. St. Sebastian beeindruckte mich sehr:

Blumenengel 2003 - Zeichnung/ Aquarell von Susanne Haun - Radiograph und Aquarell auf Bütten, Sammlung Nicola Stenzel
Blumenengel 2003 – Zeichnung/ Aquarell von Susanne Haun – Radiograph und Aquarell auf Bütten, Sammlung Nicola Stenzel

Seit ich Blog führe weiß ich, dass meine Geschichten zu meinen Zeichnungen in meinem Gedächtnis nicht mehr verloren gehen.

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