Betrachtungen zur Kunst · Portraitmalerei · Zeichnung

Vaters Zigarren – Zeichnung von Susanne Haun

Was verlangt die Kunst vom Kunstschaffenden? Immer wieder neue Ideen?

Wie paßt das „gute alte“ Portrait zu den ständigen neunen Ideen? Wie paßt die unendliche Linie von vorgestern und die den Betrachter einhüllende Linie dazu?

Ist nicht jeder Mensch einzigartig und damit das resultierende Portrait ebenso? Mein Vater raucht Zigarren, ist von der Statur sehr stattlich hat aber trotzdem sehr feingliedrige Hände. Ich habe ihn schon viele male portraitiert, ist er doch ein Model, das ich sehr gut kenne und das ich unkompliziert zeichnen kann.

Papa mit Zigarre (c) Zeichnung von Susanne Haun
Papa mit Zigarre Bild 1(c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich mag das unfertige in dem Portraits auf Bild 1, das auf das wesentlich reduzierte.

Beim zweiten Gesamtportrait ist mir fast zuviel Ablenkung von den Haaren und der Kopfform.

Papa mit Zigarre (c) Zeichnung von Susanne Haun
Papa mit Zigarre (c) Zeichnung von Susanne Haun

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