Gestern war ich mit meiner Kuratorin Nina Alice Schuchardt verabredet, um meinen nächsten Ausstellungsort, die historische Kirche in Roddahn, zu besichtigen.
Die Kirche ist doch größer als ich vom Foto dachte (siehe hier). Könnt ihr mich unten klein auf der Treppe sitzend sehen?
Mit einer Höhe von 4,77 Meter und den großen Fenstern ist sie nicht einfach zu bespielen. Nina und ich haben lange auf den Bänken gesessen und uns überlegt, wie und was wir von meinen Bildern hängen und wie wir Maggie und meine Glausobjekte platzieren können. Ich muß selber erst einmal ein paar Nächte darüber schlafen und überlegen.
Schienen und Einhänger für die Schnüre für die Bilder sind vorhanden und die Schnüre selber mit den Haken für die Bilder besitze ich für Ausstellungen selber.
Während der DDR Zeit sind die Bemalungen mit brauner- bis ockerfarbender Farbe übermalt worden. Auf dem ersten Bild ist das gut zu sehen. Während der Renovierung der 1798 gebauten Kirche wurde versucht, einige Malerei unter der Lackschicht zu retten. Der Arbeitskreis Offene Kirche Roddahn e.V. (siehe hier) versucht seit 2002 den Verfall der Kirche zu verhindern. Als „Offene Kirche“ wird diese spätbarocke Saalkirche jetzt kulturell genutzt. Veranstaltungen, Ausstellungen, Konzerte etc. bereichern das dörfliche Leben. Das nächste Projekt des Vereins ist die Wiederherstellung des Sockels.
Während Nina organisatorisches klärt, werde ich die ersten Entwürfe der Einladungskarte erstellen. Mit den Eindrücken des Tages bin ich gestern Abend ins Bett gegangen.
