Einladung zum 9. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun

Mein KunstSalon am Dienstag geht nun schon in sein 3. Jahr und
am Dienstag, den 16. Februar 2016 findet der 9. Salon statt.

„Erzählerische Menschenbilder aus Ghana“

Joyce-Ann Syhre - Erzählerische Menschenbilder aus Ghana (c) Foto von Susanne Haun
Joyce-Ann Syhre – Erzählerische Menschenbilder aus Ghana (c) Foto von Susanne Haun

Joyce-Ann Syhre wird mein Gast sein. Sie besucht die Humboldt-Universität Berlin und studiert „Integrated Natural Resource Management“ im Master of Science. Ihren Abschluss Bachelor of Science in Umweltmanagement hat sie schon vor einiger Zeit erworben. Auf xing kann der geneigte Leser ihren beeindruckenden Lebenslauf lesen. Joyce ist 25 alt. Ich lernte sie schon als Mädchen kennen, mit 16 Jahren stand sie mir Modell für einige Zeichnungen.

Sie wird uns vom „Umweltbildungsprojekt“, das sie während ihres 3-monatigen Aufenthalts in Ghana verfolgte,  berichten.  Sie hat bereits während ihres Aufenthalts auf ihrem Blog AFRillusion, The mind is everything. What you think you become (siehe hier) von ihren Eindrücken geschrieben.

Joyce Syhre in Ghana bei der Arbeit im Schulgarten (c) Foto von Joyce Syhre
Joyce Syhre in Ghana bei der Arbeit im Schulgarten (c) Foto von Joyce Syhre

Über das ASA-Programm erhielt sie ein Stipendium, das das Projekt in Ghana ermöglichte.
„Das ASA-Programm ist ein innovatives, entwicklungspolitisches Lern- und Qualifizierungsprogramm. (…) Aus einer kleinen Studenteninitiative, die sich 1960 gründete, ist eine dynamische Lernwerkstatt für junge Menschen geworden, die globale Zusammenhänge verstehen wollen, kritsche Fragen stellen und sich für eine nachhaltige Welt engagieren.“²

Joyce besuchte zur Vorbereitung ihres Aufenthalts in Ghana Seminare in Brandenburg und Tschechien. Das Projekt in Ghana erfolgte in Zusammenarbeit mit einer Schule im Dorf Azani, sie lebte während ihres Aufenthalts im Nachbardorf Busua, welches am westlichen Küstenstreifen von Ghana liegt. Die Region ist sehr ländlich, Haupteinnahmequelle ist die Landwirtschaft oder die Fischerei, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen sind nur in einfacher Form vorhanden. In Kooperation mit einer Schule hat sie mit 10 Schülern einen Schulgarten erstellt, in dem Gemüse auf organische Art und Weise angepflanzt wurde. Es handelte sich dabei um ein Pilotprojekt, ein reger Erfahrungsaustausch mit den Dorfbewohnern in Azani war folglich hilfreich und nötig. Zur Seite stand ihr während der Zeit eine weitere Stipendiatin, die ebenfalls aus Berlin kommt. Beide arbeiteten für die Ghanaische NGO (Nicht-Regierungsorganisation) Embracing-Hidden-Talents Network.

Joyce Syhre in Ghana (c) Foto von Joyce Syhre
Joyce Syhre in Ghana (c) Foto von Joyce Syhre

In ihren erzählerischen Menschenbildern wird Joyce uns von den Menschen erzählen, die sie während ihres Aufenthalts in Ghana kennengelernt hat. Jedes Menschenbild wird dabei eine Besonderheit ansprechen, die sie an dem Menschen und dem Leben in Ghana nachhaltig beeindruckt hat.

Während des Aufenthaltes war Joyce´s digitale Kamera überwiegend in den Händen der Kinder und Jugendlichen aus dem Dörfern Azani und Busua. Eine Auswahl ihrer Perspektive und Kreativität wird im Kontrast zu Fotos gestellt, die ich während meines Unterrichts einer Willkommensklasse fotografierte habe. Diese gemeinsame Auswahl werden wir in meinem Galerieraum zeigen.

 

KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun
16. Februar 2016 um 18 Uhr, Gast Joce-Ann Syhre
Groninger Str. 22, 13347 Berlin
(Da die Anzahl an Plätzen begrenzt ist, bitte ich um Anmeldung via Mail: info@susannehaun.de, natürlich könnt ihr auch trotzdem spontan kommen!)

Salon Einladung Gast Joyce

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²ASA Programm, People make the difference, http://www.asa-programm.de/ueber-asa/ 7.1.2016, 19:00 Uhr

 

 

9 comments

  1. So viele Anregungen, so viel junger Gestaltungswillen! ich wünsche euch eine gute Zeit miteinander und wäre gern dabei!

    1. Ich freue mich auch schon sehr auf den Salon. Joyce hat mir gestern ihre Fotoauswahl gezeigt, die sind wirklich fantastisch und sehr sehenswert. Ich bin schon gespannt, was sie uns von Land und Leute erzählt.

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