Susanne Haun

Susanne Haun Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 158 – Alberto Giacometti

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 28. August 2016

 

„Je mehr man scheitert, desto erfolgreicher ist man. Wenn alles verloren ist und man dann, statt aufzugeben, doch weiter macht, so erlebt man den einzigen Augenblick, wo Aussicht besteht, ein bißchen vorwärts zu kommen. Man hat plötzlich das Gefühl – und wenn es nur eine Illusion ist – daß sich etwas Neues aufgetan hat.“ Alberto Giacometti, Herbst 1965

 

Lilienthal Zyklus Blatt 46 neu (c) Susanne Haun

Lilienthal Zyklus Blatt 46 neu (c) Susanne Haun

 

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Ich habe in einer Umzugskiste aus meinem Keller ein Notizheft mit von mir gesammelten Zitaten gefunden. Das Heft stinkt nach Keller und enthält unter vielen anderen auch dieses Zitat von Giacometti. Ich sehe das Buch, aus dem ich zitiert habe, vor mir, ich hatte es aus der Bücherei ausgeliehen, ein großer s/w Band, der die Skulpturen Giacomettis gut ins Licht rückt. Aber welches Buch es war, das weiss ich nicht mehr.
 

7 Antworten

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  1. jotsfromasmallapt said, on 28. August 2016 at 14:57

    I don’t comment often. Your creativity…the germ of brilliance…that grows and pours from mind to eye to hand is…overwhelming to me. Me…still the hesitant artist but getting better I think. Thank you always for the inspiration.

    • Susanne Haun said, on 30. August 2016 at 07:17

      Thank you! I like to draw every day and to think about a lot of things 😉 🙂

  2. kormoranflug said, on 28. August 2016 at 15:56

    Ein blaue Lilienthal mit den Gedanken zu Giacometti.

  3. gkazakou said, on 29. August 2016 at 11:18

    Scheitern, ja, davon verstand Giacometti viel. Und aus diesem Scheitern über lange qualvolle Jahre hin den Impuls zu Großem, ihm ganz Zugehörigem gewinnen – es war ihm schließlich vergönnt. Ein unermütlich Arbeitender war er selbst in den Jahren des 2. Weltkriegs, als er in einem Schweizer Hotelzimmer festsaß und Gips-Figuren in Streichholzgröße anfertigte. Und stand auf und kämpfte sich durch bis zu seinem Hauptwerk, das mir den Atem verschlug, als ich 18jährig und ohne jede Ahnung, wer dieser Giacometti sei, eine erste Figur in einem belgischen Skulpturenpark sah. Mein tiefstes inneres Streben, dies Stehen mit schwerem Fuß auf der Erde und Hinaufwachsen Wollen in die dem Menschen eigene Göttlichkeit – das fühlte ich durch ihn ausgedrückt.

  4. […] Christiane (Irgendwas ist immer) warnte mich zwar, ich würde unbedingt scheitern. Ich antwortete ihr tapfer mit Giacometti, dass das Scheitern eine ultimative Chance sei, vielleicht doch einen Schritt voranzukommen.  (Diese Weisheit fand ich bei Susanne, Zitat  zum Sonntag) […]


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