Portraitmalerei · Selbstbildnis im Badezimmerspiegel · Zeichnung

Ich im Badezimmerspiegel – Zeichnung von Susanne Haun

 

Vorgestern las ich bei der Zeichnerin Martina Wald den Beitrag „Martina im Spiegel“ (siehe hier). In nur einer Minute hat sie sich vor dem morgendlichen Kämmen gezeichnet. „Eitel darf man halt nicht sein.“ ist ihr Kommentar zur eigenen Zeichnung.

Ich habe Martinas Idee aufgegriffen und ebenso zum Füller im Bad gegriffen. Erst noch am selben Abend und am Morgen des nächsten Tages.

 

Ich im Badezimmerspiegel am Morgen (c) Zeichnung von Susanne Haun
Ich im Badezimmerspiegel am Morgen (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Natürlich konnte ich mich nicht mit einer Zeichnung begnügen. Die einzelnen Zeichnungen fertigte ich auch schneller als in einer Minute 🙂 an. Ich bin immer wieder erstaunt, wie unterschiedlich meine Linie am Morgen und am Abend auf das Papier steht. Ich bin ein Morgenmensch, es ist gut an den Zeichnungen zu sehen.

Das wichtigste beim Porträtzeichnen ist, keine Hemmungen zu haben. Deshalb ist man selber auch das beste Modell. Wir sind uns selber wohlgesonnen und schimpfen nicht über zu große oder zu kleine Nasen und wie Martina schon schrieb, es ist besser, nicht eitel zu sein.

Wer möchte bei einem kleinen Projekt mitmachen? Wir könnten es Mein Selbstbildnis im Badezimmerspiegel nennen.

Entweder setzt ihr in eurem Blog einen Trackback (das heisst ihr verlinkt diesen Beitrag auf eurem Blog) oder ihr schreibt hier in den Kommentaren einen LINK zu eurem 1 Minuten Portrait im Badezimmer. Bitte nur einen Link in den Kommentaren setzen. Bei mehr als einen Link wandern eure Kommentare in meine Spamliste.

Jetzt sage ich „Nur Mut“ und freue mich über eure Zeichnungen. Am meisten lernt die Zeichnerin, der Zeichner beim tun.

 

 

 

70 Kommentare zu „Ich im Badezimmerspiegel – Zeichnung von Susanne Haun

      1. Ja, gerne! Ist witzig und interessant. Auch, weil ich vor zwei Wochen das Thema aufgriff und Zeichenübungen verstärken möchte:-) Jetzt steht im Bad ein Brett mit Blättern und Stift! Dir auch einen schönen Tag und herzliche Grüße, Heike

        1. Die Stifte im Badezimmer sind eine gute Motivation! Dir auch einen schönen Tag, ich gehe gleich zur Ausstellungseröffnung der Open Air Gallery Wedding und bin neugierig, wo meine Zeichnung stehen wird. Grüße Susanne

  1. Das ist eine witzige Idee – und wenn da noch einige nachziehen, umso schöner! Ich allerdings würde persönlich nie ein Morgenbild von mir veröffentlichen: Da träfe dann der Ausdruck „Morgengrauen“ allerbestens zu 🙂

  2. …ich habe mich getraut! Bei mir sind es 2 Minuten geworden und das ohne Brille, eigentlich eine Blindzeichnung. Zu sehen auf meiner Facebook Seite. Ich habe nur noch nicht geschafft, das zu verlinken….
    Liebe Grüße Kathi

    1. Ich finde beide Portraits gelungen und ich mag die Vielfalt der Portraits, die wir hier sammeln. Danke für deinen Link, Karina und viele Grüße aus Berlin nach Wien von Susanne

          1. Danke Susanne! Grad habe ich noch eine Kuli-Zeichnung von mir selbst gemacht (Tageslicht im Bad), aber ich fand keinen rechten Gefallen am Ergebnis. Zu kalt, zu hart. Also bin ich mit Kohle rüber gegangen, habe Schatten gesetzt. Ich werds bei Gelegenheit posten. Dir einen guten Tag.

  3. Pingback: Im Bad | hikeonart
      1. Hatte das auf die Schnelle gemacht, ich meine, den Link setzen, bevor ich zum Zahnarzt musste.
        Ich kann auch noch mein 8-Minuten-Portrait auf Deine Seite setzen, wenn gewünscht 🙂

  4. Hallo! Ich bin über Gerda auf Deinen Blog gekommen, weil ich zufällig was ganz ähnliches gepostet hatte die letzten Stunden.
    Ich finde aber, dass man sieht, ihr zwei seid sehr erfahren im Zeichnen und künstlerisch sein, ich fürchte, bei mir wird da nur Murks rauskommen, weil ich – aufgrund jahrelanger Abstinenz – nicht das richtige Gefühl für die Abstände hätte.
    Hm.
    Mal gucken!
    Würde mich dem gerne noch anschließen, wenn das geht! 🙂

    Liebe Grüße

    Runa

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