Portraitmalerei · Selbstbildnis im Badezimmerspiegel · Zeichnung

Ich mit geschlossenen Augen – Zeichnung von Susanne Haun

 

Jürgen war nicht ganz so begeistert, dass ich ihn in mein Selbstportrait Projekt / Challenge mit einbezogen habe. Trotzdem hat er eine ausgesprochen gute Arbeit dazu erstellt (siehe hier).

Lapidar sagte er, wir könnten uns im dunklen Badezimmer zeichnen! Daraus machte ich das Zeichnen mit geschlossenen Augen.

Wie zeichnet man mit geschlossenen Augen?

Es ist nicht so einfach, sich mit geschlossenen Augen zu zeichnen und ich war erstaunt, wie gut das ging. Jedoch habe ich mich sehr konzentriert. Ich habe versucht, so wenig wie möglich den Stift abzusetzen und mir in Gedanken Hilfslinien vorgestellt, die ich auch über ausführte, ihr könnt es zwischen den Augen sehen! Probiert es mal.

Als zweites habe ich meinen Selfiestik genommen und mich mit Hand vor den Augen, so wie ich gezeichnet habe, fotografiert und dann daraus die letzten beiden Zeichnungen erstellt. Vielleicht probiere ich das nächste mal mich mit geschlossenen Augen und mit Hand vor den Augen zu zeichnen. Das erhöht den Schwierigkeitsgrad gehörig!

Ich bin sehr begeister von meinen geschlossenen Augen Zeichnungen, ich finde, sie haben eine unglaublich Dynamik!

 

 

32 Kommentare zu „Ich mit geschlossenen Augen – Zeichnung von Susanne Haun

  1. Geht doch, wunderbar! Ich sehe viel Dynamik und eine große Sicherheit im Setzen der Linien. Sehr gut!
    Mich würde noch interessieren was geschieht, wenn Du kein weißes Papier verwendest, sondern solches, das schon bedruckt ist oder auf das vorher Farbe aufgebracht worden ist.
    Liebe Grüße Juergen

  2. Das ist eine großartige Idee, liebe Susanne, und ich denke zurück an meinen Versuch blind zu fotografieren, das will ich ja auch noch weiterverfolgen!
    Deine Blindzeichnungen gefallen mir ausnehmend gut, wie gut du dich kennst 😉
    herzliche Grüße
    Ulli

    1. Liebe Ulli,
      ich freue mich, ein Blindfoto von dir hier zu sehen 🙂 🙂 Magst du?
      Ja, ich kenne mich, Ulli, manchmal zu gut. Aber ich weiss mich auch zu lenken. Die allergrößte Spontanität habe ich im Griff und es bleibt immer noch genug davon übrig!
      Liebe Grüße Susanne

  3. Das hat was!

    Mir fällt dazu ein: Ich habe schon immer kleine skurrile Köpfe nebenbei gezeichnet, aus ganz wenigen Zeichen aufgebaut. Etwa beginnend mit einem kleinen x-beliebigen Schwung, einem Haken oder sonst etwas und dann noch was dazugesetzt.
    Alles nur Sekundenwerk, 2 – 5 Sekunden.
    Sogar im Material Ton geht so etwas. Ich habe dazu eine ganze Serie…
    Ich hatte die nie zur Veröffentlichung vorgesehen, aber jetzt denke ich, würde es passen!

  4. Pingback: Blind im Spiegel |

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