Susanne Haun

Auch das gehört zur Arbeit des Künstlers – cr2 Dateien bearbeiten und in tif Dateien konvertieren – Susanne Haun

Posted in Projekt EISIG - EISWELTEN, Zeichnung by Susanne Haun on 7. Juni 2017

 

Der August nähert sich schnell und die Ausstellung Eiswelten rückt immer näher.

Es soll auch ein Katalog zur Ausstellung erscheinen; das heisst, ich sollte gute Fotos meiner Zeichnungen liefern. Um den Katalog kümmern sich Roswitha Mecke und Martin Häusler, bestenfalls benötigen sie TIF Dateien von meinen Arbeiten.

 

 

Was ist der Unterschied zwischen TIF Dateien und JPG Dateien? TIF Bilder liefern mehr Informationen zum Bild: TIF Bilder unterstützt Ebenen, Mehr-Bilder Dateien, verschiedene Kompressionsarten und auch mehrere Farbräume. TIF Bilder lassen sich mit eingebetteten IPTC-Metatags versehen, in denen Copyrighthinweise, der Autor oder Schlagwörter stehen. Durch diese Schlagwörder werden die Bilder im Netz besser gefunden, das Copyright schützt das Bild.

In den cr2 Dateien meiner Canon Kamera sind alle Informationen enthalten, die der Bildsensor der Kamera liefert. Prima, dachte ich, damit kann ich also auch unkompliziert ein tif herstellen. Übrigens, ein Tif Bild kann immer wieder gespeichert werden, ohne Bildinformationen zu verlieren. Ein JPG Bild wird mit jedem Speichern schlechter, da immer weniger Informationen gespeichert werden!  Es enthält nur die komprimierten Daten des Bildes und eignet sich für den Austausch von Daten und für das Internet, weil JPGs von der Größe viel kleiner als TIF Bilder sind. TIF Bilder sind aufgrund ihrer Informationsfülle sehr groß.

Leider kann ich das cr2 Format nicht unkompliziert mit meiner coreldraw Software photoimpact x10 in ein TIF Bild konvertieren. Die TIF Dateien sind einfach zu groß.

Aber welche Programme wandeln cr2 in tif Bilder um?

Es blieb mir nichts anderes übrig, als photoshop zu kaufen. Bis dato weigerte ich mich, photoshop zu benutzen, da neue Software auch auch immer viel Lernarbeit bedeutet.

Aber nun ist es geschafft – ich bin beim Konvertieren meiner bisherigen Arbeiten. Hier einige Interpretationen von Sedna als Wellenhexe im kleinen JPG Format.

Beim Arbeiten fällt mir das nächste Problem in den Schoß. Trotz gleicher Belichtung und Weißabgleich erscheint die Version 4 beiger als die anderen drei Versionen der Wellenhexe. Es ist anderes Papier, Versionen 1 – 3 sind auf Burgund Aquarellkarton während die Version 4 auf Veneto Büttenaquarell entstand. Hier muss sicher nochmal mit photoshop gearbeitet werden aber ich weiss noch nicht wie!

 

Gruppenausstellung Eiswelten
20. August – 24. September 2017
Kulturbahnhof Nettersheim, Bahnhofstraße 1, 53947 Nettersheim
mit Roswitha Mecke, Sabine Jacobs und Dirk Fliege
Kulturbahnhof Nettersheim, Bahnhofstraße 1, 53947 Nettersheim
http://www.kuba-nettersheim.info

 

31 Antworten

Subscribe to comments with RSS.

  1. SätzeundSchätze said, on 7. Juni 2017 at 17:11

    Und wieder habe ich was dazu gelernt…

  2. hikeonart said, on 7. Juni 2017 at 17:27

    Dito und das mit dem Beige ist zum Haare ausraufen! Ist schon Wahnsinn, man will eine Sache machen und vertüddelt sich umständlich in Nebenschauplätzen….da geht immer viel Zeit (und Geld) drauf.

  3. Pit said, on 7. Juni 2017 at 18:06

    Hallo Susanne,
    bisher habe ich Bilder fast ausnahmslos nur in JPG gespeichert, und zwar weil ich nicht in JPG und zusaetzlich noch in RAW speichern wollte, was die Kamera auch erlaubt haette. Aber dann waeren die JPG-Dateien und damit auch das moegliche Bildformat bei Vergroesserung kleiner geworden. RAW alleine habe ich nicht genommen, weil ich dann alle Bilder, die ich z.B. in mein Blog hochladen wollte, erst in ein anderes Format haette konvertieren muessen. Mal sehen, wie ich jetzt, wenn ich meine neue Kamera habe, verfahren werde. Ich weiss es noch nicht. Aber ein (unkomprimiertes) verlustfreies TIF waere nicht schlecht.
    Auf Adobe Photoshop habe ich verzichtet, weil es mir einerseits zu teuer war, und andererseits auch zu viel Einarbeitungszeit verlangt haette. Ich bearbeite meine Bilder mit ACDSee Ultimate 9. Das reicht fuer meine Zwecke in der Leistungsfaehigkeit vollkommen aus. Dazu habe ich zwei ein paar Monaten die HDR-Fotografie und die Bildbearbeitung mit EasyHDR fuer mich entdeckt. Da bin ich ganz begeistert von, vor Allem, weil dieses Programm aus meine Uralt-Bildern noch Details herausholt, die ich nicht fuer moeglich gehalten habe – sogar dann [wie eben bei meinen alten Bildern], wenn das Programm nicht auf Belichtungsreihen zurueckgreifen kann sondern sich mit einem einzigen Bild begnuegen muss.
    Hab’s fein, und viel Erfolg mit der Ausstellung,
    Pit

    • Susanne Haun said, on 9. Juni 2017 at 07:17

      Hallo Pit,
      ich stelle das RAW und JPG Format nur ein, wenn ich es wirklich brauche, sonst fotografiere ich nur im jpg Large Format. Also das beste jpg Format, was die Kamera hergibt. Ich verkleinere die jpgs, die ich blogge grundsätzlich. Dafür habe ich ein Tool, das ich aus dem Explorer heraus verwenden kann. Es heisst FastImageResizer. Ich habe das Programm von Micha bekommen, ich weiss nicht, ob die Software frei erhältlich ist.
      Einen schönen Tag von Susanne

      • Pit said, on 11. Juni 2017 at 17:20

        Hallo Susanne,
        Du hast es ja bestimmt auf meinem Blog schon gelesen, insbesondere in der „Diskussion“ zwischen Kalle und mir, dass ich wohl dazu kommen werde, meine Bilder sowohl im RAW- als auch im JPG-Format abzuspeichern, das ich beide Formate auf einmal in bestmoeglicher Aufloesung speichern kann. Ich denke nicht, dass ich schon im Vorhinein wissen werde, welche Fotos ich wirklich nachbearbeiten will/muss. Also auf Nummer Sicher gehen und beide Formate speichern. TIF werde ich, auch wie dort gesagt, wohl gar nicht verwenden.
        Wie ich die Fotos dann ins Blog bringe, muss ich noch einmal schauen. Mein ACDSee laesst auch ein schnelles Verkleinern zu. Auch im Batch-Verfahren. Aber andererseits: in habe in meinen Fritztown-Blog unbegrenzten Speicherplatz. Das verfuehrt mich wohl, die volle Aufloesung meinen Lesern zugaenglich zu machen. Warten wir’s mal ab. Danke auf jeden Fall fuer deine Anmerkungen hier.
        Habt eine feine Woche, Du und Micha,
        Pit

        • Susanne Haun said, on 12. Juni 2017 at 06:25

          Guten Morgen, Pit,
          ich verwende TIF auch nicht, aber es war von den Katalogherstellern erwünscht. 🙂 Vielleicht brauche ich das Format nie wieder oder ich brauche es schon bei der nächsten Druckvorgabe 🙂
          Ich verkleinere die Fotos schon aus lizenzrechtlichen Gründen. Ich möchte natürlich keine druckbaren Fotos im Internet zur Verfügung stellen, ich erhalte ja bei Druck meiner Arbeiten Honorare. Außerdem verkaufe ich die Originale und es ist auch nicht zu vergessen, dass die Kunst mein Beruf ist, da sind gerade solche Überlegungen überlebenswichtig.
          Ich wünsche dir weiter viel Spaß beim Fotografieren und bin gespannt auf die neuen Fotos, Susanne

          • Pit said, on 12. Juni 2017 at 18:22

            Hallo Susanne,
            das mit dem „Abkupfern“ von Bildern ist natuerlich fuer Dich ein wirkliches Problem. Ich habe auch schon daran gedacht, obwohl ich meine Bilder ja nicht verkaufe. Moeglicherweise werde ich aber jetzt doch zumindest Wasserzeichen einfuegen.
            Hab’s fein,
            Pit

            • Susanne Haun said, on 13. Juni 2017 at 19:33

              Ja, Pit, so ist es.
              Ich habe in den Dateien mein Copyright. Du kannst es bei der Kamera einstellen und auch in der Foto App vom Handy, die ich benutze!
              Liebe Grüße von Susanne

              • Pit said, on 13. Juni 2017 at 23:16

                Hallo Susanne,
                die Funktion, einen Copyright-Vermerk [ebenso wie einen beliebigen anderen Text] in jedes Bild einzufuegen, hatte ich schon entdeckt. Da bin ich aber noch etwas zurueckhaltend, denn ich will das nicht unbedingt in jedem Bild haben. Ich denke daran, das beim Bearbeiten mit ACDSee nur in ausgewaehlte Bilder einzufuegen.
                Hab’s fein,
                Pit

                • Susanne Haun said, on 14. Juni 2017 at 06:25

                  Hallo Pit, warum möchtest du den Vermerk nicht in jedem Bild haben? Einen schönen Nachmittag wünscht dir Susanne

                  • Gerd said, on 14. Juni 2017 at 11:30

                    Er meint wahrscheinlich sichtbare »Wasserzeichen« bzw. sichtbare Copyrighttexte. Dabei existieren ja auch unsichtbare Wasserzeichen und die von Ihnen eingesetzten unsichtbaren Daten im Meta-Text, die man allerdings sehr einfach entfernen kann. Der Einsatz von unsichtbaren Wasserzeichen, die die Farben eines Bildes unmerklich verändern, ist sehr sinnvoll, weil Copyrightverletzer diese oft nicht bemerken und entfernen.

                    • Susanne Haun said, on 16. Juni 2017 at 06:31

                      Bisher kannte ich das unsichtbare Wasserzeichen noch nicht. Es hört sich interessant an und ich werde die Erkundung desselben auf meine todo-Liste setzen. Danke für den Hinweis 🙂

                  • Pit said, on 14. Juni 2017 at 16:19

                    Hm, warum eigentlich (nicht)? Da muss ich zugeben, liebe Susanne, dass ich die Frage gar nicht so recht beantworten kann. Jedenfalls nicht richtig aus der Vernunft heraus. Es ist eher ein Bauchgefuehl, dass ich die Bilder ohne jeden Vermerk drin, sei er auch noch so klein, anschauen moechte. Und ob meine Bilder so gut sind, dass jemand sie kopiert? Ich weiss nicht. Aber mal sehen, wie die Entscheidung in Zukunft ausfallen wird.
                    Hab’s fein,
                    Pit

                    • Susanne Haun said, on 16. Juni 2017 at 06:51

                      Guten Morgen, Pit,
                      ich verwende als Vermerk die unsichtbaren Daten im Meta-Text, die sowohl in der Kamera als auch in der PhotoApp ProCamera eingestellt werden kann. Einen sichtbaren Vermerk auf meinen Zeichnungen benutze ich nicht als Schutz, da ich finde, er macht die Komposition der Zeichnung kaputt. Ich fand Gerds Kommentar dazu sehr interessant.
                      Viele Grüße von Susanne

                    • Pit said, on 16. Juni 2017 at 15:08

                      Danke, liebe Susanne, fuer die Erlaeuterungen. Dem werde ich mal nachgehen. Hab‘ ein feines Wochenende,
                      Pit
                      P.S.: hier wird es ein sehr beschaeftigtes Wochenende werden, aus fotografischer Sicht – viele Veranstaltungen.

                    • Susanne Haun said, on 17. Juni 2017 at 09:09

                      Dann wünsche ich dir viele gute Fotos, Pit und ein schönes WE!

                    • Pit said, on 17. Juni 2017 at 12:13

                      Danke, und gleichfalls ein schoenes Wochenende,
                      Pit

  4. kopfundgestalt said, on 7. Juni 2017 at 18:09

    Das Leid des It-Spezialisten oder Techniktüftlers.
    Ich habe mittlerweile einen Widerstand gegen solche Sachen im Privaten entwickelt – aber mache dann trotzdem die Sachen, die von mir gewünscht werden.

    • Susanne Haun said, on 9. Juni 2017 at 07:20

      Die Kunst ist meine Arbeit, Gerhard, neben dem Zeichnen – also dem produktiven Prozeß – gehört die Aquise, der Vertrieb, das Eventmanagement und die Buchhaltung zum Job des Künstlers.

  5. Ulli said, on 7. Juni 2017 at 18:41

    Danke Susanne, da habe ich noch viel zu lernen und das hier sind wertvolle Tipps!
    herzliche Grüße
    Ulli

  6. Agnes Podczeck said, on 7. Juni 2017 at 19:45

    Nicht nur tolle Zeichnungen, auch noch sehr nützliche interessante und verständliche technische Informationen. Danke!
    Liebe Grüße
    Agnes

    • Susanne Haun said, on 9. Juni 2017 at 07:25

      Schön, dass dich die Informationen Interessieren, Agnes. Ich dachte mir auch, dass ich nicht nur alleine diese Probleme haben könnte…..
      Liebe Grüße von Susanne

  7. Gerd said, on 8. Juni 2017 at 13:14

    Zwei Tipps:

    Wenn Sie tatsächlich genötigt werden, Bilder zu bearbeiten, ist das wesentlich günstigere und einfacher zu bedienende Affinity Photo (für macOS, Windoof und iOS) zu empfehlen.

    Einfach eine genormte Farbkarte beim Fotografieren nutzen, dann wird das Nachbearbeiten ein Kinderspiel.

    • Susanne Haun said, on 9. Juni 2017 at 07:44

      Danke für deinen Hinweis, ich habe eine Graukarte für den Weißabgleich.
      Das Problem liegt am Zeichenpapier. Ich habe für das gleiche Thema – Eiswelten – unterschiedliches Papier zum Zeichnen benutzt. Das heisst, das Papier der länglichen Zeichnung ist beigeweiß während die anderen Zeichnungen auf reinweiß entstanden. Es ist nun eine Glaubensfrage. Natürlich sollen die Zeichnungen in den Farben so real wie möglich abgebildet werden. Ich denke jedoch, dass es besser ist, für den Katalog trotz unterschiedlicher Zeichenpapiere mit unterschiedlichen Weißtönen alle Zeichnungen im gleichen Weißton abzubilden. Und da es real nicht so ist, muss ich die Fotos bearbeiten…. leider…. oder ich mache es mir einfach und überlasse dem Lektor oder Layouter die Entscheidung 🙂

      • Gerd said, on 9. Juni 2017 at 12:42

        Danke, aber Ihnen ist schon bewusst, dass eine Graukarte keine Farbkarte ist und alle Ihre Fotos hier unterschiedliche Hintergrundfarben zeigen. Falls die Fotos (wie hier) relativ nahe nebeneinander platziert werden, fallen die Unterschiede selbst Laien auf, die diese beispielsweise als Vergilbungen interpretieren können. Das Problem liegt also nicht am Zeichenpapier, sondern in der ungenügenden Nachbearbeitung der Fotos, die ja auch beispielsweise mit unterschiedlichen Belichtungszeiten aufgenommen wurden. Die Fotos sind auch herunterskaliert worden, das Nachschärfen wurde aber versäumt. Wenn Sie schreiben »Hier muss sicher nochmal mit photoshop gearbeitet werden aber ich weiss noch nicht wie!«, wäre ein einfach zu bedienendes Programm für Sie geeigneter, da ja bereits die vier Fotos fürs Netz nicht besonders gut erstellt/aufbereitet wurden. Bitte nicht als böse Kritik verstehen. Sie schreiben, dass Sie die Fotos bearbeiten müssen (also u. U. ohne Hilfe eines erfahrenen Bildbearbeiters / Reprografen / Mediengestalters), wäre eine weniger komplexe Software, die wie Affinity Photo, die PS-kompatibel ist, sicher geeigneter. Ein kalibrierter Bildschirm wäre dabei auch sinnvoll, um nicht zahlreiche CMYK-Farbtöne manuell messen zu müssen.

        HTH

        • Susanne Haun said, on 9. Juni 2017 at 16:12

          Hallo Gerd, Sie haben zu 100% recht.
          Ich möchte die Zeit nicht aufwenden, die Fotos zu bearbeiten, ein Blick auf mich selber liefert folgendes Ergebnis:
          Im Blog brauchen die Fotos nicht perfekt dargestellt werden. Der Blog ist – wie schon geschrieben – mein Gedächtnis – mein Index auf mein Werk, ein Teil meines Werks selber.
          Ich möchte keine reproduzierbaren Fotos meiner Zeichnungen im Internet hochladen. Wenn jemand die Zeichnungen kaufen möchte, kann er/sie im Atelier die Originale betrachten. Wenn jemand sie drucken möchte, erhalte ich Lizenzgebühren und lasse das Foto korrekt von einem Fotografen reproduzieren.
          Nein, ich bin nicht böse über Ihre Kritik. So oft wünschte ich, gute Fotos würden sich von selber machen. So ist es aber nicht. Nicht umsonst haben Fotografen eine gute Ausbildung und Technik zur Verfügung.
          Für den Katalog der Eiswelten habe ich mein Bestes gegeben – Sie haben mir gut beschrieben, dass mein Bestes für den Katalog nicht gut genug ist. Nun warte ich ab, Welche Zeichnungen in den Katalog kommen sollen und lasse diese von meinem „Haus und Hof“ – Fotografen korrekt ablichten.
          Danke 🙂 Susanne Haun


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: