Susanne Haun

Die blaue Blume sehn‘ ich mich zu erblicken

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 4. Mai 2018

 

Zur Einstimmung der Wiederaufnahme meiner Masterarbeit habe ich begonnen Novalis Heinrich von Ofterdingen zu lesen.

Dieser in Fragmenten gebliebene, nach dem Tod von Novalis von Friedrich Schlegel veröffentlichte Roman, passt ausgezeichnet zur Zeichnung von Franz Theobald Horny, die ich innerhalb meiner Masterarbeit diskutiere.

So wird es hier im Blog wieder etwas ruhiger um mich werden. Ich benötige meine Energie zum Zeichnen und Schreiben. Die Masterarbeit ist die letzte schriftliche Arbeit, die ich innerhalb meine Studiums der Kunstgeschichte noch anfertigen muss. Alle Hausarbeiten sind geschrieben und abgegeben, zwei Seminare sind noch aktiv und regelmäßig zu besuchen und dann bin ich nach diesem Semester scheinfrei. Als Ziel habe ich mir vorgenommen, die Masterarbeit Ende Juli zu beenden.

In meinem Rhythmus Zeichnung – Masterarbeit beginne ich mit der blauen Blume aus Novalis Roman, sie wurde bildhaft zum Symbol der Romantik.

 

Blaue Blume - Zeichnung von Susanne Haun - 17 x 22 cm - Tusche auf Bütten

 

 

 

33 Antworten

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  1. arnoldnuremberg said, on 4. Mai 2018 at 17:57

    Gute Muße und viele Musen für Deine Master-Arbeit auf den Spuren der blauen Blume!

    • Susanne Haun said, on 8. Mai 2018 at 06:42

      Danke, Bernd, ich habe schon einige Probleme, mich von Afrika zu befreien und mich gedanklich in die Romantik zu begeben.

  2. Elke T. said, on 4. Mai 2018 at 17:59

    Liebe Susanne, ich mag die blaue Blume, und ich wünsche dir, dass die Masterarbeit aus deiner Feder fließen möge wie deine Zeichnungen..,

  3. gkazakou said, on 4. Mai 2018 at 18:00

    Oo, solch ein himmlisches Blau habe ich noch nie bei dir gesehen, scheint mir. Heinrich von Ofterdingen ist für mich eine Wegmarke, ich freu mich, dass du jetzt wieder liest und es in deine Masterarbeit hineinpasst.

    • Susanne Haun said, on 8. Mai 2018 at 06:43

      Danke, Gerda, ja …. das Lesen kommt bei der vielen Arbeit zu kurz — und ich habe den Mai über noch drei Workshops vorzubereiten …..

  4. Pit said, on 4. Mai 2018 at 19:59

    Gefaellt mir ganz ausgesprochen gut, diese blaue Blume. Fuer die Masterarbeit wuensche ich Dir, liebe Susanne, viel Erfolg.
    Hab‘ ein feines Wochenende,
    Pit

    • Susanne Haun said, on 8. Mai 2018 at 06:44

      Danke, Pit, ich werde wohl demnächst in Klausur gehen und die Bloggerwelt etwas zur Seite schieben ….

      • Pit said, on 9. Mai 2018 at 00:46

        Manchmal gibt es einfach zu viel Betrieb in Bloghausen, oder? 😉 Ich bin mittlerweile ja auch wieder voll zugange, und werde das etwas zurueckfahren muessen. Kommt aber ganz von selber, wenn wir ab dem naechsten Mittwoch auf Tour sind.

        • Susanne Haun said, on 11. Mai 2018 at 08:03

          Es ist merkwürdig, Pit. Dieses ganz oder gar nicht. Ich wünsche euch einen inspirative Tour.

          • Pit said, on 11. Mai 2018 at 19:12

            Danke, liebe Susanne. Ich hoffe, ich komme mit vielen Fotos wieder zurueck.

            • Susanne Haun said, on 17. Mai 2018 at 13:02

              Bestimmt, Pit.

              • Pit said, on 17. Mai 2018 at 13:08

                Die ersten haben ich schon, aber noch im Wesentlichen „dokumentarisch: mit dem Handy.
                LG aus dem Fruehstuecksraum im Motel in Pearl/Mississippi,
                Pit

                • Susanne Haun said, on 18. Mai 2018 at 09:35

                  Dann guten Appetit, vielleicht frühstückst du ja gerade wieder im Motel in Pearl/Mississippi 🙂

                  • Pit said, on 18. Mai 2018 at 11:45

                    Jetzt gerade in Cedartonw in Georgia. Gleich will ich radeln. Aber da muss ich hoffen, dass die Gewitter, die moeglich sind, nicht kommen.

                    • Susanne Haun said, on 21. Mai 2018 at 16:39

                      Und bist du trocken geblieben, Pit?

                    • Pit said, on 23. Mai 2018 at 02:48

                      Ja, ich bin nicht nur einfach trocken geblieben, sondern hatte einen ganz fantastischen Tag auf dem Silver Comet Trail. Ein extrem gut gepflegter Eisenbahntrassenradweg. Mein Durchschnitt fuer die 24 Meilen war zwar hundmiserabel, dafuer habe ich aber sehr haeufig fuer Fotos angehalten. Und waehrend der Fahrt habe ich ein paar Videos gedreht. Die Kamrea habe ich in einer Halterung am Lenker. So sehe ich immer, was ich gerade aufnehme. Macht riseig Spass.

                    • Susanne Haun said, on 23. Mai 2018 at 06:41

                      Das kann ich mir gut vorstellen, Pit. Mein Sohn hat auch solche eine Kamera für sein Fahrrad. Die Hauptarbeit liegt im Schneiden der Fotos 😉
                      Ich wünsche dir einen sonnigen Tag, Susanne

                    • Pit said, on 23. Mai 2018 at 12:53

                      Hallo Susanne,
                      bei mir ist es eine „ganz stink-normale“ Videokamera, fuer die ich eine Lenkerhalterung habe.
                      LG,
                      Pit

                    • Susanne Haun said, on 24. Mai 2018 at 05:34

                      Ich weiss es nicht genau, aber ich glaube, Julians Kamera ist mit dem Tacho/Navi verbunden.

                    • Pit said, on 24. Mai 2018 at 12:52

                      Ja, ja, die heutige Technik! 😀 Wenn ich bedenke, dass in meiner Jugend das telefon und das Radio su ungefaehr Alles war, was wir in der Hinsicht hatten! Na ja, Vater hatte eine Kamera, die ich auch manchmal benutzt habe. Nostalgie, Nostalgie. 😀

                    • Susanne Haun said, on 28. Mai 2018 at 06:37

                      Es ist unglaublich, Pit, wie die Technik voran geschritten ist. Aber ich mag gute Technik 🙂 und so ist es für mich immer wieder eine Freude, neue Dinge herauszufinden…
                      Einen schönen Wochenbeginn von Susanne

                    • Pit said, on 28. Mai 2018 at 13:08

                      Ja, die moderne Technik hat schon ihren Nutzen – unzweifelhaft.

  5. itssmes said, on 4. Mai 2018 at 20:44

    Ich wünsche dir viel Freude bei deiner Masterarbeit! Die Romantik ist ein unglaublich interessantesThemengebiet. In meinem Staatsexamen habe ich mich mit Runge beschäftigt und könnte so etwas in dein Gebiet hereinschnuppern. Um es mit Spock zu sagen: Faszinierend!! Besonders die Blaue Blume ist eine interessante Sache.

    • Susanne Haun said, on 8. Mai 2018 at 06:46

      Greifswald und Umgebung ist ja auch ein Ort der deutschen Romantik. 🙂 Ich überlege mir die Dänen anzuschauen …

  6. Ulli said, on 4. Mai 2018 at 20:44

    Die Blume selbst über einen leuchtnd blauen Hintergrund hervorzuheben und somit einen ganz eigenen Bezug zur Blauen Blume herzustellen spricht mich sehr an, liebe Susanne – die blaue Blume von Novalis hat mich schon zu einigem hingetragen…
    Ich wünsche dir einen guten Fluß bei deiner Masterarbeit, liebe Susanne,
    herzliche Grüße, Ulli

    • Susanne Haun said, on 8. Mai 2018 at 06:47

      Danke, Ulli, es wird dann etwas ruhiger hier in der Bloggerwelt um mich werden. Hauptsächlich werde ich nicht mehr bei euch allen so intensiv wie sonst schauen und kommentieren können. Aber nach der Masterarbeit, da geht es dann wieder los 🙂
      Liebe Grüße von Susanne

  7. penwithlit said, on 5. Mai 2018 at 00:56

    Hat dies auf penwithlit rebloggt und kommentierte:
    There’s a great novel in English about Novalis called „The Blue Flower“ by Penelope Fitzgerald. Lovely sketch!

  8. […] Zur Zeit hat es die Romantik schwer, sich durchzusetzen (siehe hier). […]

  9. ann christina said, on 5. Mai 2018 at 19:01

    Oooooh, wie toll, ich wünsche dir viel Kraft und Energie und vor allem Durchhaltevermögen für die Arbeit! Ich bin seit einiger Zeit am überlegen, ob ich mich wieder an der Uni einschreibe, Kunst oder Kunstgeschichte – oder beides? Ich frage mich, ob sie einen mit 41 noch aufnehmen für ein Kunststudium (falls die Mappe ausreicht), oder ob sie dann lieber einer jüngeren Person die Chance geben… Gab es für Kunstgeschichte bei dir „Voraussetzungen“ wie z.B. NC, oder konntest du dich einfach einschreiben?
    Dein Bild ich wunderschön, das Blau strahlt und lässt die Blume strahlen! Ein schönes Wochenende dir!

    • Susanne Haun said, on 8. Mai 2018 at 06:54

      Liebe Ann Christina.
      für das Studium der Kunstgeschichte kannst du dich unkompliziert anmelden, bevor du die 50 erreichst. Ja, es gibt ein NC, bei meiner Immatrikulation lag der an der Freien Universität Berlin bei 1,6. Da ich aber vorher noch nicht studiert hatte, wurden mir Wartesemester angerechnet und so wurde aus mein 2,5 Abiturschnitt bei 18 Wartesemester eine 1,6 🙂 .
      Bei dem Studium der Kunst werden ältere Leute nicht mehr genommen. Ich glaube da ist sogar schon inoffiziel 30 die Grenze. Denn ein Künstler sollte ja noch entwicklungsfähig sein und noch viele Jahre Arbeit vor sich haben. So habe ich es jedenfalls mal gehört, ob es stimmt, das weiss ich nicht.

      • ann christina said, on 8. Mai 2018 at 18:27

        Das könnte ich mir gut vorstellen… Macht aber nichts, im Grunde wüsste ich zeitlich ohnehin gar nicht, wie auch das noch unterbringen…. Aber vielen Dank für die Informationen und frohes Schaffen dir!

        • Susanne Haun said, on 11. Mai 2018 at 08:01

          Gerne, Ann Christina. Ja, es ist immer die Zeit, die Ideen begrenzt.


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