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Termine für die Ausstellung Querbrüche – Obdachlos – Zeichnungen und Objekte von Susanne Haun und Gabriele D.R.Guenther

 

Obdachlos - Zwei Tüten halten besser als eine - Tusche auf Aquarellkarton - 30 x 40 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun
Obdachlos – Zwei Tüten halten besser als eine – Tusche auf Aquarellkarton – 30 x 40 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Es war nicht einfach, Räumlichkeiten für unsere vom Gebietsfond 2018 geförderte Ausstellung Querbrüche – Obdachlos zu finden. Gabriele D.R. Guenther und ich gaben unser Bestes aber keiner wollte uns einen der zahlreichen leerstehenden Läden rund um die Müllerstraße für unsere Ausstellung vermieten. Wir waren und sind immer noch fassungslos deshalb. Um die Förderung nicht zurückgeben zu müssen, haben wir eine andere etwas abgespeckte Lösung gefunden. An dieser Stelle gilt unser Dank nochmals Winfried Pichieri von der Planergemeinschaft, der uns bei unserer Suche so tatkräftig unterstützt hat.

 

Förderer:

 

Ausstellungsorte und -zeiträume:

 

Café Motte

Öffnungszeiten: Mo – So 12.00 – 00.00 Uhr

Ausstellungszeitraum: 2. – 11. November 2018

Vernissage der Ausstellung: Freitag, den 2.11. ab 19 Uhr

Veranstaltung (die noch genauer geplant wird) Mittwoch, den 7.11. ab 19 Uhr

Vom Café Motte könnt ihr mehr auf der Seite des Weddingweisers „Kunst und Gemütlichkeit bei Café Motte“ (siehe hier) lesen.

 

Schiller-Bibliothek

Öffnungszeiten: Mo – Fr von 10 bis 19:30 Uhr und Samstags von 10 bis 14 Uhr

05.11. – 28.12.2018 in der Galerie im 1. OG

 

Das Thema ist nicht einfach in der Kunst darzustellen und ich habe mich entschlossen, dass gesehene um den Leopoldplatz in Zeichnungen und Interviews umzusetzen. So gehe ich sehenden Auges durch den Wedding und halte Situationen fest und die Serie „Obdachlos, das Paradies kann warten“.

Als erste Stichpunkte habe ich mir den „Besitz“ vorgenommen. Was besitzt eine Obdachlose, ein Obdachloser und wie verfahrt sie / er seinen Besitz auf?

 

 

 

 

10 Kommentare zu „Termine für die Ausstellung Querbrüche – Obdachlos – Zeichnungen und Objekte von Susanne Haun und Gabriele D.R.Guenther

  1. Dies starke Engagement kommt zur rechten Zeit. Danke Dir für Deine gezeichneten Reflexionen. Der „fahrbare Schrank“ hat mich besonders angesprochen; die Kinder sind berührend. Beste Wünsche Deiner Kollegin und Dir sowie den Kreis der Betroffenen für die Ausstellungen . Viele Grüße

    1. Nein, die Läden werden als Spekulationsobjekte freigehalten, denn wenn Tegel erstmal schliesst, wird der gesamte Wohnraum und Geschäftsbereich im Wedding teurer werden. Die Gentrifizierung ist schon spürbar.

  2. Mit diesem Thema also ist kein Platz in den Galerien? Das ist beschämend!
    Deine Zeichnungen sind äusserst beredt.
    herzliche Grüße, Ulli, ich hoffe, dass ihr viele Besucher und Besucherinnen haben werdet, dass das Thema kein Tabuthema ist und wenn, dann gilt es das zu brechen!

    1. Es ging gar nicht um Galerien, Ulli, wir wollten nur einen leerstehenden Laden für eine Woche zwischennutzen. Wir habend das Thema noch nichteinmal genannt. Ich werde dazu noch einen Blogbeitrag schreiben, das dauert aber noch, ich brauche meine Energie und Kreativität im Moment sehr für meinen Master.

  3. Liebe Susanne!
    Ein schwieriges Thema, sicherlich, aber Deine Zeichnungen treffen es gut, sogar sehr gut. „Besitz“ ist als Thema verbindet uns ja alle.
    Mit welchen Begründungen wurden dennEure Raumanfragen abgelehnt?
    Lass Dich bloß nicht entmutigen.
    Liebe Grüße Juergen

  4. Liebe Susanne,
    schade, dass Euer Engagement für solche ein Thema auf Schwierigkeiten stößt – aber irgendwie zeigt es auch, wie unsere Zeit tickt: Viele Menschen können sich in den Innenstädten die Mieten nicht mehr leisten, viele Läden stehen eher leer, als dass man sie zu vernünftigen Preisen vermietet. Auf der einen Seite sammelt sich Besitz (sinnloser Besitz), auf der anderen Seite wächst die Armut.
    Sehr gut umgesetzt von Dir auch die Thematik in deinen Zeichnungen.
    Liebe Grüße Birgit

    1. Liebe Birgit,
      ja, so sieht es aus. Ich erwarte in Hinsicht auf diese Situation mit Grauseln darauf, was passiert, wenn der Flughafen schliesst. Obwohl ich mich natürlich freue, wenn nicht mehr ab 6 Uhr früh die Flugzeuge über das Schlafzimmer drönen.
      Liebe Grüße von Susanne

  5. Liebe Susanne, mich beeindruckt Euer Projekt sehr und jetzt, wo ich Deine Zeichnungen sehe, berührt es mich auch. Mit dem Café Motte habt Ihr einen einen guten Ort gefunden. Ich wünsche Euch gute Vorbereitungen und viel Erfolg!

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