Gerne folge ich zur Zeit Jutta Reichelts Schreibwerkstatt.
„Niemand kann lesen, was niemand zu Papier gebracht hat.“
zitiert sie Howard S. Becker. Der Soziologe erforscht Rituale, durch die Autorinnen und Autoren zum schreiben animiert werden (klick).
Eine Idee entsteht bei mir als erstes im Kopf, erst, wenn ich im Kopf mit meiner Idee zufrieden bin, skizziere ich sie oder bei kleinen Zeichnungen, beginne ich gleich auf gutem Papier zu zeichnen.
Im Moment bedrückt und beängstigt mich der Klimawandel mehr als vor Corona-Zeiten. Das Demonstrationsrecht ist eingeschränkt, die Wirtschaft ist mächtig und verlangt, dass Einschränkungen des Klimaschutzes zurückgenommen werden. Die Bilder vom Wald in Deutschland sind erschreckend, es fängt jetzt schon an vielen Ecken an zu brennen und wir haben es noch April! Der Luchs, der in den Wäldern wohnt, ist bedroht. „Luchse sind durch direkte menschliche Verfolgung bedroht, weil sie von Jägern und Viehhaltern als Konkurrenten betrachtet werden, in vielen Regionen auch wegen ihrer Felle. Sie leiden zudem unter der Fragmentierung und Zerstörung ihrer Lebensräume, unter anderem aufgrund der Intensivierung von Land- und Forstwirtschaft, teilweise auch unter Störungen durch Freizeitaktivitäten.“ kann man in Wikipedia lesen.
Und ist es mehr als eine Geste, Blumen auf Balkon und im Garten zu pflanzen, die von Bienen bevorzugt werden?
In der Ruhe meiner Atelierwohnung entstehen zur Zeit viele Arbeiten zum Corona Covid-19 Virus und zur Natur und dem Klimawechsel.
Hier noch ein paar Ausschnitte und Impressionen um die Zeichnung, die auch auf meiner Präsenz auf der Pariser Galerie Singulart gezeigt wird (siehe hier – Klick).
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Quelle: Howard S. Becker, Die Kunst des professionellen Schreibens. Ein Leitfaden für die Geistes- und Sozialwissenschaften
