Fernsehen – Navi CIS, der Mentalist und Al Pacino- Zeichnungen von Susanne Haun

Ich schaue gerne Krimiserien. Manchmal mache ich während des Fernsehens sehr schnelle Personenskizzen.

Das ist nicht einfach, denn die Schnitte werden immer schneller. Auch hier habe ich wieder festgestellt, dass ich die Figuren am schnellsten erfassen kann, wenn ich die Serien kenne.

Die heute gezeigten Portraits skizzierte ich in maximal 30 Sekunden – eher weniger. Es braucht viel Konzentration.

Ducky - Skizze von Susanne Haun
Ducky - Skizze von Susanne Haun

„Zeichnungen von des Künstlers eigener Hand zählen zu den größten Kostbarkeiten der Kunstgeschichte.“
heißt der erste Satz zur Ausstellung Zettels Traum im Von der Heydt-Museum Wuppertal.

Es lohnt sich, dem Link zu folgen und den gesamten Text zu lesen.

Für das Portrait von Al Pacino habe ich natürlich länger als 30 Sekunden gebraucht 😉 Hier war mit der direkte Blick wichtig. Ich arbeitete mit einem Foto. Wenn ich mit einem Foto arbeite, ist es wichtig, die Lebendigkeit im Portrait zu finden.

Meine Vorstellung von Al Pacino - Zeichnung von Susanne Haun - 40 x 30 cm - Tusche auf Bütten
Meine Vorstellung von Al Pacino - Zeichnung von Susanne Haun - 40 x 30 cm - Tusche auf Bütten

6 comments

  1. Ich liebe solche Bilder, die scheinbar nur so nebenbei gemacht werden. Sie sind für mich so echt und rein und schön roh. Mir gefallen Deine schnellen Portraits, sie sind abstrakt und mit dem wichtigsten Gesten ausgestattet. Interressant finde ich auch die Mimik, Augen und Augenbrauen…sehr gute Serie – mehr davon! Lieben Gruss Bianca

  2. Gefällt mir auch, auch al Pacino, ich mache diese Fernsehskizzen auch manchmal, macht Spass istv aber eine echte Herausforderung! l.g Helen

    1. Danke, Helen, ja, bei Fernsehskizzen ist es am Besten, den Film schon gesehen zu haben 😉 Ich finde es immer wieder enorm, wie anstrengend es ist und wie sehr man sich konzentrieren muss dabei und wie sich alles darauf reduziert, z.B. die Nase zu erkennen……
      Morgen oder Donnerstag kann ich dein Bild zu dir senden 🙂 Ich schicke es mit Hermes.
      Einen schönen Tag wünscht dir Susanne

  3. Ich mag solche Skizzen auch sehr, ich finde sie toll, sie zeigen viel über die Eigentarten der Zeichner, ein Bild ist eher mehr geplant oder zumindest wurde über einen längeren Zeitraum daran gemalt, eine Skizze ist spontan, dort fließen ebenfalls momentane Gemütszustände mit ein.
    Der Text der Ausstellung „Zettels Traum“ ist wirklich toll, ich hatte ihn vorher schon gelesen, schaue halt immer mal was das von der Heydt-Museum gerade anbietet, wenn ich es nicht schon in der Zeitung gelesen habe, ich habe auch vor auf jeden Fall noch in diese Ausstellung zu gehen, eben weil ich Zeichnungen interessant finde, gerade auch wenn man möglicherweise schon Bilder der Künstler kennt und dann die Zeichnungen im Vergleich sieht….
    Lg Verena

    1. Ja, Verena, die Zeichnungen sind wie die Seele, sie legen alles frei.
      Ich bin ganz traurig, dass ich so weit weg vom von der Heydt-Museum wohne. Aber irgendwann stehe ich dort vor der Tür.
      Bei Caspar David Friedrich mag ich auch die Vergleiche Zeichnung – Malerei. Ich habe ein ganzes Buch nur mit seinen Zeichnungen – auch angefangene Skizzen. Ich mag das sehr!
      Viele Grüße sendet dir Susanne

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