Der Titusbogen im Forum Romanum – Zeichnung von Susanne Haun

Wir waren an mehreren Tagen am Titusbogen im Forum Romanum aber nur am ersten Tag schien die Sonne und der Himmel präsentierte uns ein tiefes Blau.

Der Titusbogen - Eingang zum Forum Romanum (c) Foto von M.Fanke
Der Titusbogen – Eingang zum Forum Romanum (c) Foto von M.Fanke

Die restlichen Tage waren Wolken verhangen und es regnete und regnete und regnete.

Der Titusbogen war der Anlaß für unseren Rombesuch. Über das Relief der linken Innenseite werde ich meine Hausarbeit zur Alten Geschichte schreiben. Ich sitze faktisch schon in den Startlöschern aber ich muß noch zwei Kapitel meiner Hausarbeit zu Descartes schreiben.

Relief der linken Innenseite des Titusbogen  (c) Foto von Susanne Haun
Relief der linken Innenseite des Titusbogen (c) Foto von Susanne Haun

Ich finde es erstaunlich, dass das Relief von verschiedenen Betrachtungswinkeln unterschiedlich zerstört wirkt.  Ich habe es gefühlte 1.001 mal fotografiert. Leider geschah kein Wunder und so blieb die Zerstörung des Reliefs erhalten, so lange ich auch hinaufschaute und es fotografierte.

Wie immer nähere ich mich meinem Thema mit der Zeichnung.

Titusbogen (c) Zeichnung von Susanne Haun
Titusbogen (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Die Inschrift über dem Bogen lautet:

SENATVS
POPVLVSQUE ROMANVS
DIVO TITO DIVI VESPASIANI F(ilio)
VESPASIANO AVGVSTO

Der Senat und das römische Volk (haben diesen Bogen errichtet)
dem vergöttlichten Titus,
dem Sohn des vergöttlichten Vespasianus Augustus.

 

 

 

4 comments

  1. Für mich ist Rom dir kulturelle Hauptstadt Europas und nicht Paris. (Gut, ich geb zu, ich hab von Paris keine Ahnung)
    Aber in Rom ist die alte Kultur: Renaissance und Antike !

    „O Rom, mein Vaterland! Stadt meiner Seele!
    Die Herzenswaisen wenden sich zu dir,
    Ihr kleines Elend weicht in seine Pfähle,
    Schaut’s dich, einsame Weltenmutter hier.
    Wie ärmlich unser Lied in dem Revier;
    Schaut die Cypresse! Horcht dem Schrei der Eulen,
    Palast und Tempelschutt ihr Nachtquartier,
    Wollt ihr ob eines Tages Uebel heulen?
    So bresthaft wie ihr selbst, sind dieses Weltreichs Säulen.

    Der Völker Niobe! da seht die Arme
    In stummem Schmerze Kinder-, Kronenleer,
    Die leere Urne in dem welken Arme,
    Den heil’gen Staub verstreuet rings umher!
    Des Scipio Grab hat keine Asche mehr
    Die Grüfte selbst sind ledig ihrer Sassen,
    Die Heldenleichen Raub des Ungefähr!
    Du strömst, o Tiber, nur durch Trümmermassen,
    Nimm lieber deine Flut und deck‘ die öden Gassen…“

    1. Ich denke, es hängt von der Epoche ab, Ron. Bis zur Renaissance war es sicher so, obwohl man nördlich der Alpen zum Beispiel auch Dürer nicht vergessen sollte. Ab dem 17. Jahrhundert (denke ich) wurde Paris immer mehr zum ernstzunehmenden Kultur- und Kunstandort. Vielleicht mit Poussin? Mag sein.
      Danke für das Gedicht, das sofort Zeichnungen in meinem Kopf entstehen lässt.
      Einen schönen Tag sendet dir Susanne

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