Oft bin ich in den Materialien, die ich benutze, festgefahren. Ich habe mir einen Vorrat von bestimmten Produkten angeschafft und weiss, wie die Materialien zusammenpassen und wie ich sie verarbeiten kann.
Deshalb freue ich mich, wenn ich einen Hinweis auf Neues bekomme und manchmal bin ich so begeistert, dass ich mir nicht vorstellen kann, wie ich je ohne dieses Material ausgekommen bin.
So geht es mir mit dem DiaryFlex von Hahnemühle (siehe hier). Es ist ein nachfüllbares Notizheft in schwarz rot, mit rotem Lesezeichen und Vorrichtungen für Visiten- und Postkarten. Das DiaryFlex macht was her und rot ist ja so oder so meine Farbe. Ich bin begeistert. Vor allem, weil es drei unterschiedliche Arten des „Refill“ gibt. Ich mag besonders das dotted Refill. Es ist mit kleinen Punkten gefüllt, die nicht wie Linien dominieren und trotzdem das Weiß des Papiers unterbrechen und die Linien und Notizen belebter machen.
Wenn ich mir Gedanken über neue Projekte mache, kann ich diese gut als Sketchnotes im DiaryFlex festhalten. An der Uni oder auch bei dem Seminar in der Remise Steglitz hat es mir Freude gemacht, einfach in dieses Notizheft zu schreiben.
In der hier gezeigten Sketchnote habe ich einen Abendvortrag zum Thema Zeichnung geplant. Ich bin mir nur nicht sicher, ob die Notiz mir eher mit Buntstift eingefärbt oder nur mit Füller geschrieben gefällt. Was meint ihr?
Bei meinem letzten Boesner Workshop schrieb Elke in der Bewertung, ich „sollte bei QVC o.ä. Verkäufe für Boesner tätigen. Sie ist kompetent und kann sehr gut erklären! Prima Kurs!“. Ich musste darüber lächeln, ich bleibe lieber Künstlerin statt Verkäuferin. Als Künstlerin muss ich jedoch die Materialien kennen, denn der Erfolg des Ergebnisses hängt davon ab. Damit meine Schülerinnen und Schüler nicht aufgrund des Materials Enttäuschungen erleben, berichte ich ihnen von meinen Erfahrungen mit dem Material.
