Susanne Haun

Zitat am Sonntag – Nino Haratischwili

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 13. Oktober 2019

 

„(Sie) weinte innerlich um das andere Leben, egal welches, dass sie mit einer Entscheidung egal welcher würde aufgeben müssen.

Hätte man nicht drei, vier gar unzählige Male auf die Welt kommen müssen, damit man seinen Wünschen gerecht würde, den Möglichkeiten dieser Welt?“

Nino Haratischwili, (* 8. Juni 1983 in Tiflis) Theaterregisseurin, Dramatikerin und Romanautorin aus Georgien

 

Den Tip für das Buch Das Achte Leben (für Brilka) bekam ich von Tanja, die Buchhändlerin der Buchhandlung am Schäfersee (siehe hier). Es ist schon eine Weile her, dass wir beide in der Sonne beim Kaffee saßen und Tanja mir von ihrer Reise nach Georgien erzählte. Da ich Belletristik fast ausschliesslich als Hörbuch höre, dauerte es ein wenig, bis endlich das Buch (siehe hier) endlich auch als Hörbuch erschien. Die Autorin berichtet über 6 Generationen starker Frauen einer Familie in Georgien. Ich lese noch von Stasia, die erste Generation Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts.

 

Alte Frau – Zeichnung von Susanne Haun

 

 

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Nino Haratischwili in Das Achte Leben (für Brilka), Hörbuch Kapitel 34, 2019.

6 Antworten

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  1. wildgans said, on 13. Oktober 2019 at 13:06

    Man könnte ja irre werden, wenn man sich überlegt, wie viele Leben möglich wären…
    Gruß von Sonja

    • Susanne Haun said, on 15. Oktober 2019 at 06:37

      Ja, Sonja, so geht es mir auch. Ich kenne meine Weggabelungen sehr gut, frage mich aber selten bis gar nicht, was passiert wäre, wenn…..
      Sonnige Grüße von Susanne

  2. mynewperspective said, on 13. Oktober 2019 at 17:37

    Was für eine besondere Zeichnung, liebe Susanne. Man kan förmlich auf Zeitreise gehen, wenn man den Linien im Gesicht folgt. Was man da nicht alle entdecken kann. … Und diese Augen, die erzählen zahlreiche Geschichten zugleich.

    • Susanne Haun said, on 15. Oktober 2019 at 06:47

      Danke, Serap, ich hatte meine Urgroßmutter im Kopf, die ihre Haare hinten zu einem langen Zopf flechtete, der zu einem Dutt gedreht wurde. Das Kopftuch trug sie sicher auf dem Hof im heutigen Polen, auf dem sie aufwuchs, ihre 13 Kinder groß zog und zum Schluss bei ihrer ältesten Tochter in Berlin lebte.
      Hier siehst du ein Foto von mir als Kind, Mama, Oma und Uroma.
      https://susannehaun.com/2017/10/02/vier-generationen-kein-leichtes-thema-zeichnungen-von-susanne-haun/
      Dieses Foto gehört zu meinen Wurzeln.
      Die Leinwände, die ich zu diesem Foto und nach den Skizzen gezeichnet habe, drücken das nicht aus, aber die Zeichnungen auf jeden Fall. Die Leinwände habe ich mir schon zum Übermalen herausgelegt. Dann werden die Frauen meiner Familie zu Erinnerungsspuren.
      Liebe Grüße von Susanne

  3. kopfundgestalt said, on 15. Oktober 2019 at 21:30

    Davon möchte ich gar nicht wissen 😉


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