Susanne Haun und Jürgen Küster schicken sich in unregelmässigen Abständen schon seit Jahren Satzfetzen zu, die der andere literarisch und visuell ergänzen darf. Sie haben daran so ihre Freude. Auf Instagram kann man die Ergebnisse sehen: https://www.instagram.com/projektohnenamen/.

Jürgen arbeitet an sich
#105
S: „Du arbeitest am Thema Engel, Jürgen, d.h. …“
J: „… ich arbeite an mir!“
An sich selbst zu arbeiten ist harte Arbeit, denn in der Regel sind wir uns selbst und unseren Fehlern und Macken gegenüber großzügig. Es ist schon schwer zu erkennen, woran wir denn an uns selbst arbeiten müssen. Da gilt es die Kritik des inneren Umfelds ernst zu nehmen und zu reflektieren.

Selbstreflektion über ein leeres Blatt
Schon vor einiger Zeit sendete mir Jürgen folgenden Satzanfang:
#106 :
J: „Ich schaue auf ein leeres Blatt und …“
S: „… sehe Linien.“
Was sehe ich auf einem leeren Blatt? Linien, Linien meiner Zeichungen und so war für mich die Weiterführung von Jürgens Satzanfang sofort klar.

Berlin – München – Berlin
Dieses Mal habe ich im Zug auf der Fahrt von Berlin nach München und zurück nach Berlin das kleine Skizzenbuch gefüllt. In der Modulation der Linien findet sich die Zugfahrt wieder, das ruckeln und wackeln im Zug, der zum größten Teil mit knapp 300 kmh durch die Landschaft rast. Ich habe dieses Mal einen blauen Umschlag gewählt. Vielleicht, weil ich damit den Himmel, die Seen und den graublauen Schnee symbolisieren wollte.
Hier nochmal alle Seiten des 3. Skizzenbuchs zum „schnellen überfliegen“:



























Mein neuer Satzanfang für Jürgen:
#107
S: „Eine Zugfahrt die ist lustig …“
Susanne Haun und Jürgen schicken sich in unregelmässigen Abständen schon seit Jahren Satzfetzen zu, die der andere literarisch und visuell ergänzen darf. Sie haben daran so ihre Freude.
Auf Instagram könnt ihr dem Projekt ohne Name auch hier verfolgen: @projektohnenamen
Den Verlauf des Projekts ohne Name, das am 24. November 2016 begann, habe ich auf einer Seite meines Blogs zusammengefasst (-> klick).
