
Mein Werkverzeichnis
In den letzten Jahren habe ich viel an mein Werkverzeichnis gearbeitet undbin dabei unterschiedliche Stadien durchlaufen. Ein Werkverzeichnis ist eine Lebensaufgabe und es gehört zum Anlegen und Pflegen Mut zur Unvollständigkeit dazu.
Ich bin bemüht, regelmäßig im Atelier meine zahllosen Graphikschubladen und Kartons mit Zeichnungen durchzugehen, zu sortieren und wegzuschmeißen, was ich nicht für meinen Standard halte.
Das hat mein Sehen dafür geschärft, schon nach dem Arbeitsprozeß zu schauen, was ich wohl nächstes Jahr wegschmeissen werde. Ich muss schmunzeln.

Ich brauche das eine Jahr
Jedoch habe ich mich entschlossen, nicht gleich nach dem Entstehungsprozeß die Arbeiten zu entsorgen. Ich brauche doch etwas Zeit für die Beurteilung.

Flucht in die Vergangenheit
Es fällt mir auf, dass immermehr Filme in einer scheinbar besseren Vergangenheit spielen. In der Vergangenheit gab es auch existenzbedrohende Probleme. Die waren nur anders als unsere heute. Sie erscheinen uns lösbarer als das, was wir heute erleben.
