Susanne Haun

Von der Fliegekunst – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Betrachtungen zur Kunst, Portraitmalerei, Projekt Berlin Tegel, Zeichnung by Susanne Haun on 17. Dezember 2011

Am 3. Juni 2011 schließt der Flughafen Berlin Tegel und am 4. Juni 2011 ist unsere Ausstellungseröffnung zur Hommage an den Flughafen Tegel.

Meine Arbeiten werden zusammen mit den Aquarellen von Frank Koebsch und den Fotos von Christiane Weidner  in der Humboldt Bibliothek zu sehen sehen sein. Frank berichtet hier ausführlich über unseren Ausstellungsort, der 1984 bis 1988 im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) nach Entwürfen von Charles W. Moore errichtet wurde. Die Bibliothek ist ein Lesetempel und liegt natürlich im Herzen Tegels wie auch der Flughafen selber.

Dieses Zitat von Charles W. Moore, dem Architekten,  gefällt mir besonders  „Wenn Architekten weiterhin auf diesem Planeten nützliche Arbeit leisten sollen, dann muss ihr eigentliches Anliegen die Schaffung „einprägsamer“ Orte sein […]. Einen Ort zu schaffen heißt eine Bereich zu schaffen, der es den Menschen ermöglicht zu erkennen, wo sie sich befinden und darüber hinaus, wer sie sind.“

Otto Lilienthal - Blatt 3 - Zeichnung von Susanne Haun - 20 x 30 cm - Tusche auf Bütten

Otto Lilienthal - Blatt 3 - Zeichnung von Susanne Haun - 20 x 30 cm - Tusche auf Bütten

Das ist ihm mit der Humbolt- Bibliothek auf jeden Fall gelungen und ich empfinde einen gewissen Stolz darauf, in Laufentfernung dieser Bibliothek zu wohnen und zu arbeiten.

Das Projekt, das unter der Schirmherrschaft von Bezirksstadträtin Katrin Schultze-Berndt, zieht auch ein Buch im Jaron Verlag nach sich, auch hier berichtete Frank schon.

Bei der Ausstellung möchte ich von Otto Lilienthal, den Namensgeber des Flughafens, zeichnerisch und konzeptionell berichten. Schon im April begann ich, mich mit dem Thema auseinander zusetzen (siehe hier).

Die Entscheidung, warum ich mich ausgerechnit mit Lilienthal auseinandersetzen möchte, liegt in seiner Person. In seiner Jungend dachten seine Familie und sein näheres Umfeld, dass er Künstler werden würde – er entschied sich für die Mathematik und wurde Ingenieur.  Meiner Ansicht nach liegen die Mathematik (Naturwissenschaften) und Kunst sehr nahe beieinander.  Man denke nur an DaVinci oder Maria Sibylla Merian.

Die erste Frage ist, wie nähere ich mich einer Person, die ich nicht kennen gelernt, von der ich viel gelesen und viele Fotos und Konstruktionszeichnungen gesehen habe.

Ich beginne mit Übermalungen der Fotos und Konstruktionszeichnungen mit immer demselben Portrait Lilienthals. Bringt es mich seinen Gedanken näher?

4 Responses

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  1. frank8233 said, on 18. Dezember 2011 at 00:38

    Hallo Susanne, das Blatt 1 gefällt mir am besten ;-). Mal sehen, wann ich die ersten Bilder zeigen kann.
    Beste Grüße – FRank

  2. wholelottarosie said, on 18. Dezember 2011 at 10:49

    Das gefällt mir sehr, liebe Susanne! Man kann förmlich sehen, wie sich die Gedanken und Ideen des Otto Lilienthal um seinen und in seinem Kopf schlängeln und focussieren. Auf Bild eins ist es quasi schon ein konkreter Gedanken, in Bild drei (welches mir am besten gefällt) sind es Fragmente, die noch zusammengefügt werden müssen. Toll!
    LG von Rosie

  3. Rena Balke said, on 18. Dezember 2011 at 19:52

    schön, dein projekt otto lilienthal, fliegen wie…danke für den schönen kaffee heute und alle gaben, susanne, es war uns eine freude, meine freundin meinte, man lernt doch immer noch etwas hinzu…..bei dir ganz besonders viel interessantes.!!! schöne weihnachtswoche wünsche ich dir und….lg

    • susannehaun said, on 19. Dezember 2011 at 20:26

      Es war sehr nett gestern, Rena und ich habe mich gefreut euch zu sehen. Ja, der Lilienthal wird mich im ersten Halbjahr des nächsten Jahres beschäftigen…. LG und eine schöne Weihnachtszeit Susanne


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