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Zeichnungen im Raum oder die Venus – Objekt / Kubus / Zeichnung von Susanne Haun

Zeichnungen im Raum finde ich sehr spannend und faszinierend.

Es ist eine Möglichkeit des Ausdrucks, zu der man als Zeichnerin irgendwann wie im Zwang hinkommt.

Vor einiger Zeit habe ich euch meinen Kubus „Mars“ gezeigt (siehe hier).  Heute kommt dieVenus hinzu.  Die Venus war die römische Göttin der Liebe, des erotischen Verlangens und der Schönheit und regt somit seit hunderten von Jahren die Phantasie der Menschen an. Es gibt viele Darstellungen der Venus, eine der berühmtesten ist wohl die „Venus von Milo„.

Venus (c) Kubus von Susanne Haun
Venus (c) Kubus von Susanne Haun

In der Akademie der Künste läuft gerade die Ausstellung „Aufbruch. Malerei und realer Raum„. Die Ausstellung gefällt mir sehr gut und  zeigt auch sehr anschaulich, wie Künstler immer wieder Möglichkeiten finden, die Malerei in den Raum zu bringen, ohne dabei skulptural zu werden. Ziel vieler war, den Raum und die Begrenzung des Bildträgers, der Leinwand, aufzubrechen und eine Dreidimensionalität zu erreichen.

Venus (c) Kubus von Susanne Haun
Venus (c) Kubus von Susanne Haun

Im Flyer der Ausstellung ist ein Zitat von Ellsworth Kelly, der an John Cage folgendes schrieb:

Ich interessiere mich nicht für Malerei in ihrer seit langem eingebürgerten Form – Malerei in Form von Bildern, die man an die Wand hängt. Zur Hölle mit den Bildern – sie sollten die Wand selbst sein (…).“

Zeichnungen im Raum oder die Venus – Objekt / Kubus / Zeichnung von Susanne Haun

9 Kommentare zu „Zeichnungen im Raum oder die Venus – Objekt / Kubus / Zeichnung von Susanne Haun

  1. Wieder mal ein superspannendes Thema!
    Die Malerei in den Raum zu bringen ist ein heißes Thema. Ich interessiere mich für die Mehrdimensionalität der Farbe. Früher habe ich stundenlang einfarbige Flächen betrachtet, bis sich mir Räume eröffnet haben (wirklich wahr). Georg-Karl Pfahler (Stuttgart) hat auf diesem Gebiet, der Mehrdimensionalität der Farbe, sehr interessante Arbeit geleistet.

    Grüße
    TW.

    1. Ja, Thomas, das war auch ein starkes Thema in der Ausstellung.
      Günter Fruhtrunk spielt mit geometrischen Flächen, während andere wiederum aus dem quadratischen Format herausgehen.
      Yves Klein kennen wir alle mit seinen blauen Bildern. Da ist das so, wie du beschreibst.
      Gotthard Graubner hat mir auch gut gefallen.
      Es ist eine Wanderausstellung, die als nächstes nach Würzburg und dann nach Rostock kommt.
      Grüße von Susanne

  2. Wobei ich glaube das das Terraforming der Venus vielleicht sogar langfristig besser wäre als die das Mars’s. Die Venus beisitzt fast die selbe Größe wie die Erde und die Anziehungskraft ist ähnlich. Außerdem befindet sie sich in einem Abstand zur Sonne wo irdisches Leben mit dem entsprechenden Voraussetzungen möglich sein sollte. Außerdem was man das sie eine Stabile Atmosphäre halten kann. Nur gibt es 2 gewaltige Probleme, zum einem der Wassermangel und die sehr dichte Atmosphäre. Es gibt aber Konzepte in dem man große Wasser und Eis Kometen und Asteroiden auf dem Planeten zu lenken. Damit will man dafür sorgen das eine Teil der Atmosphäre in dem Weltraum entweicht und zum anderen soll so Wasser auf diese Welt gebracht werden. Eine zweite Erde ist auf der Venus auf jeden Fall leichter zu verwirklichen als auf dem Mars.

    1. Guten Morgen, Sven,
      ja, das finde ich auch spannend, diese Würfel sind einfach zu schön …..
      Ich hoffe, dir und deinem Schatz geht es in Sprötzel (Ich hoffe, ich habe mir den Namen eurer Heimat richtig gemerkt) gut, ich habe lange nichts von euch gehört….
      Grüße aus Berlin sendet euch Susanne

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