Vanitas – Zwischenstand – Zeichnung Susanne Haun

Jedes Medium hat seinen Ausdruck. So auch die Pastellkreiden und Stifte.

Ich mag den Kontrast der weichen Stifte zur relativ harten Ausdrucksweise der Tusche. Es erfordert andere Denkstrukturen.

Zum Tod und zur Vergänglichkeit zeichne ich gerne, weil dort findet der Betrachter und Produzent das pure Leben.

Entstehung Vanitas Stillleben auf Hahnemühle Ingres (c) Zeichnung von Susanne Haun
Entstehung Vanitas Stillleben auf Hahnemühle Ingres (c) Zeichnung von Susanne Haun

8 comments

    1. Ich zeichne nun inzwischen seit über 30 Jahre, die letzten 20 Jahre täglich. Das ist meine Handschrift, catchy, mein Stil, der sich entwickelt hat. Es ist das, was mich unverwechselbar macht und meine Arbeiten als eine „Haun“ klassifiziert.

  1. Ich lese gerade wieder viel Barockdichtung, in der das Vanitas-Motiv häufig aufgegriffen wird.Und auch dort ist es ja so, dass oft Gegensätze aneinandergereiht werden Tod-Leben, Genuß-Enthaltsamkeit, Liebe-Leiden. Weil zum Leben und dem Tod eben alles gehört.

    1. Ich lerne auch gerade die Stilelemente der einzelnen Epochen, Birgit. Ich finde es erstaunlich, wieviel klarer damit das Kunstwerk, seine Ideen und Ausführungen werden.
      Das menschliche Wissen und die Art zu leben zu diesem Zeitpunkt ist in der Kunst ablesbar.
      Einen schönen Samstag wünscht dir Susanne

  2. Liebe Susanne, obwohl ich ja weiß, dass du extrem wenig Zeit hast gerade, möchte ich dir die Gruppenausstellung „Vanitas – Ewig und nichts“ im Georg Kolbe Museum empfehlen. Ich habe schon viel Gutes darüber gelesen und will sie mir unbedingt noch vor den Sommerferien anschauen. Sie läuft noch bis zum 31. August – also eigentlich genug Zeit, aber die KünstlerInnen arbeiten zum Teil mit vergänglichen Materialien und ich bin neugierig auf die unterschiedliche Wirkung. Viele liebe Grüße von Anna

    1. Ich werde es mir merken, liebe Anna. Wann bist du aus deinem Urlaub zurück? Schaffen wir es, noch gemeinsam hinzugehen? Ich schreibe meine letzte Klausur am 21. Juli und am 25. Juli muss ich das Buch abgeben.
      Ich würde mich freuen… ansonsten schaue ich mir die Ausstellung auf jeden Fall an….
      Liebe Grüße Susanne

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