Ich höre gerade den Roman „Die gleissende Welt“ von Siri Hustvedt (siehe hier Artikel in der Zeit dazu).
Seit ich meine Hörbücher online mittels einer App bei voebb24 (siehe hier), die Onlineplattform der Berliner Stadtbibliotheken, ausleihen kann, bin ich immer versorgt mit guter Literatur.
Das Buch fasziniert mich. Es ist ein Bericht über die Installationskünstlerin Harriet Burden. Hustvedt berichtet aus verschiedenen Perspektiven. Als die Tochter der Künstlerin ihr vorschlägt, sich eine Galerie zu suchen, interpretiert die Künstlerin diese Suche als „Hausieren gehen“, „Ware verhökern“ und „nach Aufmerksamkeit lechzen“. Das sind die Schattenseiten meines Berufs, genau diese drei Punkte, die ich auch so hasse und die ein Künstler doch lebensnotwendig erfahren muß.
Laura von aboutsomething hat hier eine Besprechung zum Buch geschrieben.
Während ich zuhöre zeichne ich die nächste Arbeit für meine Ausstellung in Rodahn in der historischen Kirche (siehe hier).
Als Kontrapunkt zur schon fertig gestellten Leinwand mit dem Thema Tod zeichne ich nun die Geburt. Das Thema Geburt ist für mich schwerer zu verarbeiten als die Vergänglichkeit. Ich frage mich, woran das liegt? Die Geburt entsteht für mich aus einem Chaos, aus Atomen und Chromosomen, Zellteilungen. Ich bin keine Biologin oder Chemikerin. Ich stelle mir bildlich das Chaos Geburt, Entstehung des Lebens vor.
Hier nochmal die Leinwand „Der Tod“, die das Gegenstück zur Geburt darstellt.
