Susanne Haun

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 194 – Platon

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 11. Juni 2017

 

Das Denken ist das Selbstgepräch der Seele.

Platon

 

Ich und meine Seele (c) Fotoüberlagerund und Zeichnung von Susanne Haun

Ich und meine Seele (c) Fotoüberlagerung und Zeichnung auf Angiografieaufnahem  des Selbst von Susanne Haun

 

 

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Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2016 Köln, Kalenderblatt 5. Juni 2017

9 Antworten

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  1. Pit said, on 11. Juni 2017 at 14:41

    Hallo Susanne,
    also bei meiner Angiographie hatte ich aber keine Grafiken im Hintergrund! 😉 Eine ganz interessante Collage, finde ich.
    Hab‘ einen feinen Restsonntag,
    Pit

    • Susanne Haun said, on 12. Juni 2017 at 06:27

      Hallo Pit,
      warum wurde bei dir die Angiographie durchgeführt? Ich muss inzwischen 2 Tage im Krankenhaus bleiben, ambulant wird die Angiographie nicht mehr in der Charite gemacht. Wie sieht das in Texas aus? Es ist ja auch eine recht teure OP, bezahlt das deine amerikanische Krankenkasse oder bist du weiter in Deutschland versichert?
      Liebe Grüße und einen schönen Wochenbeginn, Susanne

  2. Ulli said, on 11. Juni 2017 at 20:46

    Liebe Susanne, das Bild mag ich (wieder einmal) SEHR! Sehr passend zu diesem Zitat-
    danke dir und liebe Grüße
    Ulli

    • Susanne Haun said, on 12. Juni 2017 at 06:20

      Danke, Ulli, das Bild ist eines meiner Tiefen, Inneren…. lg Susanne

  3. Pit said, on 12. Juni 2017 at 18:03

    Hallo Susanne,
    das kam so: im Herbst 2014 war ich in Bonn, u.A. zur Untersuchung [EKG, Herz-Sonogramm, etc.] bei meinem Bonner Kardiologen [und guten Freund], und habe ihm erzaehlt, dass ich gelegentlich krampfartige Schmerzen im Brustbereich hatte. Wie ein Kardiologe darauf reagiert, das kannst Du Dir ja vorstellen! 😉 Er hat mir ganz schnell – weil es nur 3 Tage vor meinem Abflug in die USA war – noch einen Termin bei seinem Nachfolger [er selber praktiziert kaum noch] fuer ein Herz-Ultraschall unter Belastung besorgt, was aber kein eindeutiges Ergebnis brachte. Es haette eine Unterversorgung mit Blut an einer Stelle zeigen koennen, aber wie gesagt: das war nicht eindeutig. Am liebsten haette er mich sofort in die Bonner Uniklinik eingewiesen, aber ich wollte ja meinen Rueckflug nicht aufgeben. Er war nicht gerade begeistert von meiner Entscheidung.
    Ich bin dann hier zu meinem Kardiologen [den hatte ich auch schon vorher] und habe mit ihm ueber die Dinge gesprochen. Zuerst wollte ich nicht recht an eine Notwendigkeit glauben, habe mich dann aber doch zu einer Angiographie (per Herzkatheter) entschlossen. Es waere auch anders gegangen [wie, das weiss ich nicht mehr], aber ich habe den Herzkatheter vorgezogen, weil man dann sofort, falls noetig, einen Stent haette einsetzen koennen. Und so kam es dann auch, und seit Januar 2015 habe ich einen Stent, weil eine Arterie im Herzen zu 70% blockiert war. Seltsam nur, dass das nie zu Herzschmerzen bei Belastung [ich bin damit ja locker 40 Meilen und mehr geradelt] gekommen ist, sondern nur bei Ruhe, und auch, dass die Schmerzen nie auf Nitro-Spray reagiert haben. Deswegen hatte ich auch nie an Herzprobleme gedacht. Aber wie dem auch sei: ich bin froh, dass ich den Stent habe.
    Was die Kosten angeht: ich bin [als ehemaliger Landesbeamter in NRW] immer noch ueber die Beihilfe des Landes NRW [zu 70%] und fuer die restlichen 30% ueber die DeBeKa versichert, und beide zahlen auch Auslandsbehandlungen. Allerdings nur bis zu dem Betrag, den die gleiche Behandlung in Deutschland kosten wuerde. Bisher habe ich dabei Glueck gehabt, aber es koennte auch einmal ein Problem werden. Vor ein paar Minaten haben ich eine Korrektur der Nasenscheidewand [nicht unbedingt erforderlich, aber hilfreich] abgesagt, nachdem der Kostenvoranschlag des Krankenhauses [es waere ambulant gewesen] schon $11.000!!! war. Dazu waeren noch weitere Kosten [Narkosearzt z.B.] gekommen. Unser hiesiges Krankenhaus ist wirklich ausgezeichent [seit 7 Jahren unter den 100 besten der USA], aber es ist auch hervorragend im Rechnungstellen. 😉
    Die Angiographie plus Stent hat im Endeffekt nur wenig mehr gekostet als in Deutschland [Deutschland ca. EUR 10.000 und hier etwas ueber $ 11.000] und ich habe die Kosten voll erstattet bekommen. Ich war da uebrigens 1 1/2 Tage im Krankenhaus in Austin. Manchmal geht das sogar in einem Tag, also „richtig ambulant“. Aber mich haben sie eben, auch wenn es keine Komplikationen gab, ueber Nacht da behalten. Apropos Krankenhaus hier: Mary war die ganze Zeit mit auf meinem (Einzel)zimmer. Das ist hier so ueblich. Fuer die Nacht gab es dan einen Liegesessel, und sie bekam auch Essen. Ich finde das gut, auch wenn es von manchen Krankenhaeusern ausgenutzt wird, um das Pflegepersonal zu rezuzieren, indem man Vieles den Angehoerigen ueberlaesst. So war es vor Jahren bei einer Unterleibsoperation fuer Mary.
    Noch eine Anmerkung zu Preisen hier: im vergangenen Herbst hatte ich eine Routine-Darmspiegelung. Auch die wurd hier ambulannt, unter Narkose, im Krankenhaus gemacht, und die hat mich – nach Abzug des „Selbstzahlerrabatts“ [ja, so etwas gibt es hier] – immer noch knapp $6.500,– gekostet. Das Krankenhaus hat alleine fuer den Versand der Gewebeproben [ich sage einmal fuer „Porto und Verpackung“] zum Pathologielabor $2.700 in Rechnung gestellt. Stolzer Preis, oder?
    Ich habe gerade noch einmal nachgeschaut, was diese Selbstzahlerrabatte angeht. Es ist erstaunlich hier, ganz erstaunlich. Nicht jeder Arzt gibt ihn, und manchmal muss man auch danach fragen, aber der Rabatt kann schon ganz erheblich sein. 20 bis 30 Prozent sind die Regel. Und beim Pathologieinstitut hat es mich ja fast umgehauen. Die Rechnung belief sich auf $595, aber als ich angerufen und nach „cash discount“ gefragt habe, hieß es, „wenn sie jetzt sofort zahlen, sind es $295,50“. Also ein Rabatt von 50%! Nicht dass ich da protestieren würde, aber seltsam finde ich es doch. Hätte ich einfach ohne Nachfrage meine Rechnung bezahlt, hätte dieses Institut „so mal eben“ $295 „für lau“ verdient. Dabei sind die 50% ja noch nicht einmal das Ende der Fahnenstange. Bei der Stent-OP war es noch mehr. Der Voranschlag war – für einen Stent und 1 1/2 Tage Krankenhaus ist es eigentlich nicht zu glauben – knapp $80.000 Dollar. Ja! Ich habe mich bei den Nullen nicht vertan! Darauf gab es dann sofort [vor der Aufnahme musste ich ja bezahlen] einen Selbstzahlerrabatt von sage und schreibe 85%, und danach auf den Betrag, der herauskam, bei Barzahlung noch einmal 15%. Nur so kam ich dann auch in einen Bereich, der mit den Kosten in Deutschland zu vergleichen ist und der daher von Beihilfe und Krankenkasse übernommen wurde.
    So, das war jetzt ganz ausfuehrlich zu Gesundheitskosten hier.
    Ach ja, noch etwas: Amerika hat eines der teuersten Gesundwesen in der Welt, gleichzeitig aber eines der ineffizientesten. Nicht das ich die Ineffizienz am eigenen Leib erfahren haette.Gott sei Dank nicht. Und jetzt wollen Trump und die Republikaner ja auch noch Leistungen kuerzen und, auch wenn sie es nicht sagen, Beitrage zu Krankenversicherungen erhoehen, anstatt die Ursachen zu bekaempfen. Krankenhaeuser und auch grosse Arztpraxen beschaefitigen hier Tausende von Verwaltungs-/Rechnungsspezialisten, die nichts Anderes tun als herauszufinden, was Alles man fuer Behandlungen in Rechnung stellen kann!
    So, jetzt aber wirklich Schluss mit dem Ganzen.
    Ich wuensche Dir von Herzen Alles Gute fuer Deine Gesundheit. Musst Du nochmal in die Charite? Ich nehme ja an, dass das Bild hier von Dir ist, Du also eine Angioographie schon hinter Dir hast.
    Liebe Gruesse,
    Pit

    • Susanne Haun said, on 13. Juni 2017 at 19:00

      Hallo Pit,
      das hört sich so an, als ob du ein wenig auf dich und deine Gesundheit achten solltest. Nicht wegen dem Geld vor allem, damit es dir gut geht. Ich drücke die Daumen, dass dein Herz gesund bleibt und tapfer weiterschlägt und deine Aorta nicht weiter zuwächst.
      Tja, die Gesundheitssysteme…. also, ich glaube auch in Deutschland suchen die Rechnungsspezialisten nach allem, was sie dem Patienten und damit der Krankenkasse in Rechnung stellen können. Immer wieder werden ja auch Fälle von Betrug aufgedeckt.
      Das Bild der Angiographie stellt mein Kopf, also meine Blutbahnen im Gehirn, dar. Ich habe ein Hirnaneurysma von Geburt an und hatte 2008 eine schwere Gehirnblutung, von der ich mich nur schwer erholt habe und die mich immer noch in meiner Arbeit und Bewegung einschränkt. Ich arbeite hart an mir, um die Einschränkungen zu bekämpfen und bin begeistert, was die ungeschädigten Gehirnteile alles übernehmen, wenn man nur konsequent Konzentrations- und Bewegungsübungen macht.
      Das Bild ist von meiner 7. Angio. Das Aneuryma muss beobachtet werden. Nach der letzten Angio hat der Arzt beschlossen, die Abstände zu vergrößern und so bin ich erst in 2 1/2 Jahren wieder zur Kontrolle in der Charité bestellt. Dieses Jahr wird ein MRT reichen – große Veränderungen des Aneurysmas kann man auch dort sehen.
      Mir geht es gut – ich habe gelernt, damit zu leben (oder zu verdrängen), manchmal bin ich sehr sauer und ärgere mich … aber auch das habe ich gut im Griff.
      Liebe Grüße sendet dir Susanne

      • Pit said, on 13. Juni 2017 at 23:24

        Hallo Susanne,
        danke! Ich passe schon auf. Zum Einen bin ich seit dem Stent auf einer hoeheren Dosis Statine, zum Anderen versuche ich, gesuender zu leben [Ernaehrung und Sport].
        Was Deine Gesundheit angeht: ich halte Dir ganz fest die Daumen, dass es mit den Einschraenkungen langsam immer besser wird und dass in Zukunft Alles gut geht. Pass‘ auch Du gut auf Dich auf!
        Liebe Gruesse aus dem suedlichen Texas,
        Pit

        • Susanne Haun said, on 14. Juni 2017 at 06:27

          Naja, Pit, was in 5 Jahren nicht wieder da ist, sagen die Ärzte, das kommt nicht wieder. Ich kann aber mit meinen Übungen auf jeden Fall den Stand halten und wer kennt schon das Gehirn. Es ist eines der wenigen Mysterien (neben der Tiefsee usw) unserer Welt! Ein spannendes Thema.
          LG aus dem noch sehr frühen Berlin von Susanne

          • Pit said, on 14. Juni 2017 at 16:15

            Hallo Susanne,
            ich finde es immer wieder erstaunlich – und auch ermutigend – was das mescnhliche Gehirn an „Selbstreparaturfaehigkeit“ besitzt. Gut, dass Du wenigsten den Staus Quo halten kannst. Weiterg=hin alles Gute damit.
            LG aus einem nicht mehr ganz so fruehen suedlichen Texas in ein nachmittaegliches Berlin,
            Pit


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