Tagebucheintragung – Reste vom März und Impfungen – Zeichnungen von Susanne Haun

Tagebucheintrag 15.04.2021, Nachrichten, V2, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Tagebucheintrag 15.04.2021, Nachrichten, V2, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Zeichnen für den Eichhörnchenverlag

Zurzeit zeichne ich für den Eichhörnchenverlag für ein neues Pappbilderbuch zum Thema Wolken. Wie schon bei den Landtieren wird Gerd Knappe die Lyrik dazu schreiben. Dazu ist das falsche Wort, ich zeichne und er schreibt, ohne dass wir die Ergebnisse der Anderen sehen. 🙂 Ich bin schon sehr neugierig, wie das Buch werden wird. Ich werde berichten. Es sind inzwischen schon 22 Kunstwerke in der Größe 30 x 40 cm entstanden, 3 Motive schwirren mir noch im Kopf herum.

Nein

Ihr sucht die Zeichnungen vergeblich im Blog, ich werde sie partiell erst veröffentlichen, wenn das Buch herauskommt.

Bei den Nachrichten zeichnen

Derweilen zeichne ich gerne bei den Nachrichten, meistens ZDF Heute um 19 Uhr. Es ist gut, eine feste Zeit zu haben, den Computer, Handy oder das Tablet auszuschalten. 🙂 Um 19 Uhr beginnt mein Abend, ich zeichne Tagebucheintragungen, lese, häkel an meiner Patchwork-Decke oder schaue Filme.

29 comments

  1. Deine Tageszeichnungen, liebe Susanne,
    treffen meine Gefühle zwischen Bildschirmwelt, Gedankentürmen, Impf-Geschichten und Fukushima. Gerade war der 35. Jahrestag von Tschernobyl.
    Weiter gute Wünsche für Dein zeichnendes Forschen
    herzlich Bernd

            1. Ja, Bernd, so geht es mir auch. Im Moment habe ich mich auch sehr zurückgezogen, dabei bin ich wirklich eine begeisterte Bloggerin gewesen. Nun gut, so habe ich mehr Zeit für meine Diss und da steige ich tief in den Werkbegriff ein.
              Liebe Grüße und einen schönen Tag von Susanne

              1. Ja danke Susanne,
                mit meinen Kommentaren mag ich Dich gar nicht aufhalten, dem Werkbegriff nachzuspüren, der Assoziationen weckt und Dir gut zu tun gibt.
                Gute Wünsche und werkelnde Grüße
                Bernd

                1. Bernd, ich freue mich über deine Kommentare! Manchmal dauert es länger, bis ich sie beantworte aber das ist für dich bestimmt o.k. ….
                  Jetzt überlege ich gerade, ob ich vielleicht die sprachlichen Eigenschaften des Wortes Werk Opus, Oeuvre, Work, etc….. an den Anfang des Kapitels setze……. mal sehen.
                  🙂 🙂 🙂
                  Mit diesen Gedanken wünsche ich dir einen schönen Vatertag, Susanne

                2. Guten Morgen Bernd,
                  Hier noch Gedanken zum Oeuvre :
                  .
                  Interessant ist, dass wir Oeuvre selbstverständlich für Gesamtwerk benutzen aber opus, opera, obra oder work eigentlich fast gar nicht. Klingt das französische Ouevre einfach besser als das lateinische opus , italienische opera, spanische obra oder gar englische work? Warum benutzen wir ouevre selbstverständlich?

                  LG Susanne

                  1. Liebe Susanne,
                    Du stellst anregende und schöne Fragen, die ich nicht beantworten kann, wobei mir schon etwas einfällt. Im Studium und in der Promotion liebte ich es, mich in verschiedene Bibliotheken zu begeben, blättern und schmökern, in den Fachbüchern und Nachschlagewerken Neues zu lernen und manchmal auf die passende Spur zu gelangen.
                    Heute geht es ja erstmal ins Internet. Bei Wikipedia kommt unter Oeuvre dann das Wikidictionary mit einem Buchhinweis:
                    Rudolf Telling: Französisch im deutschen Wortschatz. Volk und Wissen Volkseigener Verlag, Berlin 1987, ISBN 3-06-521804-6 Stichwort: „Œuvre“.
                    Die FAU-Uniblibiothek zeigt dazu das Inhaltsverzeichnis an. Dies ist so kurz, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass es über die Erwähnung des Begriffs hinaus noch eingehende begriffsgeschichtliche oder etymologische Erläuterungen geben wird.
                    Außerdem findet sich der Hinweis auf:
                    „Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache: „Oeuvre““. Hier finden sich bei einigem Klicken unzählige Nennungen der Wortverwendung, aber auch nicht wirklich eine Begriffsgeschichte.
                    So komme ich zu einer Spur, die hoffentlich weiterführt, womöglich kennst Du sie bereits:
                    Im „Historischen Wörterbuch der Philosophie“ gibt es einen Beitrag von Birgit Recki zum Begriff „Werk“. Im Online-Auftritt gibt es berechtigterweise eine Bezahlschranke:
                    https://www.schwabeonline.ch/schwabe-xaveropp/elibrary/start.xav?start=%2F%2F%2A%5B%40attr_id%3D%27hwph_productpage%27%5D#__elibrary__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27verw.werk%27%5D__1621107132175
                    Nun hoffe ich, dass Du Deine Bibliotheken in Berlin wieder ohne größere Einschränkungen besuchen und dort nach dem Artikel schmökern kannst.
                    Viel Vergnügen und Erfolg!
                    Schöne Grüße
                    Bernd

                    1. Lieber Bernd, danke für deine ausführliche Antwort.
                      Ich liebe es auch, in der Bücherei mit dem Finger über die Bücher zu streichen und mich inspirieren zu lassen. Lexika sind da mein großer Favorit. Aufgrund der Pandemie darf man sich ja leider die Bücher nur leihen und es ist schon ein großer Vorteil, wenn du die Bücher nicht an der Pforte in die Hand erhältst sondern wenigstens selber aus dem Regal holen darfst. Leider darf man zur Zeit nur in die Universitätsbibliothek, in der man immatrikuliert ist.
                      Zu Weihnachten habe ich mir das 7 bändige Lexikon der Ästhetischen Grundbegriffe gekauft, das Lexikon der Kunstwissenschaften, das Lexikon der Kunst und Kindlers Künstlerlexikon habe ich mir schon lange selber gekauft. Besonders in den Ästhetischen Grundbegriffen und das Lexikon der Kunstwissenschaften wird viel über den Werkbegriff diskutiert und es gibt ausführliche Literaturlisten dazu.
                      Das historische Wörterbuch der Philosophie mag ich auch sehr, gut, meine Professorin meint, ich solle lieber die ästhetischen Grundbegriffe verwenden, aber mal hineinschauen schadet ja nichts. Es gibt den Zugang zu diesem Lexikon über den Universitätszugang gratis. Auch beschäftige ich mich mit dem Grimm Wörterbuch, das immer eine Quelle der Inspiration ist und den Zeitgeist der Brüder widerspiegelt.
                      Ich beginne auch immer Digital, meistens sogar mit dem Wikipedia, um einen ersten Eindruck zu erhalten. Ich entscheide anhand der angegebenen Referenzen, ob der Artikel ein Gewinn ist.
                      Den Rudolf Telling werde ich mir anschauen, danke für den Hinweis. 🙂 🙂
                      Ich finde immer wieder, dass es wie ein Krimi ist, eine wissenschaftliche Arbeit zu schreiben. Ich mag das sehr.
                      Heute hoffe ich auch Zeit zu finden, noch ein Bild für das entstehende Bilderbuch im Eichhörnchenverlag zu zeichnen.
                      Ich wünsche dir einen schönen Sonntag von Susanne

        1. Fleißig, Gerhard, ich habe gerade meinen Galerieraum umgegangen. Die Juli-Zeichnungen kommen in eine Kiste und es hängt jetzt eine große Leinwand, an der ich arbeite, an der Wand.

  2. Liebe Susanne, in der Galerie sehe ich keine Bilder, nur jeweils einen weißen Text auf grauem Hintergrund.
    Wenn ich sie dann der Reihe nach anklicke, erscheint jeweils das „Brillenbild“ in einem extra Fenster.
    Und zwar wird das „Brillenbild“ wird bei JEDEM (!!) der Tagebucheintragungen angezeigt.
    Kannst du da mal schauen?
    Denn ich bin natürlich auch neugierig auf die anderen Zeichnungen…
    Liebe Grüße von Rosie

    1. Liebe Rosie,
      ich habe ziemlich viel Probleme mit meinem WordPress Update vom Ende des letzten Jahres. Dieses Mal waren es die Bilder. Ich habe gestern und heute die Chat Funktion bei WordPress wahrgenommen, aber die wussten auch nicht mehr, als das ich die Bilder löschen und nochmals hochladen soll.
      Das kann ja nicht die Lösung sein! Ich hatte mich bis zu deinem Kommentar geweigert, nun habe ich klein beigegeben und gelöscht und nochmals hochgeladen.
      Heute morgen wollte ich niiiiiieeeee mehr in meinem Leben bloggen. Es geht soviel Zeit nur für die Verwaltung drauf, dass ich einfach bedient war.
      Mal schauen, wie es sich ergibt. Schließlich kostet das System in meiner Ausprägung 300 Dollar im Jahr. Das ist für mich schon eine Summe!
      Liebe Grüße von Susanne

  3. Jaaaa….jetzt klappt es ! 👍
    Ich sehe die Bilder ohne Probleme schon im Artikel und kann sie auch alle anklicken.
    Prima.
    Liebe Susanne, es tut mir leid, dass du dich mit dem Update mehr als gedacht auseinandersetzen musst. Ja, ich weiß, es fuchst ungemein, wenn die eigenen, sorgfältigen Planungen von Umständen, die man nicht „auf dem Schirm hatte“, durchkreuzt werden.
    Auf jeden Fall drücke ich dir die Daumen, dass bald alles so läuft, wie du es dir wünschst und vorstellst.
    Mach dir trotzdem einen schönen Abend!
    Liebe Grüße von Rosie

    1. Es war sehr anstrengend und hat drei Tage chatten mit WordPress gekostet bis ich endlich wieder korrekt Bilder einfügen konnte. 🙂 Aber die vielen technischen Probleme nehmen mir zurzeit die Freude am Bloggen. Ich muss mich alle zwei Minuten mit zwei Faktor Authentifizierung anmelden, selbst, wenn ich ein Like in einem anderen Blog setzen möchte. Das macht keinen Spaß! 😉
      Liebe Grüße von Susanne

        1. Der Gutenberg-Editor an sich gefällt mir gut, liebe Rosie, leider funktioniert die Programmierung nicht an allen Stellen so, wie sie sollte. Diese Fehler bringen mich zum Wahnsinn. Besonders, wenn sie meine Fotos von den Kunstwerken betreffen.
          Einen schönen Tag wünscht dir Susanne

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