„Es ist, als löse sich der Kern seines Wesens; sein Widerstand zerbricht; er stürzt auf die Matte!“
Gustav Flaubert in der Versuchung des heiligen Antonius
Dieser Satz ist unwiderruflich der letzte Satz des Kapitel I in der Versuchung des heiligen Antonius.
Sicher meint Flaubert hier die Seele, die er als Kern des Wesens beschreibt. Ich habe in diesem Zusammenhang über die Paragone, die Wettstreite der Künste, nachgedacht. In den Paragonen wurde diskutiert, welche Kunst die Edelste ist. Da Vince verglich in einem Traktat sogar die Musik mit der Malerei. Ich muss hier nicht schreiben, dass er zu dem Ergebnis kam, die Malerei ist die edelste aller Künste“
Hatte es Flaubert einfacher, die Seele mit Worten auszudrücken als Ute Schätzmüller und ich in unserem Antoniusprojekt (Hier der Blog zum Projekt) in der mit Malerei?
In der Ikonographie ist die Taube ein Sinnbild für die Seele. Um die Taube als Seele zu erkennen, benötigt der Betrachter jedoch das Wissen darum! So bin ich in den ersten beiden Arbeiten ohne Taube ausgekommen, konnte mich aber nicht beherrschen, wenigstens ein drittes Blatt mit Taube zu zeichnen.
Als Übergang zu Kapitel II habe ich die Farben gewechselt. Ich werde im Kapitel zwei mit den Farben schwarz, ocker und sinna bis carput mortuum arbeiten.
For my English-speaking readers:
„It is as if solving the core of his being, his resistance is broken, he falls to the mat!“
Gustav Flaubert in the Temptation of St. Anthony
This sentence is irrevocable, the last sentence of Chapter I of the Temptation of St. Anthony.
Sure Flaubert is referring to the soul, which he describes as the core of the being. I’ve been in this context about the Paragons, the contests of the Arts. In the Paragons were discussed, which is the noblest art. Since Da Vince compared in a tract even music with painting. I have to write here that he came to the conclusion that the painting is the most noble of all the arts „
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Flaubert, Gustave, “Die Versuchung des heiligen Antonius, aus dem Französischen von Barbara und Robert Picht,insel Taschenbuch 1868, Erste Auflage 1996
