Susanne Haun

Linien und Schatten – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Pastell, Stillleben, Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 7. Juli 2014

Heute habe ich begonnen, für das letzte Kapitel meines Pastellbuches im Edition Fischer Verlag zu zeichnen.

Linien und Schatten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Linien und Schatten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Mitunter bin ich so vertieft im zeichnen, dass ich vergesse, alle Zwischenschritte zu fotografieren. Diese Zwischenschritte dokumentieren und zeigen dem Leser meines Buchs meine Arbeitsweise. Nach dem zeichnen und fotografieren erfolgt das sortieren und eventuelle bearbeiten der Fotos. Erst dann beginne ich mit dem schreiben. So gehe ich Kapitel für Kapitel vor und die Seitenzahl des Manusskripts wächst langsam aber stetig.

Das Buch wird knapp 130 Seiten lang, in der Regel benötige ich für Texte und Fotos ein halbes bis ein ganzes Jahr intensiver Arbeit. Dabei ist zu bedenken, dass ich Zeichnungen zum Thema aus den letzten Jahren schon vorliegen habe und diese „nur“ fotografieren muss.

Hier findet ihr meine Bücher zur Zeichnung und Druckgrafik bei Amazon; selbverständlich könnt ihr die Bücher auch direkt bei mir ( info@susannehaun.de ) mit Widmung bestellen.

6 Antworten

Subscribe to comments with RSS.

  1. Ulli said, on 7. Juli 2014 at 21:25

    wieso Amazon? geht es nicht über den normalen Buchhandel? Amazon ist bei mir mittlerweile ein NoGo …

    • Susanne Haun said, on 8. Juli 2014 at 07:40

      Liebe Ulli, ich habe den Link wohlbedacht gesetzt, selbst in Erwartung genau deiner Reaktion.
      Das Buch gibt es auch im Buch- und im Kunsthandel.
      Amazon ist für meine kranken, bewegungunfähigen Eltern die Möglichkeit, sich über Waren, die sie benötigen, zu informieren und sie problemlos über mich zu kaufen. Sie können nicht mehr aus dem Haus zum Einkaufen. Einmal die Woche fahre ich zu meinen Eltern. Manchmal haben sie einen langen Einkaufszettel und manchmal keinen. Wir haben den Wäschetrockner, das Ballancekissen für meinen Vater, den Wasserbereiter, DVD’s für meine Eltern, den Rasenmäher — einfach alles über Amazon gekauft. Am nächsten Tag wird die Ware immer pünktlich geliefert. Es ist ihre Art, am Leben teilzunehmen und sich ihre Einkäufe immer noch selber auszusuchen – nicht darauf angewiesen sein, zu nehmen, was andere mitbringen. Ich mag es, wenn wir drei vor dem Rechner sitzen und uns alles anschauen.
      Sicher – Amazon verlangt hohe Kommissionsgebühren und macht in Teilen den Einzelhandel kaputt. Aber jeder Verlag, jedes Geschäft hat die Wahl, seine Waren auf dieser Plattform anzubieten. Der Fischer Verlag bietet dort seine Bücher an. Das Angebot ist vom Fischer Verlag gut in Amazon eingepflegt, wenn ich auf die Twitter und Facebook – Knöpfe drücke, werden anständige Links generiert. Auch das muss der Verlag einpflegen. Der curachbhan Verlag ist nicht bei Amazon vertreten, auch das respektiere ich.
      Ich denke, dass für den Verlag entscheidend ist, dass sie ein großes Käuferpotential über Amazon erreichen. Das Angebot wird in der ganzen Welt gesehen – sogar in Irland wurde mein Buch über Amazon schon gekauft. Da ist für den Verkauf die Masse entscheidend.
      Einen schönen Tag wünscht dir Susanne

      • Ulli said, on 10. Juli 2014 at 23:32

        das sind die Argumente für Amazon und jeglichen Internethandel und natürlich gibt es Lebenssituation, wo es vielleicht anders nicht mehr geht, aber es gibt eben auch andere Anbieter, als Amazon … das ist meine Meinung und manchmal kann es eben nicht nur um den Verkauf gehen … klar, wir wollen alle leben, aber auf Kosten von anderen, sprich unmenschlichen Arbeitsbedingungen? Ich kaufe ja auch nicht bei KIK, um nur ein weiteres zu nennen, obwohl ich weiss, dass es sich manch andere einfach woanders nicht leisten können, aber genau darum geht es. Weisst du, liebe Susanne, ich habe auch eine politische Seite, und wenn ich eben kann vertrete ich diese auch, selbst wenn ich dann eben weniger verkaufe …

        liebe Grüsse Ulli

        • Susanne Haun said, on 11. Juli 2014 at 10:25

          Ich bin auch politisch, Ulli, das bin ich als Künstler automatisch, denn ich spreche mit meinen Arbeiten zu einer großen Menge von Menschen.
          Politik, wie z.B. Öko-Eier und andere Lebensmittel muss man sich leisten können, Ulli. Der Mittelstand kann das, von dort an abwärts in den „Ständen“ ist nicht genug Geld für biologische Nahrung vorhanden.
          Genauso ist es mit der Kleidung. Ich kaufe bei Humana ein. Humana ist preiswerter als KIK, aber auch Humana ist nicht kritikfrei. Gilt es hier vielleicht das „kleinere Übel“ wählen?
          Mit anderen Anbietern habe ich im Internet zum Teil schlechte Erfahrungen gemacht. Internet-Verkauf bedeutet auch Vertrauen und Amanzon liefert pünktlich, die Rücksendung ist unkompliziert und sie haben ein großes Warenangebot. Bücher kaufe ich gerne bei medimops. Die sind auch sehr zuverlässig. Aber bei booklooker hatte ich schon einige Ausfälle und dort kaufe ich nicht mehr.
          Sicher – du hast recht, die Arbeitsbedingungen bei Amazon sind schlecht. Ändern wir das, in dem wir dort nicht mehr einkaufen? Das Ändern der Amazon Arbeitsbedingungen sollte von Innen geschehen – Gewerkschaften und eine einheitlich Belegschaft dahinter. Ich war vor von 1987-89 einmal Betriebsratsvorsitzende in einem IG-Metall Betrieb. Ich weiss, wovon ich rede und was für Schwierigkeiten es für die Belegschaft dann gibt und mit was man zu kämpfen hat. Wenn du als Betriebsrat Gück hast, hast du die Hälfte der Belegschaft hinter dir. Wie sieht es mit der Amazonmitarbeiterin aus, die ihr Kind zu versorgen hat? Es gibt so viele Aspekte.

          Ich finde es gut, dass du als Konsequenz aus deiner Überzeugung in bestimmten Läden nicht einkaufen gehst.

          Liebe Grüße von Susanne

          • Ulli said, on 11. Juli 2014 at 11:55

            liebe Susanne, es ist wirklich die Krux mit der Kohle, ich kenne das ja auch leider zur Genüge und mache immer wieder Kompromisse, ausserdem sind die Zeiten von breiten Boykotts auch vorbei, sodass man heute wenig erreicht, nur weil man entscheidet, dass man hier und dort nicht mehr einkauft, das war in 70/80iger Jahren noch anders, ich erinnere an den Südafrikaboykott z.B. –
            auch stimme ich dir zu, dass sich MitarbeiterInnen selbst organisieren sollen und müssen, aber auch das ist in Zeiten von drohender Arbeitslosigkeit nicht mehr so einfach- unsere Welt hat sich wirklich sehr verändert und vieles, was früher noch machbar war, ist heute, aufgrund der wirtschaftlichen Situationen, richtig schwierig geworden, also wählen wir eben doch immer wieder das kleiner Übel … seufz-
            danke für diesen feinen Dialog
            herzliche Grüsse
            Ulli

            • Susanne Haun said, on 11. Juli 2014 at 17:20

              Liebe Ulli,
              ich denke, die Jugendlichen und Kinder sind heute viel unpolitischer. Ich merke das immer wieder und bin erstaunt, wie wenige regelmäßig Zeitung lesen oder Tagesschau schauen.
              Ich freue mich auch über unseren Dialog, Ulli,
              liebe Grüße von Susanne


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: