Susanne Haun

Nettersheim liegt nahe bei Köln oder Entfernung ist relativ! – Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 14. August 2017

 

Am 20. August findet die Ausstellungseröffnung „Eiswelten“ im Kulturbahnhof Nettersheim statt (siehe hier).

 

Sketchnote Arktis auf Leinwand 215 x 95 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Sketchnote Arktis auf Leinwand 215 x 95 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ich habe immer damit geworben, dass Nettersheim bei Köln liegt. Da hat die Berlinerin aus mir gesprochen, das tut mir leid! Ingrid von Stift und Schrift (siehe hier) hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass  Nettersheim 70 km vom Köln Hauptbahnhof entfernt liegt.

Oft durchquere ich Berlin von West nach Ost (45 km) und von Nord nach Süd (38 km). Viele meiner Freundinnen haben sich außerdem etwas außerhalb Berlins niedergelassen, Schönfließ, Teltow Stadt, Roddahn. Da kommen dann noch einmal einige Kilometer hinzu. Die am weitest entfernt von der Stadtmitte lebende Freundin ist Nina (siehe hier), nach Neuroddahn benötige ich vom Bahnhof Zoo bis Neustadt Dosse 54 Minuten und das sind über die Bundesstraße 114 km. Nina holt mich dann mit dem Auto vom Bahnhof ab und wir fahren noch mal 15 km.
Teltow Stadt ist nicht so weit von Berlin entfernt aber ich brauche mit der S-Bahn von meinem Vater aus Heiligensee bis zu Cristina (siehe hier) nach Teltow Stadt 54 Minuten reine Fahrzeit. Auch Cris holt mich vom Bahnhof ab, obwohl es von dort nur 2 km bis zu ihr sind.
Claudia wohnt relativ nahe an Berlin in Schönfliess, dort kommt man jedoch ohne Auto schwer hin – der Bus von der Stadtgrenze bis Schönfließ fährt nur jede Stunde. Da ist genaue Planung gefragt.
Alle drei Besuche ich regelmäßig mehrmals im Jahr.

So kam es, dass für mich Nettersheim nahe bei Köln liegt.
Da haben wir es! Nicht nur Zeit sondern auch Entfernung scheint relativ!

Inzwischen sind die Papierarbeiten gerahmt und auch die recto Seite der letzten Leinwand gezeichnet. Die Preisliste ist geschrieben, wer neugierig ist, kann sie sich hier als pdf anschauen: Susanne Haun, Preisliste Eiswelten, Kulturbahnhof Nettersheim, Stand 1.8.2017

Auch eine „was nehme ich mit und darf ich nicht vergessen – Liste“ ist geschrieben, die ist sehr wichtig, am Tag der Abfahrt nehme ich einen Textmarker und alles, was vor der Tür steht wird abgestrichen.

 

 

Ausstellung im Kulturbahnhof in Nettersheim
Sonntag, 20. August bis Sonntag, 24. September 2017
Dirk Fliege . Susanne Haun . Sabine Jacobs . Roswitha Mecke

Begrüßung: Evamaria Blaeser-Ridderbecks
Lesungen: Susanne Haun und Martin Haeusler
Sounddesign: Figen Aksoy
Öffnungszeiten: Sa und So von 11 bis 18 Uhr
Kulturbahnhof Nettersheim  Bahnhofstraße 14  53947 Nettersheim  www.kuba-nettersheim.info www.facebook.com/Kulturbahnhof.Nettersheim

Mehr über das Projekt könnt ihr in meiner Blog-Kategorie Eisig – Eiswelten (siehe hier) lesen.

18 Antworten

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  1. katalisis said, on 14. August 2017 at 17:06

    Ja, genau! Innerhalb Münchens gondelt man 58 Minuten mit der U-Bahn, ist aber noch in München, aber 40 Minuten nach Augsburg, das muss von langer Hand geplant werden und mutet an wie eine Reise ins outback 😀Liebe Grüße Katrin

    • Susanne Haun said, on 15. August 2017 at 07:13

      Liebe Katrin,
      ja, es ist schon verrückt!
      Die Berliner geniessen ihr Umland, lange genug mussten sie darauf verzichten.
      Liebe Grüße von Susanne

      • katalisis said, on 15. August 2017 at 07:40

        Nun der Münchner auch. Aber eherbin die andere Richtung, die Alpen.die Berg. Alles andere verschwindet ein wenig aus seinem Sichtfeld und rückt in weite Ferne. Münchener halt 😂Ich bin von München ins Augsback gezogen, uuuu das war dramatisch, da kommen wir ja nie vorbei! Aber 200 km in die Berg, des passt an oam Tog…😊

        • Susanne Haun said, on 17. August 2017 at 06:35

          Das ist auch das Reizvolle an München, die Alpen…. da beneide ich die Münchner drum!
          Da sieht man wieder wie relativ die Entfernung ist!

  2. Pit said, on 14. August 2017 at 17:21

    Hallo Susanne,
    also fuer mich waeren, auch schon frueher, die 70 Kilometer auch „nicht weit“ gewesen. Und ich haette auch gesagt, dass Nettersheim in der Naehe von Koeln liegt – schon alleine, weil Koeln eben eine bekannte (Gross)stadt ist. Und jetzt, nachdem ich die Groesse dieses Landes hier aus eigener Erfahrung kennengelernt habe, sind 70 Kilometer natuerlich nur ein Katzensprung. Das empfinden wir hier noch als Nahbereich.
    Das erinnert mich dann an meine allererste Reise nach Texas. Damals bin ich nach Houston geflogen, und in einer Email vorher habe ich Mary geschieben, „Du kannst mich bitte da abholen. Ist ja nicht weit.“ Auf meiner Karte war es naemlich gerade mal eine Daumenbreite. Den Massstab hatte ich natuerlich nicht angesehen! Mary schrieb dann zurueck, „Ist wirklich nicht weit. Nur 4 Stunden mit dem Auto – eine Strecke.“ Aber abgeholt hat sie mich natuerlich trotzdem. Bzw es war ihr Sohn, weil sie arbeiten musste.
    Jetzt werden wir bald auch wieder die riesigen Entfernungen hier erfahren [im woertlichen Sinne], wenn es am Freitag oder Samstag auf die Reise nach Wyoming geht, fuer die Sonnenfinsternis. Der gesamte Trip wird auf etwas unter 4000 Meilen [6400 Kilometer] kommen. Aber trotzdem freuen wir uns drauf.
    Hab’s fein,
    Pit

    • Susanne Haun said, on 15. August 2017 at 07:17

      Hallo Pit,
      in den Staaten, das sind schon Entfernungen! Wahrscheinlich ist alles eine Sache der Gewohnheit. Wir müssen 5 – 6 Stunden für unsere Fahrt nach Nettersheim einplanen. Das ist schon nicht mehr ganz so nahe aber ich lerne und schreibe immer für die Uni im Auto. Heute mit den kleinen Laptops ist das ja kein Problem mehr! Die dicken Fachbücher scanne ich abschnittsweise mit dem Handy und lese im Auto mit iBook die Scans. Es ist nicht perfekt aber ich muss nicht die Bücher schleppen. Wenn ich fertig mit der jeweiligen Hausarbeit bin, lösche ich die Scans wieder.
      Ich wünsche euch viel Spaß in Wymoming bei der Sonnenfinsternis, Susanne

      • Pit said, on 15. August 2017 at 12:34

        Liebe Susanne,
        das mit den Scans im Auto lesen finde ich eine Klasse Idee!
        Hab’s fein, und gute Fahrt,
        Pit

        • Susanne Haun said, on 17. August 2017 at 06:33

          Ja, das finde ich auch, Pit. Auch wenn mir manchmal vom Scannen der Arm lahm wird.
          lg Susanne

  3. kopfundgestalt said, on 14. August 2017 at 19:24

    Greater LA ist meines Wissens auch 180 km in der Länge. Oder sind es 18 km?!
    Wer Autofahren mag, für den sind 100 km ein Katzensprung.
    Noch vor 12 Jahren fuhr ich mal abends auf ein Bier in die Frankfurter City (etwa 110 km), als Freunde mich riefen. Heute würde kein Schuh mehr daraus! Nicht weil ich alt geworden wäre, sondern weil Spontanität nicht mehr im Vordergrund sind.
    Vr 12 Jahren bin ich auch mal schnell nach Bonn gefahren, wenn es eine schönen Ausstellun gab, etwa Asger Jorn damals. 2h 45 Minuten Fahrt: Ausstellung, Käffchen, Kunstbuch-Buchladen…und dann wieder solo zurück 🙂

    • Susanne Haun said, on 15. August 2017 at 07:19

      Lieber Gerhard,
      ja, so etwas mache ich heute noch, ein Tag Dresdner Gemäldegalerie, das ist wie für dich Bonn. Käffchen an der Elbe, Museumsshop und wieder nach Hause.
      Ich mache das noch sehr gerne … aber ich denke, das gibt sich noch 🙂
      Liebe Grüße von Susanne

  4. hikeonart said, on 14. August 2017 at 19:41

    Sehr fleißig und was ich so sehen kann im PDF: sehr gelungen. Wenn ich im Ausland bin und werde gefragt, wo Pb liegt, sage ich auch, es läge bei Köln….so im Umkreis😊, Bielefeld kennt ja kaum einer! liebe Grüße Und eine erfolgreiche Ausstellung wünsch ich dir, Heike

    • Susanne Haun said, on 15. August 2017 at 07:22

      Liebe Heike, Paderborn – Nettersheim wären 240 km – definitiv zuviele km für einen Besuch 🙂 Schade!
      Mit Berlin hat man diese Probleme nicht 😉
      Herzlichen Dank für die guten Wünsche, Susanne

  5. gkazakou said, on 14. August 2017 at 20:20

    Ich bin mal wieder fasziniert nicht nur von der Qualität deiner Arbeiten, sondern auch von der Präzision deiner Vorbereitungen und deiner Preisliste! Und natürlich freute ich mich über die Anführung des Wortes Arktis von gr Arktos – Bär. Heute ist die Grundform des Tieres weiblich : Arkouda – die Bär (so wie Alepou – die Fuchs). Kennst du den Mythos, warum das Sternbild, das den Nordpol umkreist, „große Bärin“ heißt (ein Teil davon ist der bekanntere „große Wagen“), dem ein „kleiner Bär“ folgt? Es heißt, Kallisto, die schöne Tochter des ersten arkadischen Herrschers Lykaon (der Wölfische), sei von Zeus verführt worden und von Hera in eine Bärin verwandelt worden. Jahre später traf sie ihr Kind Arktos, nun herangewachsen und ein großer Jäger, und wollte ihn umarmen, er aber wollte sie töten. Da wurde er flugs von Zeus in einen kleinen Bären verwandelt, und die beiden wurden an den Himmel versetzt. Niemals aber sollten sie sich in den Fluten des Ozeans erfrischen können (Heras Strafe) – sie gehen nie unter, da sie zirkumpolar sind.
    Arkadien also – Herzland der Pelopsinsel, ist die Heimat deiner Bärin. Über den Vater der Kallisto, Lykaon, habe ich mal berichtet, als ich den heiligen Berg der Arkader Lykaion (der Wolfsberg) besuchte. Schau mal hier: https://gerdakazakou.com/2016/09/16/et-in-arcadia-ego-der-wolfsberg/

    • Susanne Haun said, on 15. August 2017 at 07:28

      Liebe Gerda,
      ich hatte deinen Beitrag zu Et in Arcadia Ego schon gelesen, wollte noch kommentieren, den gerade hatte ich von Panofsky den Aufsatz gleichnamigen Titels gelesen, für meinen Master beschäftige ich mich mit Arkadien, die Romantiker mochten ja besonders Schäferstücke und auch bei F.T.Horny auf der ausgewählten Zeichnung ist Akardien ein Thema. Die Geschichte von Kallisto war mir nicht gegenwärtig, danke für den Hinweis, es ist eine schöne Legende. Vielleicht kann ich sie in Nettersheim erwähne, wenn sich die Gelegenheit ergibt.
      Nun muss ich mich sputen, um 10.00 Uhr kommt Peter Mück zur Vorbereitung unseres Salons heute,
      liebe Grüße von Susanne

  6. Ulli said, on 14. August 2017 at 20:29

    Das Problem kenne ich, für mich sind 70km auch eher peanuts, aber es gibt Menschen, die eine Dreiviertelstunde Fahrtzeit viiiel zuuu weit finden! Nun, für mich ist es allerdings wirklich weit, zu weit, was ich sehr schade finde- ich wünsche euch viele Gäste, tolle Gespräche und einen guten Verkauf
    herzlichst
    Ulli

    • Susanne Haun said, on 15. August 2017 at 07:30

      Liebe Ulli,
      ja, manche Menschen mögen ihr 50 km Umfeld, auch als mein Vater noch Gesund war, war er kaum aus seinem Garten heraus zu bekommen. Sehr zum Leidwesen meiner Mutter, die gerne reiste.
      Danke für die guten Wünsche, herzliche Grüße
      Susanne

  7. Virginia Duran said, on 16. August 2017 at 08:33

    Great sketches! Looking forward to the 20th of August 🙂


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