Zeichnung · Zitat am Sonntag

Zitat am Sonntag – Mascha Keléko – Zeichnung von Susanne Haun

 

Bedenkt:
den eigenen Tod, den stirbt man nur,
Doch mit dem Tod der anderen muß man leben.

Mascha Keléko

 

Entstehung Rosen bekränzter Totenkopf (c) Zeichnung von Susanne Haun
Entstehung Rosen bekränzter Totenkopf (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

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https://www.instagram.com/p/BhDsc2hHeQW/?taken-by=aus.gelesen

32 Kommentare zu „Zitat am Sonntag – Mascha Keléko – Zeichnung von Susanne Haun

  1. Grad kürzlich, als ich bei Ulli einen Totenkopf als Symbol des Todes sah (es ist ein früherer Beitrag von ihr, weiß nicht mehr wo), wollte ich einwenden: nein, das ist nicht das Gesicht des Todes oder der Toten, sondern nur das irdische Überbleibsel eines aus Irdischem (Mineralien etc) aufgebauten Skeletts. Mit dem Blumenkranz nimmst du diesem Einwand ein wenig die Kraft.
    Schön gezeichnet und stark in der Wirkung ist der Kopf. In Mexiko sind, wie ja auch der Kormoran andeutet, geschmückte Totenköpfe ganz normal. Liebe Grüße!

      1. Ich weiß nicht. Es ist ein symbol, das den Menschen sagt: du bist nichts – ein hohler Totenkopf ist am Ende alles, was bleibt. Ich sehe das halt anders, und meine Mutter, meinen Vater, alle meine Lieben, ja auch alle Unlieben möchte ich mir nicht so vorstellen. menschsein ist doch etwas anderes, meine ich.
        Aber deine Zeichnung ist fabelhaft, sie ist mir im Herzen steckengeblieben, beschäftigt mich (übrigens auch die heutigen Portraits).

        1. Danke, Gerda, sind ja auch alle mit der gleichen bordeauxfarbenden Tusche. Eine erregende Farbe. 🙂 Nein, ich schrieb ja, ich möchte meine Mutter auch nicht so sehen. Ich sehe sie immer um die 50 herum, da war sie für mich am greifbarsten.

  2. Der Tod ist um uns.

    Vor drei Tagen lief ich über den Friedhof, dazu vorbei am Wohnhaus meines Schulfreunds, der vor einem Jahr starb. Auf dem Friedhof entdeckte ich Namen, von denen ich dachte, die seien noch am Leben.
    Unlängst, vor einer Feier, schlug ich vor, jemand Bestimmten einzuladen. „Der ist doch längst tot“. Das traf mich damals wie ein Schlag.

  3. Die blühenden Rosen um den Totenkopf herum erinnern mch an eine kleine Istallation, die bei mir jahrelang im Regal lag, eine getrocknete Rose und dorthinein legte ich einen kleinen silbernen Totenkopf…
    Danke dir, liebe Susanne auch für das wahre Zitat von Mascha Kalenko,
    liebe Grüße und dir heute einen besonders schönen Tag, herzlichst, Ulli

  4. Oh wie schön, Mascha Kaleko gerade heute hier zu begegnen. Stand ich kürzlich mit Besuch vor dem Haus, in dem sie für zwei Jahre lebte. Eine Tafel erinnert an sie. Eine großartige Künstlerin! So wie Du auch, Dein Bild dazu ist wunderbar vielschichtig, wie ich finde. Leben und Tod beides zusammen, so wie es auch gehört. So sagt man ja.

  5. Herzlichen Glückwunsch Susanne….
    Im vergangenen Jahr das Ableben deiner Mutti und nun heute dein Geburtstag. Wieder ein Jahr, da kommen viele Gedanken auf. Denk an alle glücklichen Momente mit deiner Mutter und an dein voll ausgefülltes Leben…., auf eine glückliche Zukunft, ein erfülltes Leben, was wir führen.

    Was macht die Biene?
    Liebe Grüße
    Sabine

    1. Der Tod meiner Mama ist inzwischen schon zwei Jahre her, 2016. Die Zeit geht schnell.
      Die Biene ist für mich Symbol für die Natur und die Auseinandersetzung mit der Natur.
      Liebe Grüße sendet dir Susanne

  6. coole Zeichnungen…hast du schon mal drüber nachgedacht dich mal im tätowieren zu üben? Deine Motiv -auswahl ist ja schon ziemlich…Tattoo- Style….mach weiter so….Love and Peace
    P.S. Ich male und tätowiere auch…lg

    1. Nein, möchte ich auch nicht. Ich zeichne auf viele Materialien aber Menschenhaut reizt mich nicht. Die Zeichnung ist ein intimes Erlebnis zwischen mir und dem Motiv / Material – eine dritte Person würde mich nur am Ausüben meiner Kunst hindern.
      Beste Grüße von Susanne

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