Zeichnung · Zitat am Sonntag

Zitat am Sonntag – Émile Zola

 

Das Lachen ist eine Macht,

vor der die Größten dieser Welt sich beugen müssen.

Émile Zola (1840 – 1902), französischer Schriftsteller und Journalist

 

Ausschnitt - ... und dabei sehr fröhlich und sorglos - 30 x 40 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun
Ausschnitt – … und dabei sehr fröhlich und sorglos – 30 x 40 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

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Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2016 Köln, Kalenderblatt 3. Juli 2017.

11 Kommentare zu „Zitat am Sonntag – Émile Zola

  1. Wenn man sich die Mächtigen der jetzigen und vergangenen Zeit ansieht, erkennt man ganz schnell, dass diese Menschen mit schwindendem Humor immer grausamer und misantrophischer waren und sind.

  2. Kann ich nichts zu sagen. Sprachlos. Überirdisch. Nimmt mich ein und bewegt meine Seele. Ich kniee nieder und bete die Künstlerin an. So bewegend, so wunderschön. Ich sterbe vor Glück. Danke.

  3. Sorry, damit nichts falsch verstanden wird, aber ich dachte, du hast Zola ein wenig deiner Lieblichkeit im Ausdruck geschenkt, so wie jeder Künstler auch ein wenig seiner eigenen Züge – bewusst oder unbewusst – mit in ein Porträt einbringt. Schaus an und wiedersprich mir .. 😉

      1. Danke für die Eigeninterpretation, aber ich denke, dass man die Freiheit hat als Beschauer in ein Kunstwerk alles hinein zu sehen, was man möchte. Wenn ich Zola sehen möchte, sehe ich Zola. Wenn ich dich sehen möchte, sehe ich dich. Das ist ja gerade das gute an „wahrer“ Kunst, dass jeder sich selbst mit einbringen kann. Die Kleinkunst oder der Kitsch bietet diese Möglichkeit nicht, Wahre Kunst ist mehrdeutig und wird erst zu einem Ganzen, wenn sich ein Mensch durch seine Seele, seine Lebenssituation, seine Ängste und Probleme mit einbringt. Erst der Beschauer bzw. der Leser macht ein Kunstwerk zu einem Ganzen. So meine Meinung, aber ich kann mich irren. Soviel hier als Antwort auf deine Frage: „Was ist wahre Kunst?“ Aber nimm es nicht als unumstößliches Dogma, denn ich kann meine Meinung über Kunst auch ständig relativieren, erweitern oder widerrufen. Zwischen Kunst und Kunstliebhaber ist alles möglich.

        1. Da hast du ganz im Sinne der Kunst des 19. Jahrhunderts und auch in meinem Sinne recht. Nichts ist ein Dogma und jeder kann seine Meinung ändern, so oft er möchte. So ist das Leben nunmal.
          Es ist gut, wenn der Betrachter andere Interpretationen in meiner Kunst sieht. So ist es richtig.

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