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Was bei der Ausstellungsplanung alles zu beachten ist (4) – Das Konzept – Susanne Haun

Wie sieht mein Konzept für die Ausstellung in Roddahn aus?

Ich möchte mit meinen Zeichnungen das ausdrücken, was auch  Sprachspiele  (siehe hier) ausdrücken.

Ich möchte meine Arbeiten (wie das Netzwerk), mit meinen Federzeichnungen (üblichen Arbeiten) und den Objekte verbinden. Das gibt die Kirche sehr gut her, da die Kirchee durch die hohen Fenster, dieGalerie und die Kanzel in mehrere Bereiche geteilt ist. Jeder Bereich soll eine eigene Geschichte erzählen und jede Geschichte soll wieder mit den anderen Geschichten und der Ikonografie der Kirche kommunizieren.

Was sind aber meine „üblichen“ Arbeiten? Arbeite ich auch unüblich ?

Wie können meine Arbeiten mit Feder und Tusch (üblich) mit meinen Arbeiten mit dem Füllfederhalter (Arbeiten in einer Linie) kommunizieren. Wie schaffe ich es, die beiden mir so wichtigen Ausdrucksformen zu verbinden.

Sind die weißen Rahmen, die ich grundsätzlich benutze, schon das verbindene Element. Ist es das Material, die Tusche, die ich in allen Arbeiten, ob auf Leinwand, Papier, Glas oder Torso, verwende, schon das bindenede Moment? Sind es die Farben, das viele Weiß was meine Arbeiten atmen lässt?

Wenn die Besucher in die Kirche kommen, will ich in jeder Arbeit in einem Gesamteindruck sichtbar sein.

Mit diesen Ideen im Hinterkopf, kann ich die Zeichnung für die Einladungskarte aussuchen.

 

M. 1.6 (c) Zeichnung von Susanne Haun
M. 1.6 (c) Zeichnung von Susanne Haun

4 Kommentare zu „Was bei der Ausstellungsplanung alles zu beachten ist (4) – Das Konzept – Susanne Haun

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