Neulich lass ich in einer Zeitschrift einen Artikel über Affirmation. Ich hatte noch nie von dem Begriff und der Bedeutung gehört. Es wird von „Bejahung“ gesprochen, eine gute Affirmation bedeutet, dass man sich an etwas Wesentliches zu erinnern.
„Interessant“ dachte ich, aber was ist wesentlich?
Es geht darum, Sätze zu bilden, die etwas enthalten, was für uns selbst wesentlich ist und wo wir Probleme haben, nach diesen Sätzen zu leben.
Ich habe mir einige Sätze überlegt.
- Ich entscheide mich (Ja oder NEIN zu sagen).
- Ich handele überlegt.
- Ich erkenne Schwierigkeiten an und kann gut damit umgehen.
- Mir ist es NICHT wichtig, eine gute Hausfrau zu sein.
- Ich muss nicht alles glauben, was ich denken.
- Ich ernähre mich gut.
- Ich mache jeden Tag 15 Minuten Sport.
Diese Sätze lese ich nun einmal am Tag.
Ein Monat vergeht
Nach einem Monat kann ich mich fragen, ob sich etwas positiv verändert hat. Da bin ich gespannt. Das wäre ja wie eine Konditionierung und ich muss an Konrad Lorenz und seine Gänse denken.
Zitat am Sonntag
„Das Glück deines Lebens hängt
von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.“
Marc Aurel, 121 – 180, römischer Kaiser und Philosoph
Quelle: Maddy Morrison, „50 positive Affirmationen für den Morgen | 10 Minuten Meditation für einen erfolgreichen Tag!“, https://www.youtube.com/watch?v=H1AM0-9koVc , Abgerufen am 8. November 2021, 14:00 Uhr
Diese Medition hat mir sehr gut gefallen, ich war erstaunt, über die Anzahl der positiven Sätze, eigentlich Selbstverständlichkeiten, aber man vergisst diese Selbstverständlichkeiten leider zu oft. Meine eigenen Sätze kommen mir banal vor! Aber sie sind authentisch und treffen wahrscheinlich nur auf mich zu.

