Susanne Haun

Mindmaps und Fragen stellen –> Rosseau und Flaubert – Mindmap von Susanne Haun

„Man muss viel gelernt haben, um über das, was man nicht weiß, fragen zu können.“ (Jean-Jacques Rousseau)

Ich weiss nicht mehr, wo ich das Zitat las, ich wollte es mir aber unbedingt merken. Alles was ich mir unbedingt merken möchte, wandert in meinem Blog. Jean-Jacques Rousseau lebte von 1712 bis 1778.  Was will dieser große Denker seiner Zeit uns mit seinem Satz sagen? Was hat mich persönlich an dem Zitat angesprochen?

Google ich das Zitat, dann erhalte ich 9.960.000 Ergebnisse und ich erfahre, dass dieses Zitat ein „Klassiker“ ist.

Ein Philosoph erklärt (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ein Philosoph erklärt (c) Zeichnung von Susanne Haun

Aber ich finde nicht, aus welcher Quelle das Zitat stammt. Nach fünf Google-Seiten forschen und anklicken gebe ich erst einmal auf.
Es ist erstaunlich. Offensichtlich benutzt jeder dieses Zitat aber keiner scheint zu wissen, in welchem Zusammenhang es Rosseau benutzte. Vielleicht interessiert es auch keinen.

Wikipedia gibt einen Überblick über Rosseaus Leben und werken. Ich erkenne, dass ich mir nicht die Zeit nehmen möchte, mich mit Rosseau zu beschäftigen. Das wäre fast eine Lebensaufgabe.

Ich gebe mir selber eine Antwort auf meine Frage nach der Quelle des Zitats. Die Antwort heißt: „Suche abbrechen!“

Die Teile beeinflussen sich(c) Zeichnung von Susanne Haun

Die Teile beeinflussen sich(c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich möchte lieber weiter über Mindmaps und deren Umgang in der konzeptinonellen und situationistischen Kunst nachdenken.
Ich fand Hans-Jürgen Küsters Antwort auf meine Frage zur Präsentation in der Kunst mit einer Mindmap gelungen.
Der Zufall wollte es, dass ich an der Uni mit Peter Wollens Text zur Mindmap konfrontiert wurde.

Die Mindmap kommt mir gerade recht, bei meinem nächsten Zitat aus  Flauberts heiligen Antonius, dass ich auswählte:
„Denn die Welt – hat mir ein Philosoph erklärt – ist ein Ganzes, dessen Teile sich wie die Organe eines Körpers gegenseitig beeinflussen.“

Es wird in dem Zitat von Beziehungen und Einlüssen geredet und eignet sich somit perfekt für eine Mindmap. Mit einer Mindmap ist es sogar einfacher darzustellen. Wichtig ist mir dabei, dass diese Mindmap auch wirklich aussieht wie MEINE Mindmap!
Wenn ihr mehr von dem Projekt lesen wollt, dann könnt ihr das hier.

Die Welt ist ein ganzes (c) Zeichnung von Susanne Haun

Die Welt ist ein ganzes (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my English-speaking readers:
„You have learned a lot in order to ask about what you not to know“ (Jean-Jacques Rousseau)
I do not remember where I read that quote but I didn’t wanted to forget it. All important things  I want to remember I make a note  in my blog. Jean-Jacques Rousseau lived from 1712 to 1778. What does this great thinker of his time to tell us with his statement? What appealed to me personally in the quote?

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Bibliographie:
Flaubert, Gustave, “Die Versuchung des heiligen Antonius, aus dem Französischen von Barbara und Robert Picht,insel Taschenbuch 1868, Erste Auflage 1996
Wollen, Peter, Mappings: Situationist and/or Consptualists. In Newman, Michael; Bird, John (HG.), Rewriting Conceptual Art, London, Reaktion Books, 1999, S. 27-47

14 Antworten

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  1. juergenkuester said, on 3. November 2012 at 18:05

    Hallo Susanne!

    Der Vollständigkeit wegen hier mein Link zu weiteren Mind-maps, die ich Protokolle genannt habe: http://www.hj-kuester.de/?p=611
    LG Juergen

    • Susanne Haun said, on 3. November 2012 at 19:22

      Hallo Jürgen,
      deine Protokolle / Mindmaps gefallen mir sehr gut.
      Ich habe diese Internetseite noch nicht so recht durchstöbert aber schon gemerkt, dass es sich lohnt, sie mir nochmal näher anzuschauen.
      Grüße von Susanne

  2. Michael Zoll said, on 3. November 2012 at 18:40

    Es macht öfter durchaus Sinn mal kein Sucher zu sein, auch wenn Antonius weint…

    LG Michael

    • Susanne Haun said, on 3. November 2012 at 19:20

      Ja, dass sehe ich auch so Michael, zu schnell verirrt man sich ….

  3. theomix said, on 3. November 2012 at 19:05

    Das Zitat ist mit großer Wahrscheinlichkeit echt.

  4. valentino said, on 3. November 2012 at 19:26

    Schön zu sehen wie die Gedanken auf das Papier fließen: Die Aufklärer, aktueller denn je und zeichnerisch auf den Punkt gebracht.

    • Susanne Haun said, on 3. November 2012 at 21:00

      Danke, ja, mit einer Mindmap kann ich gut auf den Punkt bringen….

  5. […] Künsterlerin Susanne Haun denkt ihrem Blog über die Verbindung von Mindmaps und Kunst nach – und hat in dem Zusammenhang Aquarell-Mindmaps veröffentlicht. Ein interessantes […]

  6. […] als gestalterisches und inhaltliches Mittel waren letzte Woche ein Thema bei Susanne Haun. Dies hat mich daran erinnert, dass auch von mir dazu einiges existiert, das hier hier eingesehen […]

  7. Cartoonale Homiletik | homilia.de said, on 22. November 2012 at 21:03

    […] “Schreib doch mal eine cartoonale Homiletik, über die allmähliche Formulierung der Gedanken beim Zeichnen”, hat Silke vorgeschlagen. Eine schöne Idee. Hätte ich doch mehr Zeit. Das Bild oben zeigt einen Predigtentwurf zu Hiob 14,1-6 – mal gestaltet mit Aquarellfarben, inspiriert von den Überlegungen von Susanne Haun. […]


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