Literatur · Zitat am Sonntag

Zitat am Sonntag – Francesca Melandri

 

Definitionen definieren denjenigen, der definiert,
nicht der, der definiert wird.

Francesca Melandri in Alle, außer mir

 

Meine Stilleben Sammlung (c) Foto von Susanne Haun
Meine Stilleben Sammlung (c) Foto von Susanne Haun

 

Birgit Boellinger von Sätze & Schätze (siehe hier) machte mich auf das Buch durch den Gastbeitrag von Veronika Eckl aufmerksam. Es lohnt sich, den Beitrag (siehe hier klick) zu lesen.

Ich bin fasziniert von diesem Buch, das ein Italien beschreibt, dass ich nur zum kleinen Teil aus meinen Besuchen des Landes kenne.

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Melandri, Francesca, Alle, außer mir, Hörbuchversion Kapitel 133, 8:06:52, Berlin 2018.

6 Kommentare zu „Zitat am Sonntag – Francesca Melandri

  1. Liebe Susanne,
    mich hat ja „Alle, außer mir“ im letzten Jahr auch schwer beeindruckt. Und so habe ich nun einen früheren Roman Melandris gelesen, der sich mit der Geschichte Südtirols beschäftigt und den der Wagenbach-Verlag nun noch einmal als Taschenbuch herausgebracht hat. Wegen des Erfolgs von „Alle, außer mir“ wahrscheinlich. Darin gibt es auch eine Menge zu entdecken über die Geschichte Italiens – nur die Romanhandlung um die Protagonistinnen Gerda und Eva sind zum Teil ziemlich kitschig.
    Noch viel Freude vom Erhören des Romans wünscht Claudia

    1. Liebe Claudia,
      wir fahren bald in den Sommerurlaub in die Toskana, „Alle, außer mir“ wird dabei in meinen Gedanken bleiben. Danke für den Tip zu einem weiteren Buch Melandris, schade, dass es noch nicht als Hörbuch erschienen ist. Mal schauen, ob ich es elektronisch lese.
      Ich wünsche dir einen schönen Wochenbeginn, Susanne

  2. Liebe Susanne, ja, ich hatte das Buch schon da, als Veronika mir den Gastbeitrag vorschlug – und flugs habe ich es nun auch selbst gelesen. Mir ging es wie dir: Vieles wußte ich nicht, mir wurde auch bewußt, wie sehr ich doch von klischeehaften Vorstellungen über Italien geprägt bin. Dazu passt dein Zitat in gewisser Weise ja sehr gut!

    1. Da haben sicher auch der Goethe und die vielen Grandtour Teilnehmer zu beigetragen, liebe Birgit. Bei Grandtour Teilnehmern muss ich nicht mal gendern. Es gab kaum Frauen, die diese Reisen antraten. Es gab nicht mal Wanderkleidung, expliziet Schuhe für Frauen, um durch die Berge zu gehen. Luise Seiler, Malerin, war auch in Italien, aber ich glaube, sie ritt auf Eseln durch die Landschaft. Während ich das Schreibe überlege ich, ob es sich nicht lohnen würde, über dieses Thema zu promovieren. Na noch habe ich mein Exposé nicht eingereicht.
      Liebe Grüße sendet dir Susanne

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