Susanne Haun

Tagebucheintrag 23.6.2020: Der erste Satz – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 29. Juni 2020

 

Jutta Reichelt ist die Initiatorin des Blogs „Über das Schreiben von Geschichten“.

Sie hilft mit ihren Tipps nicht nur Autorinnen und Autoren von Belletristik, sondern auch Promovierende wie mich.

In ihrem letzten Tipp unterstreicht sie die Disziplin, die Autorinnen und Autoren an den Tag legen sollten (-> Klick) .

So ist mein neues Abstract für meine Promotion viel schneller und einfacher von der Tastatur geglitten, wie ich befürchtet hatte. Den berühmten ersten Satz habe ich erstmal ignoriert und irgendwann stand er von alleine vorne als erster Gedanke.

Disziplin und strukturierte Tagesabläufe sind auch in der Kunst notwendig, aber das wisst ihr!

Weil einige fragten:

Nachdem ich über ein Jahr das Thema „Skizzenbücher des 19. Jahrhunderts“ für meine Promotion in einer Individualpromotion an der Freien Universität erforscht habe, habe ich mich entschieden, Uni und Thema zu wechseln. Ich werde (hoffentlich ab dem Wintersemester) an der Universität der Künste Berlin, Fakultät Bildende Kunst zum Thema Werkverzeichnis promovieren. Der Betreuungswechsel ist schon schriftlich fixiert nun steht die Ex- und Immatrikulation mit vielen Formalitäten und natürlich einem neuen Exposé vor mir.

 

 

Tagebucheintrag 25.6.2020, Der erste Satz, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Tagebucheintrag 25.6.2020, Der erste Satz, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

 

31 Antworten

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  1. Maria said, on 29. Juni 2020 at 18:01

    Viel Erfolg mit der Doktorarbeit.

  2. gkazakou said, on 29. Juni 2020 at 18:08

    Oje, noch mal von vorn? Da wünsche ich dir viel Kraft und eiserne Disziplin (die du ja hast).. Und natürlich alles Gute!

    • Susanne Haun said, on 30. Juni 2020 at 07:14

      Ja, Gerda, the same procedure as everx year. Das Wissen der Forschung um die Skizzenbücher ist nicht verloren, es bereichert mich. Das Werkverzeichnis passt einfach besser in meinem momentanen Arbeitsablauf und beschäftigt mich persönlich sehr. Übrigens werde ich in der Doktorarbeit auch viele soziale Aspekte des Künstlers und sein Werkverzeichnis untersuchen. 🙂

  3. kat. said, on 29. Juni 2020 at 18:17

    Toll! Es ist nie zu spät, anzufangen! Viel Erfolg!

    • Susanne Haun said, on 30. Juni 2020 at 07:20

      Da hast du Recht, Katrin, ich habe ja erst mit 48 (immatrikuliert) angefangne zu studieren. So gesehen, bin ich gut im Zeitplan 😉

  4. eimaeckel said, on 29. Juni 2020 at 20:12

    Dazu gibt es doch bestimmt eine Geschichte…. Ich bin gespannt.

  5. SätzeundSchätze said, on 30. Juni 2020 at 07:55

    Als Freiberufler, Freischaffender sind Disziplin und Struktur unheimlich wichtig, das merke ich jetzt wieder … ich nehme mir für jeden Tag eine kleine Liste vor, die ich „abarbeite“ … aber das kennst du ja selbst gut genug.

    Dir viel Erfolg mit dem neuen Promotionsthema, das liest sich „richtig“.

    Liebe Grüße, Birgit

    • Susanne Haun said, on 1. Juli 2020 at 07:48

      Ohja, liebe Birgit, das kenne ich sehr gut, ich tanze gerade auf meiner zu vollen Liste für heute herum 😉
      Ich finde auch, dass das neue Thema „richtig“ klingt, ich habe viel Freude daran.
      Liebe Grüße von Susanne

  6. gundisword said, on 30. Juni 2020 at 09:24

    Liebe Susanne, manchmal ist es gut umzudenken und einen neuen Weg zu suchen. Ich wünsch Dir dazu viel Erfolg und das Dir das neue Thema gut von der Hand geht.
    Liebe Grüße Gudrun

    • Susanne Haun said, on 1. Juli 2020 at 07:50

      Liebe Gudrun,
      ja, so sehe ich das auch. Ich habe noch nie Proleme damit gehabt, auch nicht einfache Entscheidungen zu treffen, in der Regel bereue ich solche Entscheidungen auch nicht.
      Liebe Grüße nach Tegel sendet dir Susanne

  7. kopfundgestalt said, on 30. Juni 2020 at 10:28

    Gern gelesen.
    Tagebucheinträge habe ich ja schon lange vor, vielleicht ist das hier ENDLICH mal ein Stupser?!

    Über die Gründe deines Wechsels schriebst Du nichts. Hoffentlich lohnt sich die Mühe.
    Gutes Gelingen!

    • Susanne Haun said, on 1. Juli 2020 at 07:53

      Das letzte Thema hat nicht mehr zu mir und meiner aktuellen Lebenssituation gepasst. Ich arbeitete parallel auch an der Erforschung des Werkverzeichnisses (ich unterrichte beim bbk zu diesem Thema) und so habe ich mich entschieden, nicht zweigleisig sondern gleich mit ganzer Energie an einem Thema zu arbeiten.
      Danke für die guten Wünsche, Susanne

  8. juttareichelt said, on 30. Juni 2020 at 12:25

    Ich bin tatsächlich überzeugt (und die Forschung zu Schreibprozessen bestätigt das), dass das Schreiben in unterschiedlichen Bereichen (Literatur, Wissenschaft, Sachbuch) viel mehr Ähnlichkeiten aufweist, als wir im ersten Moment vermuten. Und obwohl ich nicht mehr weiß, als das, was du hier schreibst, bin ich auch überzeugt, dass das ein guter Schritt, eine gute Wendung ist. Meine sehr herzlichen guten Wünsche sende ich dir zur Sicherheit dennoch mit! Liebe Grüße, Jutta

    • Susanne Haun said, on 1. Juli 2020 at 08:03

      Danke, liebe Jutta. Ich habe mir übrigens das Buch von Howard S. Becker gekauft und es hat mir schon beim Exposé geholfen.
      Ich habe viele Bücher über das Schreiben und bin immer erstaunt, wie vielfältig der Weg zum fertigen Buch ist. Eine Doktorarbeit ist am Ende eben ein wissenschaftliches Buch. 😉
      Liebe Grüße von Susanne

      • juttareichelt said, on 6. Juli 2020 at 16:15

        Vielleicht ist eine Antwort kompliziert oder aufwändig – aber falls nicht, dann würde es mich sehr interessieren, inwieweit dir das Buch von Howard S. Becker geholfen hat?! Liebe Grüße Jutta

        • Susanne Haun said, on 8. Juli 2020 at 07:59

          Liebe Jutta,
          ich war sehr locker, nachdem ich Kapitel 3, der einzige richtige Weg, von Howard S. Becker gelesen habe.
          Jedoch habe ich den Verdacht, dass ich durch meine Arbeit schon sehr viel Wissen zum Thema angesammelt habe und deshalb lockerer war.
          So habe ich Exposé aufgrund meines Wissens aufgebaut und hatte nicht das Gefühl, ich müsste noch viel lesen, um einen besonders „klugen“ Text zu schreiben.
          Nächsten Dienstag bespreche ich das Exposé mit meiner Professorin, ich bin gespannt was sie sagt.
          Vielleicht liege ich ja auch falsch mit dem Text. Ich werde berichten.
          Liebe Grüße von Susanne

          • juttareichelt said, on 15. Juli 2020 at 17:38

            Liebe Susanne, die letzte Woche war bei mir sehr turbulent und deswegen komme ich erst jetzt dazu, Kommentare zu lesen oder zu beantworten, was ich eigentlich immer ein bisschen blöd finde, aber jetzt will es der Zufall, dass du heute deinen Termin wegen des Eposés hattest oder vielleicht gerade in diesem Moment hast?! Auf jeden Fall denke ich gerade sehr an dich und drücke die Daumen, dass du eine Rückmeldung erhältst, die dir weiterhilft!

            • Susanne Haun said, on 18. Juli 2020 at 06:15

              Liebe Jutta,
              mit der Turbulenz kann ich mithalten und verstehe dich sehr gut.
              Der Termin für mein Exposé wurde auf Dienstag verschoben. Das ist gut und schlecht, denn ein Exposé lebt und ich arbeite weiter, so dass ich meiner Professorin eine neue Version vor dem Termin zukommen lassen sollte. 🙂
              Ich freue mich schon sehr auf das Gespräch.
              LG Susanne

              • juttareichelt said, on 18. Juli 2020 at 17:51

                … das kenne ich SEHR gut von anderen Textsorten und ich frage dann oft und ein bisschen bang, ob das Gegenüber vielleicht noch nicht gelesen hat und ich die neue Version schicken kann … Bin wirklich gespannt, was du berichten wirst!

                • Susanne Haun said, on 22. Juli 2020 at 08:13

                  Gestern war nun der Termin mit meiner neuen Professorin.
                  Sie fordert mich sehr, das gefällt mir.
                  Mein Exposé kann sich nun weiter zu meiner Promotionsarbeit entwickeln.
                  Mir gefällt, dass ich von ihr immerwieder kleine Aufgaben bekommen, die ich zu einem bestimmten Termin fertig haben sollte.
                  Einmal motiviert es und zum anderen sind kleine Ziele immer sehr gut zu handhaben.
                  Übrigens, sie war davon ausgegangen, dass ich mein Exposé schon weiterentwickelt habe!
                  🙂 🙂 🙂

                  • juttareichelt said, on 26. Juli 2020 at 16:00

                    Ich finde das „Zerlegen“ von Großprojekten in Zwischenetappen auch extrem hilfreich. Hört sich nach einer guten Betreuerin an, die ihre Job ernst nimmst – was ja leider bei Promotionen keineswegs selbstverständlich ist … Bin gespannt, wie es weitergeht.

                    • Susanne Haun said, on 28. Juli 2020 at 13:05

                      Ja, sie ist eine gute Betreuerin .😊Ich bin gespannt, wie meine Promotion weitergeht. 🙂

  9. arnoldnuremberg said, on 30. Juni 2020 at 23:04

    Liebe Susanne,
    wie Du Deinen ersten Satz illustrierst. Deine schöne Zeichnung kommt mir vor wie aus dem Musical „Hair“.
    Als ich damals vor der Frage stand, wie lautet der erste Satz, schrieb ich, „Dies ist ist der erste Satz.“ Und dann ging es einfach weiter mit dem zweiten Satz …
    Beste Wünsche und herzliche Grüße
    Bernd


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