
60 Jahre Susanne Haun, geb. Zeidler
Voller guter Dinge habe ich letztes Jahr mein 60zigstes Lebensjahr begangen. Ich war mir sicher, bis zum Ende des Jahres 2024 meine Dissertation beenden zu können. Nun habe ich mich für mein 10. Fachsemester zurückgemeldet.
Hier übrigens der offiziele Link zu mir als Doktorandin, ich promoviere an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Dr. Barbara Wittmann zum Thema Das digitale Werkverzeichnis.
Das Problem liegt weniger an dem Stand der Dinge meiner Dissertation sondern vielmehr daran, dass ich keine 2. Gutachterin finde. Laut Promotionsordnung soll die Gutachterin an einer Deutschen Universität unterrichten und auch einen Bezug zu meinem Thema haben. Für Begutachtungen von Dissertation erhalten die Professorinnen und Doktoren von den Universitäten kein zusätzlich Honorar, vielmehr müssen diese im laufenden Betrieb vorgenommen werden.
Nichtsdestotrotz habe ich eine Doktorin gefunden, die überlegt, die Zweitbegutachtung meiner Dissertation Ende 2025 vorzunehmen. Ich hoffe sehr, dass es klappt. Nun heisst es, die Dissertation über das restliche Jahr „aktuell“ zu halten. Die Dissertation ist das erste mal lektoriert, mir wird nichts anderes übrig bleiben, sie kurz vor Abgabe mit allen Aktualisierungen nochmals lektorieren zu lassen.
Da ich dachte, dass ich 2025 mehr Zeit habe, bestreite ich dieses Jahr 7 Ausstellungen sowie einige Workshops und Vorträge. Siehe unter aktuell (klick).
Mein Lebensjahr 2025-26 ist also schon von vorne bis hinten verplant. Ein wenig sieht man die Last der Dissertation dem diesjährigen Selbstporträt an. Aber ich gebe nicht auf und hoffe sehr darauf, Ende des Jahres 2025 abgeben zu können.

