Susanne Haun

Tagebucheintrag 16.7.2020 – Ideen und die Göttinen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Akt, Aktmalerei, Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 22. Juli 2020

 

Das wichtigste in der Kunst ist die Idee.

Wie aber kommen wir Künstlerinnen und Künstler zu unseren Ideen?

Psst! Betriebsgeheimnis 😉 ?????

Ich jedenfalls stülpe meine Gedanken aus dem Kopf!

Und habe am 16. gleich zweimal meine Idee umgesetzt.

 

Tagebucheintrag 16.7.2020, Ideen, Ideen Ideen, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Tagebucheintrag 16.7.2020, Ideen, Ideen Ideen, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Tagebucheintrag 16.7.2020, Was für eine Göttin, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Tagebucheintrag 16.7.2020, Was für eine Göttin, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

4 Antworten

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  1. arnoldnuremberg said, on 23. Juli 2020 at 03:43

    Liebe Susanne,
    was für eine künstlerische Selbstdarstellung! Da fehlen mir die Worte. Ich versuche welche. Wie das Corona-Virus gezeichnet Deinem Körper und Leib nahekommt, und Du etwas Abstand zu wahren weisst.
    Nun verbindest Du dies mit der Frage, wie Künstler:innen zu ihren Ideen kommen.
    Dürers Entwürfe zum „Lehrbuch der Malerei“ enthalten ein „Lob der Malerei“ aus dem Jahre 1512. Darin erwähnt er die platonische Ideenlehre und lüftet gewissermaßen (s)ein Betriebsgeheimnis :
    „Die groß Kunst der Molerei ist vor viel hundert Johren bei den mächtigen Künigen in großer Achtbarkeit gewesen, dann sie machten die fürtrefflichen Künstner reich, hieltens wirdig, dann sie achteten solche Sinnreichigkeit ein geleichförmig Geschöpf noch Gott. Dann ein guter Maler ist inwendig voller Figur, und obs müglich wär, daß er ewiglich lebte, so hätt er aus den inneren Ideen, dovan Plato schreibt, allbeg etwas Neus durch die Werk auszugießen.“
    In diesem Sinne: frohes Schaffen
    und herzliche Grüße
    Bernd

    • Susanne Haun said, on 28. Juli 2020 at 12:41

      Lieber Bernd,
      Danke für das Dürer Zitat. Gut, dass der Dürer auch soviel Text hinterlassen hat. Das ist ja selten bei Künstlern um 1500.
      Im Grundkurs Bildkünste an der FU hat der Professor gesagt, dass eines Künstlers, einer Künstlerin Worte nicht zu glauben ist. Erst, wenn man 100 Jahre nach dem Ableben derselbigen auf sie und ihr Werk blickt, hätte man den nötigen Abstand die Kunst im sozialen Kontext korrekt betrachten zu können. 🙂
      Viele Grüße von Susanne

      • arnoldnuremberg said, on 29. Juli 2020 at 00:40

        Liebe Susanne,
        danke, hm, so gesehen hat Dürer mit Werk und Wort nun fünf mal hundert Jahre hinter sich.
        Abstandsmäßig hat er sich aufgrund der Pest angeblich aus Nürnberg nach Venedig zurückgezogen.
        Soziale Kontexte und den Blick auf Kultur & Natur hat Dürer gepflegt.
        An den alten Nürnberger Meister erinnern mich Deine offenen Augen und feinen Striche immer wieder aufs Neue.
        Gute Wünsche und herzliche Grüße
        Bernd

        • Susanne Haun said, on 29. Juli 2020 at 07:09

          Lieber Bernd,
          mit Dürer verglichen zu werden ist für mich ein großes Lob!
          Danke und einen schönen Mittwoch von Susanne


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